Das gemütliche Fachwerkhaus soll zu 80% mit emmissionsfreier Selbstversorgung geheizt werden Copyright: NIBE Systemtechnik
22.11.2022  Pressemeldung Alle News von NIBE

NIBE: Im Einklang mit der Natur

Michael Aurich lebt mit seiner Familie in Hille am Fuße des Wiehengebirges in einem historischen Müllerhaus, zu dem auch die Holländer-Windmühle Nordhemmern gehört. Das Fachwerkhaus, das ursprünglich vom Müller, dem Betreiber der Windmühle genutzt wurde, stammt aus dem Jahre 1923. Die Holländer-Windmühle selbst wurde im Jahr 1823 erbaut.

Im Laufe der letzten 100 Jahre wurde das Müllerhaus fortlaufend modernisiert und umgebaut. Im Jahr 2007 erwarben die Aurichs das Haus und bauten 2015 noch einen Teil des Hauses an. Ursprünglich wollten sie sich auf einem alten Bauernhof oder Resthof niederlassen, doch sie stießen bei ihrer Suche auf dieses Haus und „verliebten“ sich in das Anwesen.

Einige Sanierungsmaßnahmen haben die Aurichs im Vorfeld bereits getroffen. So wurde die Mauerschale von innen gedämmt, um das Fachwerk außen zu erhalten. Des Weiteren wurden die Fenster ausgetauscht und das Dach neu gedämmt.

Als die alte Öl-Heizung des Hauses ausgetauscht werden muss, entscheidet sich Michael Aurich neue Wege zu gehen. Doch so neu ist der Weg gar nicht, wenn man ihn ganzheitlich betrachtet. Der Bauherr interessiert sich für regenerative Energien, vor allem für Windkraft und Solarenergie. Da kommt ihm eine Idee: Die Windmühle Nordhemmern hat schon immer die Energie der Natur für sich genutzt, das Müllerhaus soll dem folgen und somit zurück zur Energie der Natur finden. Nicht nur ist dem Bauherrn wichtig seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu verkleinern, sondern auch unabhängig von den fossilen Brennstoffen und Rohstoffpreisen zu werden. Eine Photovoltaik Anlage hat das Müllerhaus bereits auf dem Dach und Herr Aurich möchte diese mit einer Wärmepumpe verbinden.

Auf der Suche nach einem Partner für die Realisierung der Wärmepumpe nimmt Michael Aurich Kontakt zu zehn verschiedenen Fachhandwerkern auf. Er erhält nur zwei Angebote und entscheidet sich für die Firma Fröhlich Haustechnik. Herr Koop hat wirklich verstanden, welche Wünsche der Bauherr hat und liefert ihm ein passendes Konzept dafür.

Schon vor der eigentlichen Planung hatte der Bauherr keine Zweifel an der Technik der Wärmepumpe. Zudem war ihm bekannt, dass sich das Haus mit wenig Wärme gut heizen lässt. In der Planungsphase wurden mögliche Risiken im Gespräch mit Herr Koop ausgeschlossen.

Die alte Öl-Heizung wurde für die Wärmeerzeugung sowie die Brauchwasseraufbereitung genutzt. Der Vorbesitzer des Müllerhauses hatte bereits eine Fußbodenheizung eingebaut, von der die Aurichs nun beim Einbau einer Wärmepumpe profitieren.

Bei seinen Recherchen stößt der Bauherr schnell auf die Firma NIBE, die der Wirtschaftsingenieur bereits aus seinem beruflichen Umfeld kannte. Die technischen Daten von NIBE, Erfahrungen von anderen Bauherren und die nordische Herkunft des Unternehmens haben weitere Argumente geliefert.

Bei der Planung und dem Einbau der Wärmepumpe mussten besonders die alte Bausubstanz des Hauses sowie die vorhandene Fußbodenheizung mitbedacht werden. Zudem liegt das Müllerhaus in einem Wasserschutzgebiet, weswegen eine Bohrung für Erdwärme nicht zulässig gewesen wäre.

Michael Aurich entscheidet sich nach der Beratung von Herrn Koop für eine NIBE Luft/Wasser-Wärmepumpe F2120-12 in Verbindung mit der Steuerung SMO S 40. Das gesamte Haus ist mit einer Smart Home Steuerung ausgestattet, über die sich viele Funktionen wie Licht, Raumtemperatur, Solarthermie und das Ablesen der Photovoltaik-Daten steuern lassen.

Der Zugang zum Heizungsraum ist nur über eine enge und steile Treppe möglich, somit entsteht eine große Herausforderung bei der Demontage der Tanks und der alten Heizung sowie bei der Installation der Brauchwasser-Speicher. Die Baumaßnahmen dauern insgesamt 14 Tage.

Aus finanzieller Sicht lohnt sich der Einbau der Wärmepumpe für die Familie Aurich auf jeden Fall. Durch die staatliche Förderung von 45% sowie die abgezogenen Kosten für den Austausch der alten- und den Einbau einer neuen Öl-Heizung, ist die Differenz, die in den Einbau der Wärmepumpe geflossen ist, eine kostengünstige Investition in das Thema Zukunftssicherheit.

„Das System reagiert recht langsam, das muss sich erst einspielen mit der Zeit“, sagt der Bauherr, „Die Wärmepumpe ist im Vergleich zu der alten Öl-Heizung viel leiser. Man hört nur ein leises Summen.“

Bei der Warmwasseraufbereitung gibt es noch eine Besonderheit: Es handelt sich um eine Mehrspeicheranlage mit 2 x 500 Liter Pufferspeicher im Durchlaufprinzip. Es wird immer nur eine kleine Menge heißes Wasser vorgehalten, die größere Wassermenge hat mittlere Temperaturen. Das System ist jedoch so ausgelegt, dass es für zwei Badewannen problemlos reicht. Die Wasser-Pufferspeicher stehen nun dort, wo vorher die Öl-Tanks montiert waren.

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