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Ein guter Einfall ist wie ein Hahn am Morgen. Gleich krähen andere Hähne mit.    K. H. Waggerl

28.11.2020

Meldung

18.11.2020: DEPI: Pelletpreis auch im November stabil günstig

Leichter Anstieg in Mittel- und Norddeutschland
© Deutsches Pelletinstitut GmbH

Im November sind Pellets im Bundesdurchschnitt etwas teurer geworden. Wie die Erhebung des Deutschen Pelletinstituts GmbH (DEPI) zeigt, liegt der Preis für eine Tonne (t) bei 229,82 Euro, wenn eine Menge von 61 abgenommen wird. Im Vergleich zum Oktober sind das 1,1 Prozent mehr, aber 9,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Kilopreis beträgt entsprechend 22,98 Cent, die Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets erhält man für 4,60 Cent. Zu Heizöl besteht momentan ein Preisnachteil von knapp 15 Pro­zent. Der Preisvorteil zu Erdgas liegt bei rd. 25 Prozent. Neben diesem DEPI-Pelletpreis (brutto) wird ab November vom DEPV ein Pelletpreis für Lieferverträge (netto) veröffent­licht.

„Wie erwartet zeigt sich jetzt der typische saisonbedingte Preisverlauf bei Pellets: niedrig im Som­mer, etwas höher im Winter“, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Das liegt sowohl an der höheren Nachfrage von größeren Abnehmern als auch an den zur kalten Jahreszeit etwas auf­wendigeren Produktionsbedingungen. Wie eine Umfrage des DEPI unter Handelsunternehmen in ganz Deutschland gezeigt hat, sind die Lager gut gefüllt und auch die Lagerkapazitäten werden laufend ausgebaut. So können auch die zahlreichen neuen Pelletheizungen problemlos versorgt werden.

Beim Pelletkauf sollten Verbraucher auf das ENp/us-Zeichen auf Lieferschein oder Pelletsack ach­ten. Nur damit kann sichergestellt werden, dass die kleinen Presslinge hohen Qualitätsanforderun­gen entsprechen. Händleradressen listet die Seite www.enplus-pellets.de. Für Kommunen und ge­werbliche Betreiber von Pellet- und Hackschnitzelheizungen werden dort auch rechtssichere Vor­lagen für Ausschreibungen kostenlos angeboten.

Regionalpreise

Beim Preis für Holzpellets ergeben sich im November 2020 regional folgende Unterschiede (Ab­nahmemenge 6 t): In Süddeutschland sind Pellets mit 225,91 Euro/t am günstigsten und zu Sep­tember fast unverändert. In den Regionen Mitteldeutschland und Nord-/ Ostdeutschland ist der Preis für die Presslinge auf 231,24 Euro/t bzw. 235,18 Euro/t leicht gestiegen.

Größere Mengen (26 t) werden im November 2020 zu folgenden Konditionen gehandelt:
Süd: 212,86 Euro/t, Mitte: 215,00 Euro/t, Nord/Ost: 220,93 Euro/t (alle inkl. MwSt.).

DEPI-Pelletpreis

Der DEPI-Pelletpreis wird seit 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht, bis Oktober 2020 vom Deut­schen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV). Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutsch­land für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 der jeweiligen Abnahmemenge (Liefe­rung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.) - deutschlandweit und in drei Regio­nen. Beim DEPV ist ein DEPV-Pelletpreis für Lieferverträge (netto) abrufbar.

Pelletpreise im Überblick:

DEPI-Pelletpreis November 2020 6 t bundesweit: 229,82 €/t
(Abnahme 6 t Pellets lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.).

DEPI-Pelletpreis November 2020 26 t bundesweit: 215,93 €/t
(Abnahme 26 t Pellets lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.).

Differenzierte Preise für Holzpellets
für 3 t, 6 t und 26 t, sortiert nach Süd-, Mittel- und Nord-/Ostdeutschland

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