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Der Mann, der das Geldproblem löst, hat für die Menschheit mehr getan als die Feldherren aller Zeiten.    Henry Ford I.

16.10.2021

 Pressemeldung  09.10.2021

Das sind die Neuheiten der ISH digital 2021 in der Erlebniswelt Bad

Anlässlich der ISH digital 2021 realisierte die Trendplattform Pop up my Bathroom eine Ausstellung mit vielen wichtigen Produktneuheiten für das trendgerechte Badezimmer – präsentiert auch als digitaler 360°-Rundgang.
Constantin Meyer; Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS)

Die ISH, die im Zweijahresrhythmus stattfindende Weltleitmesse für Wasser, Wärme, Klima, fand 2021 pandemiebedingt fast ausschließlich im digitalen Raum statt. Mit einer Ausnahme: Das von der Messe Frankfurt und der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS) getragene Event-Format „Pop up my Bathroom“ stellte im Rahmen einer real aufgebauten Trend-Inszenierung drei der wichtigsten Badplanungs-Trends dar. Und obwohl niemand kam, um das beliebte Event der letzten ISH-Jahre zu besuchen, haben es doch wieder viele gesehen: als digital erlebbare 360-Grad-Ausstellung mit drei Trendaufbauten und über 80 aufgebauten Badezimmer-Produkten von zwölf beteiligten ISH-Ausstellern repräsentiert die Ausstellung „Inside | Outside“ die wichtigsten Trendentwicklungen im Badzimmer. Sie wurde so zu einem echten Highlight der Messe, das analoge Inhalte digital zu vermitteln verstand. Ein großer Vorteil dieses hybriden Formats ist die Verlängerung seiner Wirkung über den Raum und die Veranstaltungsdauer hinaus.

Das Motto der Trendausstellung: „Inside | Outside“

Ganzheitliche Badplanung wird für alle Marktteilnehmer der Sanitärwirtschaft immer wichtiger. Während das Badezimmer „vor der Wand“ immer wohnlicher wird und sich zunehmend zu einem Lifestyle-Raum entwickelt, wird „hinter der Wand“ eine immer aufwendigere Technik notwendig, um Sanitärprodukte zu installieren. Mit dem Motto der Trendausstellung „Inside | Outside“ lenken die Macher der Ausstellung die Aufmerksamkeit auf die Synchronisierung von Design und Technik. Der Rahmen für die drei Trendinstallationen „Living Bathroom“, „Smart Bathroom“ und „Green Bathroom“ sind vorgefertigte Vorwandelemente (Geberit). Die Architektur der Ausstellung bestimmen die freistehenden Technikwände in Form von einfachen Isometrien. Der unfertige Look der Trendausstellung lässt dabei beeindruckende Einsichten in das Innenleben von Badezimmern frei. Transparente Wände verschmelzen mit Interior Design-Elementen.

„Mit der diesjährigen Trendausstellung Pop up my Bathroom zur ISH digital 2021 wollen wir insbesondere Architekten und Handwerkern einen Mehrwert bieten – Produkte vor der Wand werden immer mehr mit Produkten hinter der Wand verschmelzen. Diese integrative Herangehensweise an eine ganzheitliche Badplanung wird die Realisation von neuen Bädern in den nächsten Jahren revolutionieren. Bauherren profitieren von mehr Kreativität und Flexibilität. Und mit der Vorfertigung versprechen wir uns für Architekten und Handwerker eine signifikante Zeitersparnis“, erläutert Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS), den diesjährigen Schwerpunt der Trendplattform Pop up my Bathroom.

Die in der Ausstellung aufgenommenen Video-Clips, in denen Jens J. Wischmann durch die Inszenierungen führt und die Trends erläutert, waren Teil der ISH digital 2021 und sind auch über den Pop up my Bathroom You Tube Kanal abrufbar. Wer sich besonders für die gezeigten Neuheiten interessiert, kann in einem 360-Grad-Rundgang Ansichten und Detailinformationen zu allen Exponaten ansteuern.

