19.02.2026  Pressemeldung Alle News von DEPI

DEPI: Pelletpreis im Februar weiter gestiegen

Winterwetter sorgt für hohe Nachfrage

Aufgrund der anhaltend frostigen Temperaturen und eines hohen Heizbedarfs ist die Nachfrage stark angestiegen. Das führt im Februar auch zu einem An­stieg des Pelletpreises. Im Betrieb erweist sich die Heiztechnik dennoch als vergleichs­weise kostenstabil. Laut dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI) kostet eine Tonne (t) Holzpresslinge bei einer Abnahmemenge von 6 t aktuell durchschnittlich 422,73 Euro. Das entspricht einem Plus von rund 4,3 Prozent gegenüber dem Januar. Eine Kilowattstunde Holzenergie liegt derzeit bei 8,45 Cent. Gegenüber Erdgas beträgt der Preisvorteil rund 17,9 Prozent, gegenüber Heizöl etwa 7,4 Prozent.

„Wir erleben derzeit den kältesten Winter seit mehreren Jahren. Das schlägt sich erwartungsge­mäß in einer höheren Nachfrage und einen steigenden Preis am Pelletmarkt nieder“, erklärt DEPI- Geschäftsführer Martin Bentele. „Dieser Anstieg liegt dennoch im Rahmen dessen, was für einen ausgeprägten Winter typisch ist. Diese Marktmechanismen mögen in den vergangenen milden Wintern etwas in den Hintergrund getreten sein. Fakt ist: Erfahrene Pelletheizer befüllen ihr Lager in den Sommermonaten.“

Wie stark sich niedrige Temperaturen auf die Heizkosten auswirken, hängt unter anderem vom energetischen Zustand des Gebäudes ab. Darauf weist auch eine aktuelle Berechnung der Bera­tungsgesellschaft co2online hin. Auch die Wahl des Heizsystems spielt eine zentrale Rolle. Dem­nach schneiden Pelletheizungen und Erdwärmepumpen derzeit besonders gut ab. Sie profitieren von stabilen Energiepreisen und sind vergleichsweise unabhängig von Temperaturschwankungen. „Und wieder mal beweisen sich Holzpellets auch in diesem Winter als verlässlicher, Energieträger aus heimischer Produktion mit hoher Versorgungssicherheit“, so Bentele weiter.

Regionalpreise

Im Februar 2026 ergeben sich beim Preis für Holzpellets folgende regionale Unterschiede (bei ei­ner Abnahmemenge von 6 Tonnen): In Mitteldeutschland kosten Pellets 416,44 Euro/t, gefolgt von von Süddeutschland mit 426,61 Euro/t. In Nord- und Ostdeutschland beträgt der Tonnenpreis 429,28 Euro/t.

Größere Mengen (26 t) werden im Februar 2026 zu folgenden Konditionen gehandelt: Mitte: 401,18 Euro/t, Nord/Ost: 410,53 Euro/t und Süd: 412,62 Euro/t (alle Preise inkl. Mehrwertsteuer).

DEPI-Pelletpreis

Seit 2011 wird der DEPI-Pelletpreis monatlich veröffentlicht, bis Februar 2020 vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV). Er gibt den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 für die jeweilige Abnahmemenge wieder (Lieferung im Umkreis von 50 km, inklusive aller Nebenkosten und Mehrwertsteuer) - deutschlandweit und in drei Regionen. Der DEPV bietet einen separaten DEPV-Pelletpreis für Netto-Lieferverträge an.

Pelletpreise im Überblick:

DEPI-Pelletpreis Februar 2026 6 t bundesweit: 422,73 €/t
(Abnahme 6 t Pellets lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.).

DEPI-Pelletpreis Februar 2026 26 t bundesweit: 407,87 €/t
(Abnahme 26 t Pellets lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.).

Differenzierte Preise für Holzpellets
für 3 t, 6 t und 26 t, sortiert nach Süd-, Mittel- und Nord-/Ostdeutschland

Deutsches Pelletinstituts GmbH
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