Panasonic setzt neue Maßstäbe in der Gewerbekälte: Zwei Gerätereihen für jede Anforderung
Mit den beiden Produktfamilien iCORE und iCOOL bietet Panasonic ein umfassendes Portfolio an Verflüssigungssätzen für die gewerbliche Kältetechnik. Das kombinierte Spektrum deckt Anwendungen von der Gastronomie über Bäckereien und kleine Lebensmittelmärkte bis hin zu größeren Kühl- und Tiefkühllagern im Handel ab. Im Mitteltemperaturbereich eignen sich die Geräte für Kühlräume, Frischetheken und Kühlregale, im Tieftemperaturbereich für Tiefkühllager, Gefriertruhen und Tiefkühlzellen. Während die iCOOL-Reihe auf bewährte synthetische Kältemittel setzt, steht die iCORE-Reihe konsequent für den Einsatz des natürlichen Kältemittels CO₂ (R744). Mit der Erweiterung der iCORE-Reihe um ein besonders kompaktes 1-PS-Gerät macht Panasonic nachhaltige Kältelösungen nun auch für kleinste Anwendungen zugänglich.
iCORE und iCOOL
Das neue Portfolio gliedert sich in zwei klar voneinander abgegrenzte Produktfamilien. Die iCORE-Reihe bildet dabei das Flaggschiff und setzt konsequent auf das natürliche Kältemittel R744, also CO₂, mit einem GWP-Wert von lediglich 1. Die Baureihe bietet Kälteleistungen von bis zu 29 kW im Normalkühlbereich und bis zu 15 kW im Tiefkühlbereich. Drei Serien stehen zur Verfügung: die OCU-CR-Serie als Standard-Außengeräte, die OCU-CRC Custom-fit-Serie für individuelle Anforderungen sowie die SCU-CRC Custom-fit-Serie für die Innenaufstellung. Sämtliche Geräte arbeiten mit invertergesteuerter Verdichtertechnologie und passen ihre Leistung stufenlos an den tatsächlichen Kältebedarf an.
Die iCOOL-Reihe ergänzt das Portfolio um HFKW- und A2L-fähige Inverterlösungen, die den aktuellen Marktanforderungen entsprechen und gleichzeitig den Umstieg auf Kältemittel mit geringerem Treibhauspotenzial unterstützen. Das Sortiment umfasst Außengeräte der OCU-Serie in Mittel- und Tieftemperaturausführung, Innengeräte der SCU-Serie für den Tieftemperaturbereich sowie größer dimensionierte Einheiten der LCU-Serie. Die Leistungen reichen bis zu 42 kW im mittleren und bis zu 14 kW im Niedertemperaturbereich. Als Kältemittel kommen R448A, R449A, R134a und R513A zum Einsatz.
Neue Leistungsklasse: CO₂ jetzt auch für kleinste Anwendungen
Neu innerhalb der iCORE-Familie ist ein 1-PS-Modell, das die Reihe erstmals für kleinste gewerbliche Anwendungen öffnet. Es wurde speziell für kleinere Kühlräume, Verkaufskühlmöbel und gastronomische Betriebe entwickelt – Bereiche, in denen CO₂-Lösungen bislang kaum verfügbar oder wirtschaftlich schwer darstellbar waren.
Mit dem neuen 1-PS-Gerät schließt Panasonic eine wichtige Marktlücke. Gerade kleinere Betriebe wie Bäckereien, Metzgereien oder inhabergeführte Supermärkte erhalten damit Zugang zu CO₂-basierter Kältetechnik, ohne Kompromisse bei Leistungsfähigkeit oder Integration eingehen zu müssen.
Wie alle iCORE-Modelle basiert auch dieses Gerät auf einem Inverter-Verdichter. Um jedoch eine besonders wirtschaftliche Lösung für preissensible Anwendungen anbieten zu können, wurde bewusst auf eine vollumfängliche Inverterregelung mit zusätzlichen Sensoren und elektronischen Expansionsventilen verzichtet. Dadurch bleibt die Systemarchitektur schlank und die Investitionskosten werden deutlich reduziert.
Gleichzeitig bietet der eingesetzte Inverterkompressor einen praxisnahen Mehrwert: Vor Ort kann der Betreiber zwischen zwei Leistungsstufen wählen. Das Gerät arbeitet wahlweise im Bereich von 0–100 % oder 0–65 % Leistung – jeweils als ON-OFF-Betrieb. Diese flexible Leistungsanpassung ermöglicht eine bedarfsgerechte Auslegung und trägt dazu bei, Energieverbrauch und Betriebskosten zu optimieren. Ohne Inverterkompressor wäre diese zweistufige Leistungswahl nicht realisierbar. Das Ergebnis ist eine kostenoptimierte, robuste CO₂-Lösung mit praxisgerechter Flexibilität.
Inverter-Technologie und digitale Vernetzung serienübergreifend
In der iCORE- und iCOOL-Baureihe setzt Panasonic grundsätzlich auf Inverter-Technologie als zentrales Leistungsmerkmal. Im Vergleich zu konventionellen Ein-Aus-Verdichtern ermöglicht sie einen geringeren Energieverbrauch, stabilere Temperaturführung und eine reduzierte mechanische Belastung der Komponenten. Zudem sind die Geräte für die Anbindung an digitale Überwachungs- und Steuerungssysteme vorbereitet. Betriebsdaten lassen sich in Echtzeit abrufen, Alarme konfigurieren und Wartungen vorausschauend planen – ein deutlicher Vorteil insbesondere für Filialisten mit mehreren Standorten.
Das neue 1-PS-iCORE-Modell nimmt hier eine Sonderstellung ein: Es wurde konsequent auf maximale Wirtschaftlichkeit und einfache Integration ausgelegt. Daher verzichtet es auf die vollmodulierende Inverterregelung und die umfassende digitale Systemarchitektur der größeren Geräte. Stattdessen überzeugt es durch eine bewusst reduzierte, robuste Technik mit wählbarer Leistungsstufe – ideal für kleinere Anwendungen, bei denen Investitionssicherheit, einfache Installation und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund stehen.
Lösungen für den Übergang – und für die Zukunft
Mit iCOOL und iCORE bietet Panasonic damit ein durchdachtes Gesamtkonzept für den Übergang und die Zukunft der Gewerbekälte: bewährte Lösungen mit synthetischen Kältemitteln einerseits und konsequent nachhaltige CO₂-Technologie andererseits – nun auch im kleinsten Leistungsbereich.
Weitere Informationen: www.aircon.panasonic.de.