Storytelling im Bad: Die Top-Trends Living Bathroom, Smart Bathroom und Green Bathroom

Moderne Badplanung folgt einem Thema oder einem Bedürfnis. In den drei bei Pop up my Bathroom beschriebenen Trends spielen der Wunsch nach einem wohnlichen Badezimmer mit hoher Aufenthaltsqualität, nach einer modernen Ausstattung mit funktionalem Mehrwert und hoher Individualisierbarkeit sowie die gestiegenen Anforderungen an die Nachhaltigkeit ineinander. Denn: Ob Neubau oder eine Renovierung im Bestand – das Badezimmer von heute ist zugleich Raumwunder, Private Spa, Innovationshub und Spiegelbild eines modernen Interior Designs. Pop up my Bathroom bietet eine aktuelle Einordnung der drei wichtigsten Trends im Badezimmer: Die Top-Trends Living Bathroom, Smart Bathroom und Green Bathroom zeigen alle Gestaltungs- und Ausstattungsoptionen eines modernen Badezimmers.

Die ISH digital 2021-Neuheiten im Living Bathroom

Das Living Bathroom ist die Antwort auf den aktuell nochmals gestiegenen Bedarf nach einem individuellen, komfortablen und wohnlich gestalteten Wellness-Rückzugsort in den eigenen vier Wänden. Wohnlichkeit, Zeitgeist, Mode und Stil, aber auch moderne Nutzungskonzepte für mehr Aufenthaltsqualität und gesundheitsrelevante Aktivitäten sind heute die gefragten Eckpunkte professioneller Badplanung. Es wird möbeliger, stofflicher, flexibler und schöner im Living Bathroom. Entsprechend sehen die Neuheiten der ISH digital 2021-Aussteller aus.

Zur ISH digital 2021 erweiterte Geberit das Sortiment der Badezimmer-Serie iCon mit neuen Waschtische, WCs, Möbel und Oberflächen. Bei der aktuellen Überarbeitung des Möbelkonzepts hat der Hersteller ein besonderes Augenmerk auf den modularen Aufbau der Badserie und die Flexibilität bei der Produktauswahl gelegt. Geberit ONE ist ein Badkonzept, das die Bereiche hinter und vor der Wand als eine Einheit neu definiert. Es umfasst voll integrierte Lösungen für den Waschplatz, den Duschbereich und das WC und will durch clevere Kombination der Elemente im Ergebnis sowohl vor als auch hinter der Wand überzeugen. Denn Bäder bestehen nicht nur aus den sichtbaren Bereichen wie Waschplatz, Dusche oder WC - auch die verdeckten Elemente spielen eine wichtige Rolle. Mit einer Vielzahl offenkundiger und auch versteckter Vorzüge sind die Produkte perfekt aufeinander abgestimmt und sollen dadurch optimal auf die Nutzerbedürfnisse eingehen. Geberit ONE nutzt hierfür die Vorteile der Vorwandinstallation und setzt dabei auf die Installationssysteme Geberit Duofix und GIS (in der Ausstellung verwendet). Alles, was vor der Wand nicht unbedingt benötigt wird, wird in die Ebene dahinter verlegt. Unschöne Siphons, störende Halterungen oder Befestigungen rücken damit aus dem Blickfeld. Das Bad wirkt aufgeräumter, sauberer, bietet sogar mehr Platz und eröffnet dem Interior Design viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Das klare, mit geometrischen Grundformen spielende Design der Echtholzkollektion Max von burgbad unterstreicht die Verbindung von Moderne, Tradition und Handwerk. Die neue Designlinie ist schlicht in der Gestaltung, natürlich im Material, traditionsbewusst in der Designsprache, nachhaltig im Kollektionsaufbau und ausgesprochen wohnlich in der Nutzung und passt damit perfekt in das Living Bathroom. Bestimmt wird sie durch die schmal profilierten Rahmenfronten und die Integration von Wiener Geflecht bei der Auswahl der Möbeltüren von Waschtischunterschrank, Hängeschrank, Kommode und Sitztruhenfront. Stollen und Schubkästen der Kollektion werden aus Vollholz hergestellt, Korpusseiten, Böden, Abdeckplatten und Frontfüllungen aus Furnierplatten.

