Buderus: Schritt für Schritt in die Zukunft
Buderus präsentierte auf der ISH 2025 die neuen Wärmepumpen-Ergänzungspakete für den Logano plus GB125, den Logamax plus GB172iT mit Rohrwendelspeicher und für den Logamax plus GB172i T50. Eine gute Alternative zu einem komplett neuen Wärmepumpen-Hybridsystem: Damit haben Hausbesitzer die
Möglichkeit, ihren bestehenden Brennwert-Wärmeerzeuger um eine Wärmepumpen-Außeneinheit zu erweitern. Fachbetriebe sparen jetzt dank der passenden Ergänzungspakete wertvolle Zeit, denn diese bündeln alle Komponenten für die Nachrüstung bestehender Wärmeerzeuger in einer einzigen Artikelnummer– das vereinfacht die Bestellung. Die Pakete bestehen aus einer Wärmepumpen-Außeneinheit, zum Beispiel der WLW196i-6/8/11/14 AH (S+) oder der WLW-5/7/10/12 MB AH, einer Hybrid-Hydraulikgruppe, dem Hybridmanager HM200 und dem erforderlichen Zubehör. Die Komponenten sind fertig montiert und teilweise vorkonfiguriert, sodass die Installation noch schneller erfolgen kann.
Durchdachtes System
Die Nachrüstung zu einem Hybridsystem bietet sich an, denn die vorhandenen konventionellen Buderus Wärmeerzeuger sind unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 13 Jahre rückwirkend nachrüstbar. Ein Buderus Wärmepumpen-Hybridsystem umfasst eine Wärmepumpen-Außeneinheit im Leistungsbereich von 5 kW bis 14 kW, einen Öl- oder Gas-Brennwert-Wärmeerzeuger für die Spitzenlast und eine Hybrid-Hydraulikgruppe mit Hybridmanager. Das Bindeglied zwischen der Wärmepumpen-Außeneinheit und dem hybridfähigen konventionellen Wärmeerzeuger ist die vorkonfektionierte Hybridbaugruppe. Es ist also keine zusätzliche Inneneinheit der Wärmepumpe erforderlich. Die Zusammenarbeit zwischen der Außeneinheit und konventionellem Wärmeerzeuger regelt der Hybridmanager HM200.
Bei Brennwertkesseln, die erst wenige Jahre in Betrieb sind, lohnt es sich für die Eigentümer über eine Hybridisierung nachzudenken, denn die Kosten für Heizöl und Erdgas steigen perspektivisch weiter. Mit den Ergänzungspaketen ist eine schrittweise Umstellung auf erneuerbare Energien in unsanierten oder teilsanierten Gebäuden sehr gut möglich, weil hier der Spitzenlastkessel im Bedarfsfall die benötigten Vorlauftemperaturen von bis zu 65 °C dann bereitstellen kann, wenn die Wärmepumpe aufgrund zu hoher Wärmeanforderungen diese nicht erreicht.
Die Nachrüstung einer Wärmepumpen-Außeneinheit ist der erste Schritt zu einer klimaneutralen Wärmeerzeugung. Mit weiteren Sanierungsschritten in den folgenden Jahren – wie dem Austausch von Fenstern oder der Dämmung von Dach und Gebäudefassade – lässt sich der Anteil der Wärmepumpe im Hybridsystem zunehmend vom Brennwert-Wärmeerzeuger in Richtung Wärmepumpe und damit der Nutzung regenerativer Energie optimieren.








