Stefan Ehrhard, Geschäftsführer von interdomus Haustechnik, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Cheftage 2026 in Dreieich.
11.09.2026  Pressemeldung Alle News von Interdomus

interdomus Haustechnik Cheftage setzen Impulse für die Zukunft des SHK-Handwerks

Unternehmerentwicklung, Mitarbeiterbindung und starke Netzwerke prägen die Cheftage 2026

Mehr als 300 Gesellschafterinnen und Gesellschafter, Vertreterinnen und Vertreter von Lieferantenpartnern sowie Branchenexpertinnen und Branchenexperten kamen am 4. September zu den interdomus Haustechnik Cheftagen in Dreieich zusammen. Unter dem Motto „Wissen teilen. In Summe profitieren.“ standen Themen wie Mitarbeiterbindung, Unternehmensnachfolge, digitale Beschaffung und effiziente Betriebsprozesse im Mittelpunkt.

Branchenpersönlichkeiten wie Joachim Schulte von HSK, Constantin von Boch von Villeroy & Boch und Hans-Arno Kloep von Querschiesser Unternehmensberatung zeigten, wie Unternehmen Mitarbeitende gewinnen, entwickeln und langfristig binden können, welche Rolle Nachfolge und unternehmerische Qualifizierung spielen und auf welche wirtschaftlichen Veränderungen sich SHK-Betriebe einstellen sollten.

„Die Anforderungen an SHK-Unternehmen verändern sich kontinuierlich. Umso wichtiger ist es, Wissen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsam Antworten auf aktuelle Herausforderungen zu entwickeln. Genau dafür stehen die Cheftage“, sagt Stefan Ehrhard, Geschäftsführer von interdomus Haustechnik.

Mitarbeitende als Vertrauensanker

Die Bedeutung engagierter Mitarbeitender zog sich als Leitgedanke durch mehrere Beiträge. Constantin von Boch verdeutlichte, dass das tägliche Handeln der Beschäftigten prägt, wie Kundinnen und Kunden ein Unternehmen wahrnehmen. Gerade im Handwerk seien Vertrauen, Zuverlässigkeit und guter Service entscheidend.

Danny Ebel von Benefit+ zeigte ergänzend, wie Betriebe mit steueroptimierten Zusatzleistungen ihre Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen und Fachkräfte stärker an sich binden können. Joachim Schulte stellte die Teilsanierung als praxisnahe Möglichkeit vor, veränderte Kundenbedürfnisse aufzugreifen und zusätzliche Aufträge zu erschließen.

Unternehmerische Verantwortung stärken

Als zentrales Zukunftsthema stellte interdomus Haustechnik die interdomus UnternehmerAkademie vor. Unter diesem Namen wird die bisherige Next Generation Akademie fortgeführt und künftig klarer vom Netzwerkformat Next Generation unterschieden.

Einen Schwerpunkt bildeten dabei Nachfolge, Betriebsführung und die Frage, wie sich Unternehmerinnen und Unternehmer gezielt auf künftige Herausforderungen vorbereiten können.

Alexander Werland und Christian Decker berichteten im Gespräch mit Unternehmercoach Lutz Grünbeck und Stefan Ehrhard über ihre Erfahrungen. Beide machten deutlich, dass erfolgreiche Betriebsführung mehr als handwerkliche Kompetenz verlangt: klare Organisation, Zahlenverständnis, bewusste Führung und die Fähigkeit, Verantwortung im Team zu verteilen.

Als weiteres Zukunftsthema griff interdomus Haustechnik die Perspektiven von Frauen im SHK-Handwerk auf. Das Thema traf auf große Resonanz und sorgte für zahlreiche Gespräche sowie intensive Diskussionen unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Digitale Werkzeuge und klare Prozesse

Mit dem SHK.MARKET präsentierte interdomus Haustechnik die Weiterentwicklung seiner digitalen Bestellplattform. Der KI-gestützte Produktberater, der bereits für das Sortiment von HSK eingesetzt wird, steht nun ebenfalls für Produkte von Badea zur Verfügung. Er unterstützt die Anwenderinnen und Anwender dabei, passende Artikel und Produktvarianten gezielt zu finden.

Hans-Arno Kloep setzte zum Abschluss einen klaren Akzent: Digitalisierung könne erst dann wirklichen Nutzen schaffen, wenn Betriebe zuvor ihre Abläufe, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten ordnen. Funktionierende Prozesse, eine erkennbare Positionierung und Mitarbeitende, die die Werte ihres Unternehmens glaubwürdig vertreten, seien entscheidend für den langfristigen Unternehmenserfolg.

Die begleitende Hausmesse und strukturierte Gesprächsrunden boten den Gesellschafterinnen und Gesellschaftern zudem Gelegenheit zum direkten Austausch mit Lieferantenpartnern und Dienstleistern.

Austausch mit konkretem Nutzen

Für Karsten Keller, Gesellschafter von interdomus Haustechnik und Geschäftsführer der Keller Heizung & Sanitär GmbH aus Wittingen, liegt genau darin der besondere Wert der Veranstaltung:

„Der Austausch mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie den Lieferantenpartnern ist für mich unbezahlbar. Gleichzeitig nehme ich von den kurzen, praxisnahen Vorträgen jedes Jahr konkrete Ideen mit, die wir direkt in unserem Betrieb umsetzen können. Ein besonderes Highlight war diesmal das Thema Mitarbeiterbindung“, sagt Karsten Keller.

Die Cheftage zeigten damit, wie interdomus Haustechnik fachliche Impulse, unternehmerische Qualifizierung und den persönlichen Austausch zu einem konkreten Mehrwert für die angeschlossenen Betriebe verbindet.

Interdomus Haustechnik GmbH & Co.
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