Nach dem interaktiven Bedienelement für die Dusche (2015) und der dazugehörigen Handbrause (2017) präsentierte AXOR zur ISH digital 2021 ergänzende Produkte der Bad Kollektion AXOR One für Waschtisch, Wanne und Dusche (Design: Edward Barber und Jay Osgerby). Die weiterentwickelte Select-Technologie nutzend, bestimmt die Armatur eine neue Methode der Interaktion: Durch Herunterdrücken ihrer All-in-One-Steuerung lässt sich das Wasser an- oder abstellen; durch Drehen im Uhrzeigersinn wird die Temperatur erhöht. Die Armaturen sind in Chrom, Matt Black (in der Pop up my Bathroom-Ausstellung zusammen mit dem Waschtisch Max von burgbad zu sehen) und weiteren exklusiven AXOR FinishPlus Oberflächen erhältlich. Im trendigen Schwarz wertete die neue hansgrohe Brause Pulsify die Duschzone im Living Bathroom auf. Ausgestattet mit der mikrofeinen Strahlart PowderRain entsteht unter den hansgrohe Pulsify Brausen ein sanfter Wasserregen, der unter der 260 mm großen Kopfbrause der Pulsify Showerpipe mit verstellbarem Winkel nach einem stressigen Arbeitstag sofortige Entspannung bringen soll.

Mit der Duschfläche Cayonoplan Multispace von Kaldewei mit integrierter Bewegungsfläche kann auch ein kleines Bad zur barrierefreien und gleichzeitig designorientierten Zone werden. Die Duschfläche wird in zwölf Farben der Coordinated Colours Collection angeboten und ist serienmäßig mit der rutschhemmenden Oberfläche Secure Plus ausgestattet.

Was die it-Bag beim Outfit, ist die freistehende Badewanne im Living Bathroom: ein echter Hingucker. In der Pop up my Bathroom-Ausstellung übernimmt diese Hauptrolle die BettePond Silhouette von Bette. Die kreisrunde Badewanne soll den idealen Ort für Muße und Entschleunigung im Alltag darstellen und ein echter Ruhepol im Bad sein. Ihr außergewöhnlicher Durchmesser von 1.500 mm wird durch die hohe Formstabilität von glasiertem Titan-Stahl ermöglicht. Für die freistehende Wanne mit einer Randhöhe von 575 mm werden die äußere und innere Form fugenlos verbunden. Ein schlanker freistehender Wannenauslauf der passenden Armatur Mem von Dornbracht rundet das Ensemble stilvoll ab.

Nicht nur physische Wärme, sondern auch einen Beitrag für die wohnliche Ausstattung des Living Bathrooms bietet Kermi mit seinem Designheizkörper Rubeo-E mit reinem Elektrobetrieb. Er wird komplett mit elektronisch geregeltem Heizstab, Wärmeträgerflüssigkeit und Regelung geliefert und wird einfach an eine Steckdose angeschlossen. So kann Rubeo-E bei Modernisierungen – vor allem in Altbauten – eine zeit- und kostensparende Lösung sein. Und auch bei energieautarken Neubauten mit Photovoltaikanlage lässt sich mithilfe des Elektroheizkörpers der selbst produzierte Strom nutzen.

