RADAWAY: Wenn Standard nicht möglich ist – Duschkabinen nach Maß
Dachschrägen, Nischen mit krummen Winkeln oder ungewöhnlich geschnittene Grundrisse lassen sich oft nur mit einer exakten Maßanfertigung sauber und funktional integrieren.
Warum Standardmaße an ihre Grenzen stoßen
Sobald die Nische davon abweicht, Wände nicht im rechten Winkel stehen, der Boden uneben ist oder Bauteile wie Heizkörper oder Fenstersimse hineinragen, wird eine Sonderanfertigung nötig. Gerade im Bestandsbau, wo Wände über Jahrzehnte leicht "gewandert" sind, sind Abweichungen von mehreren Zentimetern keine Seltenheit – eine Standardkabine hinterließe hier unschöne, undichte Spaltmaße.
Typische Einbausituationen
- Dachschrägen: Die Duschkabine muss der Schräge in Höhe und Form folgen; Glasscheiben werden auf Gehrung geschnitten, Beschläge so platziert, dass die Tür trotz reduzierter Kopfhöhe komfortabel bleibt.
- Verwinkelte Räume: In Altbauten oder bei nachträglich eingezogenen Wänden weicht der Winkel oft leicht von 90 Grad ab. Seitenteile werden winkelgenau nach Aufmaß gefertigt.
- Runde oder polygonale Grundrisse: Geschwungene oder mehreckige Duschbereiche erfordern vorgebogene Glaselemente oder mehrteilige Konstruktionen mit exakt berechneten Winkeln.
- Reduzierte Raumhöhen: Abgehängte Decken senken die verfügbare Einbauhöhe unter das Standardmaß von 195–200 cm; die Kabine muss gekürzt und neu berechnet werden.
- Bauliche Besonderheiten: Vormauerungen, Sockel oder Vorsprünge erfordern individuell ausgesparte Kanten oder asymmetrische Seitenteile.
Sondermaß-Duschkabinen sind in vielen Bestands- und individuell geplanten Bädern die einzige Lösung für eine funktionale, dichte und optisch stimmige Dusche. Wo Dachschrägen, unregelmäßige Winkel oder besondere Bodenaufbauten den Standardrahmen sprengen, passt sich die Kabine der Architektur an – nicht umgekehrt.







