Denkschubser   |   

Nichts bringt die Menschen einander so nahe wie gemeinsam durchlebte Schwierigkeiten.    Alexander Fadejew

09.03.2021

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Geschäftsklima-Index

Querschiesser: Konjunktur Fachschiene

Mit einer Stichprobengröße von 386 Interviews mit zufällig ausgewählten Handwerkern haben wir im Februar 2021 die aktuelle Geschäftslage in der Fachschiene und die zu er­wartende Entwicklung in den nächsten drei Monaten abgefragt und mit den Werten aus Januar verglichen.

Die aktuelle Geschäftslage im SHK-Handwerk ist sehr gut. Die Einschätzung der aktuellen Lage änderte sich im Vergleich zu Januar kaum bzw. ver­besserte sich sogar marginal. Das Handwerk hat gut zu tun. Die Geschäftslage ist über den ganzen Monat annähernd konstant geblieben, 98% der Handwerker bezeichnen ihre Lage als mindestens "ok".

Die Kapazitätsüberlastung ist ebenfalls konstant geblieben. Was aber für die, die an das Handwerk liefern und ver­kaufen wollen, kein Wachs­tumssignal sein muss. Das kann eine Peak-Position sein.

Darauf weisen folgende Details hin: Die Anzahl der Betriebe, die Aufträge ablehnt oder Verzug in den Aufträgen akzeptieren, steigt an. Die Anzahl der Betriebe die Subunternehmer einsetzen oder Überstunden machen, geht gleichzeitig zurück. Das Spektrum der Antworten liest sich wie "dann ist es halt so". Dieses Verhalten kann durch unterschwelliges Konjunktur­misstrauen oder Sättigung erklärt werden.

Die Erwartung für die nächsten drei Monate ist weiterhin leicht positiv. 2% der Betriebe haben sich allerdings von der guten Konjunktur entkoppelt und erwarten sehr schlechte drei Monate. Das könnten bereits die Vorboten der Zweitrunden­Effekte (Anschlussinsolvenzen) sein, die wir auf unserem Trendkongress (Okt 20) für Ostern prognostiziert hatten.

An dieser Stelle wollen wir anregen, dass Sie Ihre aktuelle Nutzenargumentation gegen­über dem SHK-Handwerk noch einmal ein wenig schärfen.

Seit mindestens zwei Jahren berichten wir, dass die Hand­werksbetriebe an Überlastung leiden. In den meisten Unter­nehmen, insbesondere in den kleineren Familienbetrieben, dürfte die Mehrbelastung auf den Tischen der Firmeninhaber und ihrer Ehepartner landen.

Wir vermuten, dass eine gute Konjunktur, verbunden mit den Corona-Beschwerlichkeiten, einige Unternehmer-Ehepaare im SHK-Handwerk in den spassbefreiten Modus führte und dort auch hält.

Wir würden daher, wenn wir dem SHK-Handwerk unsere Leistungen und Services andienen würden, auf die Nutzenkategorien mehr freie Zeit für die Familie und mehr Übersicht und Ordnung hin­weisen.

Verbessern Sie mit Ihren Services die Lebensqualität Ihrer Kunden! Mehr Geld ist im Moment wohl eher nicht der große Attraktor!

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