Mit FlowFit präsentiert Geberit ein neues Versorgungssystem, das sich universell einsetzen lassen soll. Das zukunftweisende System orientiert sich ganz an den drei Hauptbedürfnissen der Sanitärinstallateure und Planer – Sicherheit, Hygiene und Wirtschaftlichkeit. Dank innovativer Fittings und Rohrkomponenten mit Schutzkappen sollen Installateure von einer einfachen, zeiteffizienten und sicheren Installation des Mehrschichtverbundrohrsystems profitieren. Die voll funktionsfähige Rückwand mit detaillierten Einblicken in den Aufbau eines Living Bathrooms mit Geberit ONE-Neuheiten ist ein Highlight der Pop up my Bathroom-Ausstellung.

Innovative Technik optimiert die Nutzungsabläufe im Badezimmer: Smart Bathroom

Pop up my Bathroom zeigt nicht das Badezimmer einer fernen Zukunft, sondern das smarte Badezimmer mit den technischen Möglichkeiten unserer Zeit. In der Kombination von auf dem Markt verfügbaren Produkten entsteht ein beispielhaftes Smart Bathroom: Der Spiegel als Info-Zentrale, smarte Steuerung von Wasseranwendungen in der Dusche, die App-Steuerung bei Dusch-WCs, Hygienefunktionen durch UV-Schutz, eine intelligente Lichtsteuerung durch Alexa & Co und berührungslose Technologien werden immer häufiger im Smart Bathroom zu finden sein.

Keine Zukunftsstudie, sondern Realität ist das digitale Duschsystem hansgrohe RainTunes: ein Zusammenspiel aus Wasser, Licht, Sound, Bild und Duft, das den Nutzer in seiner individuellen Stimmung abholt und ihm ein dazu passendes Duscherlebnis bieten soll. Nutzer können mit RainTunes per hansgrohe home App zwischen insgesamt sieben vorkonfigurierten Duschszenarien wie „Guten Morgen“, „Erholung“ oder „Vitalität“ auswählen. Diese wurden mit Unterstützung von Experten unterschiedlicher Disziplinen wie Dermatologen, Sportmedizinern, Physiotherapeuten und Aromatherapeuten konzipiert. Mit einem Fingertip auf die App wird das ausgewählte Duschszenario per WLAN in die Dusche übertragen und dort über einen PlayButton gestartet. Der Nutzer regelt über diese individuell platzierbaren Bedienknöpfe Strahlarten, Wassermenge, Temperatur sowie Start und Ende des Duschvergnügens. Über Bluetooth mit einer Zentraleinheit hinter der Wand verbunden, können die RainButtons erstmals getrennt von der fest installierten Armatur bedient werden.

Den perfekten Rahmen für die Duschszenarien bieten die vier Walk in-Duschkabinenvarianten der Kollektion White Line von Kermi Mit dem cleanen Weiß-Soft-Look, den sandgestrahlten Dekoren und der reinigungsfreundlichen Pflegeleicht-Beschichtung KermiCLEAN sorgen die Walk in-Duschen für ein Wohlfühlambiente im modernen Bad.

Per App steuerbar sind auch Dusch-WCs, die zunehmend zum festen Bestandteil des Smart Bathrooms werden. Geberit hat das Dusch-WC AquaClean Sela überarbeitet und mit neuen Komfortfunktionen ausgestattet. Neben der bewährten Duschfunktion zur sanften Reinigung des Intimbereichs mit Wasser verfügt das Dusch-WC jetzt auch über eine spülrandlose WC-Keramik mit TurboFlush-Spültechnologie für eine gründliche und leise Ausspülung.

Mit dem eleganten und zeitlos geformten Washlet RW stellt Toto die neue Prime Edition vor. Alle bewährten Hygienefunktionen des Herstellers wie EWATER+, Premist, Tornado Flush und CeFiONtect werden damit in einem Produkt vereint. Unter anderem lassen sich die Position, Strahlstärke und Wassertemperatur des Strahls individuell einstellen. Bis zu zwei Nutzer können über die Memory-Funktion ihre individuellen Einstellungen speichern.

