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Die ungelösten Probleme erhalten einen Geist lebendig und nicht die gelösten.    E. G. Kolbenheyer

27.11.2020

Meldung

04.11.2020: Paulus-Lager®: Rollen im Betrieb

Muss der Chef selbst aufräumen?

In jedem Betrieb gibt es bestimmte Aufgabenbereiche und Rollen, die Inhaber und Mitarbeiter erfüllen sollten. Doch in der Praxis läuft dahingehend häufig etwas schief. Oder ist es wirklich die Aufgabe des Inhabers, jeden Tag aufzuräumen? Doris Paulus, Mathias Oelze und Miguel Kaposty von der Paulus-Lager GmbH sprechen über die Frage, was der Chef eigentlich zu tun hat und was nicht:

Es ist wirklich interessant, wenn man sich einen Betrieb und dessen Aufgabenverteilung der Mitarbeiter vom Chef bis zu Azubi genauer anschaut. Der Chef ist in der Regel die zentrale Person, weil er verschiedene Rollen hat. Diese sind davon abhängig, wie groß der Betrieb ist und was er selbst für ein Typ ist – also welche Aufgaben er von sich aus auch gern übernimmt. Eine Rolle, die aber gerne übersehen oder verdrängt wird als Chef, ist die des Unternehmers.

Unternehmer und Geschäftsführer

Der Inhaber muss den Blick von oben haben und strategische Entscheidungen treffen. Aber auf Grund des Alltagsstresses im Betrieb und des Zeitmangels, nehmen viele Chefs diese Rolle gar nicht wahr. Der klassische Unternehmensaufbau sollte aber immer eine Führungsposition besetzt haben, die sich eben nicht vom Tagesgeschäft ablenken lassen muss und sich mit den übergeordneten Dingen eines Betriebes in Ruhe beschäftigen kann. Ist der Chef auch Geschäftsführer muss er sich zusätzlich um die Kunden kümmern und Aufträge reinholen, damit der Laden überhaupt läuft.

Projektleiter

Die nächste Rolle ist der Projektleiter – in großen Betrieben und kleineren macht das oft der Chef mit. Für diese drei Rollen: Unternehmer, Geschäftsführer und Projektleiter ist den meisten Betriebe eine Person verantwortlich: der Chef. In Zahlen sind das bis zu siebzig Arbeitsstunden in der Woche. Das ist aus unserer Sicht eine fast nicht zu stemmende Aufgabe, die aber leider häufig Realität ist.

Facharbeiter

Die sogenannte Facharbeiter-Rolle ist in der Regel das Gebiet der Monteure, aber auch hier wird der Chef leider viel zu oft reingezogen. Typischerweise sind es Tätigkeiten wie Aufräumen, Müll entsorgen und Dinge ins Lager verräumen, die der Chef anstelle des Facharbeiters macht. Das ist aber kostbare Zeit, die ihm fehlt und nicht abgerechnet werden kann. Ein Inhaber kann in einer Stunde Arbeit für fünf Personen vorbereiten, daher ist eine Stunde seiner Zeit fünf Mal so viel Wert, wie die eines Mitarbeiters. Es kommt also ganz schnell eine sehr hohe Summe zusammen, wenn man nicht das tut, was die eigene Rolle darstellt: Eine Stunde als Chef im Lager Pakete auspacken oder Stapler fahren, schädigt den Betrieb beispielsweise mit 275 Euro.

Welche Aufgaben hat der Chef wirklich?

Die Zeit des Inhabers ist als betriebswirtschaftlicher Faktor anzusehen. Und wenn derjenige seine eigentlichen Aufgaben nicht macht, sondern sich jede Woche siebzig Stunden mit anderen Dingen verausgabt, ist das für den Betrieb und für die Gesundheit dieser Person sehr bedrohlich.

Ein Inhaber muss sich wirklich auf seine wirklichen Aufgaben konzentrieren: Aufträge reinholen, den Laden am Laufen halten, strategische Entscheidungen treffen, Zahlen kontrollieren und Systeme einrichten, die für Gewinn sorgen. Aus unserer Sicht ist die Kernaufgabe eines Inhabers, die Ressourcen strategisch so zu planen, dass Gewinn entsteht.

Doris Paulus und ihr Team bieten kostenlose Erstberatungstermine an.
Mehr unter www.paulus-lager.de/erstgespraech/

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