Öffentliche Gebäude wie Sporthallen, aber auch Verwaltungs- und Bürogebäude, Schulen oder Kitas unterliegen schwankenden Nutzungen bis hin zu kompletten Betriebsferien. Übermäßig lange Stagnation in der Trinkwasserinstallation erhöht das Risiko einer Legionellenkontamination, die wiederum schwere Krankheiten verursachen kann. Ausgestattet mit dem Wassermanagement-System SWS / SMART.SWS ist in Freudenstadt mit der Sanierung der Sporthalle des beruflichen Schulzentrums eine moderne Sportstätte entstanden, die als Vorbild in Sachen Trinkwasserhygiene gilt. Bild: SCHELL GmbH & Co. KG
25.06.2026  Pressemeldung Alle News von SCHELL

SCHELL Wassermanagement-System SWS / SMART.SWS: Die digitale Lösung für einen maximal wirtschaftlichen und sicheren Gebäudebetrieb

Erhalt der Trinkwassergüte trifft effizientes Facility Management

Der Erhalt der Trinkwasserhygiene gehört zu den zentralen Betreiberpflichten in öffentlichen und gewerblichen Gebäuden. Besonders anspruchsvoll wird dies in großen Gebäuden sowie in Gebäuden mit unregelmäßigem Nutzungsprofil oder längeren Stillstandszeiten. Hier steigt das Risiko von langer Stagnation innerhalb der Trinkwasserinstallation – und damit die Herausforderung, den bestimmungsgemäßen Betrieb konsequent aufrechtzuerhalten. Das ist oftmals mit hohem personellem Aufwand verbunden. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an einen wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Gebäudebetrieb. Planer, Betreiber und Facility Manager müssen daher hygienische Anforderungen, gesetzliche Vorgaben und effiziente Betriebsprozesse gleichermaßen berücksichtigen. Mit dem Wassermanagement-System SWS und der cloudbasierten Ergänzung SMART.SWS bietet SCHELL eine digitale Lösung, die den Erhalt der Trinkwassergüte optimal unterstützt und den Zeit-, Personal- und Wasseraufwand im laufenden Betrieb reduziert – für einen dauerhaft wirtschaftlichen Gebäudebetrieb. Wie effektiv dieses Zusammenspiel in der Praxis funktioniert, zeigt die Sanierung einer Sporthalle in Freudenstadt.

Während der regulären Betriebszeiten ist die Sporthalle am beruflichen Schulzentrum Freudenstadt stark ausgelastet: Rund 2.500 Schülerinnen und Schüler sowie zahlreiche Vereine nutzen die Anlage regelmäßig. In Ferienzeiten oder an verlängerten Wochenenden bleibt das Gebäude jedoch überwiegend ungenutzt – mit besonderen Herausforderungen für den Erhalt der Trinkwassergüte. Denn auch zu dieser Zeit muss eine gleichmäßige Nutzung der Armaturen und ein vorschriftsgemäßer Wasserwechsel stattfinden. Sobald Wasser in der Installation stagniert, steigt das Risiko mikrobieller Belastungen, insbesondere durch Legionellen.

Im Rahmen einer umfassenden Sanierung entschied sich das Landratsamt Freudenstadt, Betreiber der Sporthalle und zahlreicher weiterer Objekte, für eine digitale Lösung mit Weitblick: Das Wassermanagement-System SWS / SMART.SWS von SCHELL ermöglicht im Gebäude automatisierte Stagnationsspülungen auf Grundlage zuvor festgelegter Parameter wie Zeit oder Temperatur. Das System stellt damit sicher, dass auch bei temporären oder längeren Stillstandzeiten regelmäßig durchgespült wird – und das weitaus wirtschaftlicher, d. h. wassersparender und mit deutlich weniger Personal- und Zeitaufwand als beim manuellen Spülen.

Mit Hilfe von SWS wurden elf elektronische Waschtischarmaturen der Serie PURIS E, eine hybride Küchenarmatur GRANDIS E sowie neun elektronische Duschpaneele LINUS Inox von SCHELL vernetzt und zu Spülgruppen zusammengefasst, so dass die zugehörigen Armaturen gleichzeitig angesteuert werden können. Durch die Gleichzeitigkeit der Spülungen können hohe Volumenströme und Turbulenzen in den Rohrleitungen erreicht werden, die für einen Wasseraustausch auch in den Randzonen des Rohres sorgen, potenzielle Ablagerungen in den Rohrleitungen verhindern und mikrobiologische Probleme erst gar nicht entstehen lassen.

Alle elektronischen SCHELL Waschtisch-Armaturen PURIS E und Duschpaneele LINUS Inox in den Sanitärräumen der Sporthalle Freudenstadt wurden per SWS vernetzt und zu Spülgruppen zusammengefasst, die gleichzeitig angesteuert werden können. Bilder: SCHELL GmbH & Co. KG

Die berührungslosen Waschtisch- und Duscharmaturen optimieren darüber hinaus die Nutzerhygiene und unterstützen zusätzlich einen sparsamen Wasser- und Energieverbrauch.

Einfache und sichere Dokumentation

Gleichzeitig bietet SWS eine sichere Dokumentation und viele Reportingmöglichkeiten, um zum Beispiel notwendige Wartungs- und Serviceeinsätze besser planen zu können. Das macht den Alltag für Betreiber und Facility Manager einfacher, sicherer und effizienter. Alle Vorgänge – von automatisierten Stagnationsspülungen bis hin zu Temperaturverläufen – werden vollständig dokumentiert. Betreiber können so jederzeit nachvollziehen und im Falle einer Überprüfung lückenlos nachweisen, dass alle Maßnahmen zum Erhalt der Trinkwassergüte sach- und fachgerecht umgesetzt wurden.

SMART.SWS: Wassermanagement per Fernzugriff gebäudeübergreifend im Blick

Die browserbasierte Cloud-Lösung SMART.SWS kann gebäudeübergreifend per Fernzugriff in Sekundenschnelle eingesetzt werden – für alle SWS Anlagen sämtlicher Liegenschaften des Betreibers. Betreiber und Facility Management in Freudenstadt können über SMART.SWS sämtliche Anlagen- und Armaturenparameter jederzeit und völlig ortsunabhängig – egal, ob aus dem Homeoffice, vom Dienstsitz oder mobil – über jedes internetfähige Endgerät kontrollieren und bei Bedarf anpassen. SMART.SWS bietet die Zustandskontrolle aller Anlagen auf einen Blick anhand von leicht verständlichen Diagrammen und Auswertungen.

Im Dashboard von SMART.SWS sind Spülungen, Spülintervalle, Temperaturen, Temperaturverläufe, rechnerisch ermittelte Wassermengen, Nutzungsfrequenzen, Meldungen und vieles mehr direkt einsehbar. Auch Batterieladezustände, der Betriebsstatus einzelner Armaturen sowie die fünf häufigsten bzw. seltensten Entnahmestellen sind jederzeit abrufbar. Die Vorteile: ein Höchstmaß an Transparenz, komfortable Übersicht und die Möglichkeit zur kurzfristigen Anpassung der Systemparameter wie z. B. der Hygienespülungen sowie zur vorausschauenden Wartungsplanung.

Gerade bei größeren Liegenschaften bietet SMART.SWS Betreibern und Facility Managern zusätzlichen Nutzen: Mehrere Gebäude können zentral und ortsunabhängig überwacht und gesteuert werden, während sich der Verwaltungsaufwand im Facility Management deutlich reduziert.

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