Pellets zum Heizen bestehen überwiegend aus Sägespänen, die bei der Holzverarbeitung anfallen. Bisher wird nur ein kleiner Teil für die Pelletproduktion genutzt. © Deutsches Pelletinstitut / Thilo Lange
11.07.2022  Pressemeldung Alle News von DEPI

DEPI: Unabhängiger heizen mit Pellets

Deutschland versorgt sich selbst

Versorgungssicherheit und Energiesouveränität haben seit dem Krieg in der Ukraine einen neuen Stellenwert bekommen. Auf politischer Ebene wird alles unternommen, um unabhängig von russischen Importen zu werden. Aktuell wird beispielsweise der Import von verflüssigtem Fracking-Gas aus Nordamerika und dem Mittleren Osten vorangetrieben. Für den Heizungsbereich gibt es auch andere Lösungen. Eine gute Alternative sind Pelletheizungen. Denn Holzpellets sind unabhängiger von internationalen Lieferketten und die Versorgung ist auch in Zukunft gesichert.

Eigenheimbesitzer, die ihr Heizsysteme auf Holzpellets umstellen, tragen zu einer Verbesserung der Versorgungssicherheit bei. Denn mit dem Brennstoff wird nachhaltige heimische Energie genutzt – das Holz für die Pelletproduktion wird in Deutschland überwiegend regional gewonnen. Somit sind Holzpellets auch in Zukunft ein verlässlich verfügbarer Brennstoff.

Warum das so ist, weiß Martin Bentele, Geschäftsführer beim Deutschen Pelletinstitut und studierter Forstwirt: „In Deutschland gibt es große Waldflächen. Pellets entstehen aus den Resten der regionalen Holzverarbeitung, also überwiegend aus Sägespänen. Deswegen steht ihre Produktion nicht in Konkurrenz zum Hausbau oder zur Herstellung von Möbeln. Was viele nicht wissen: Von den Resten der Holzverarbeitung werden bislang nur 12 Prozent zu Pellets gepresst. Es gibt also noch Potenzial, um unabhängiger von ausländischen Öl- und Gasimporten zu heizen.“

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