Musik, Stimmen oder sanfte Geräusche können zur Entspannung und Wohlfühlmomenten beitragen. Für Kaldewei lag es deshalb nahe, die Welt des Bades mit Klang- und Hörgenuss zu verbinden und eine ultimative Verbindung aus entspannenden Spa-Momenten und einem einzigartigen Klangerlebnis herzustellen – über und unter Wasser. So lässt Kaldewei mit der akustischen Innovation Sound Wave die Badewanne aus Stahl-Emaille zum Resonanzkörper werden. Das mit allen Wannenmodellen von Kaldewei kompatible Bad-Audio-System wird zusammen mit der Badewanne installiert.

Badmöbel werden zunehmend smart und bilden die Ausgangsbasis für viele Anwendungen. Dabei spielt insbesondere das Thema Licht eine wichtige Rolle. So präsentiert Villeroy & Boch zur ISH digital 2021 die beleuchteten Spiegelschränke der aktuellen Serien More to See Lite und My View Now: Lichtquellen, die je nach Tageszeit und individuellem Bedarf das perfekte Licht bieten. So sind die Spiegelschränke mit hochwertigen LED-Systemen ausgestattet, die stufenlos dimmbar sind und deren Lichtfarbe frei eingestellt werden kann. Außerdem können sie via Zigbee®- Home-Automation-Kit in gängige Smart Home Systeme eingebunden werden, so dass sich Lichtspiegel, Spiegelschrank und beleuchtete Möbel via App oder Sprache steuern lassen. Über spezielle Programme wiederum können verschiedene Geräte und Funktionen individuell miteinander verknüpft oder zeitliche Abläufe festgelegt werden, sodass beispielsweise die Helligkeit im Bad an die Tageszeit bzw. Uhrzeit gekoppelt wird.

Auch burgbad setzt im Bereich smarter Beleuchtung via Spiegel und Spiegelschrank eine neue Benchmark und präsentiert zur ISH digital 2021 zwei neue Versionen seines rl40-Programms. Die innovativen Modelle kombinieren indirektes Decken-Raumlicht, optionale Waschtischbeleuchtung und seitliche, blendfreie LED-Flächenbeleuchtung mit einer intuitiven und sensitiven Touch-Bedienung (rl40 Light) sowie einer smarten, berührungslosen Steuerung (rl40 VC). Mit der Weiterentwicklung des 2017 eingeführten Vorgängermodells lässt sich der rl40 nicht nur einfacher bedienen, er ist in der VC-Version auch in Smart Home Systeme einzubinden (Vernetzung über Zigbee Bridge) und per Smartphone/App, Sprachassistenzsystemen wie SIRI, ALEXA etc. oder Zigbee-kompatiblen Schaltern (z.B. Philips Hue) zu steuern und zu ergänzen. Rl40 bietet über den Deckenstrahler eine vollwertige indirekte Raumbeleuchtung für kleinere bis mittelgroße Bäder und individuell programmier- und abrufbare Lichtszenarien, die zu jeder Tageszeit ein perfekt abgestimmtes, individuelles Licht liefern.

Aber auch Wasser wird im smarten Badezimmer zunehmend berührungslos gesteuert und ausgelöst. WC-Betätigungsplatten lösen die Wasserspülung auf Wink aus, und auch im privaten Badezimmer sind immer mehr Armaturen mit berührungsloser Technologie ausgestattet. So kann Wasser gespart werden und ein Mehrwert durch erhöhte Hygiene erreicht werden, wie zum Beispiel mit der Elektronikarmatur E-GO von Kludi. Zusätzliche Sicherheit bietet der Pontos Scout von hansgrohe. Mit einem Durchmesser von nur rund acht Zentimetern verschwindet er dank unauffällig unter Schränken, in Regalen oder auf dem Boden neben der Waschmaschine. Dabei handelt es sich um einen Wassersensor, der ohne aufwendige Montage einfach an der gewünschten Stelle platziert wird. Einmal über die hansgrohe home App oder die App von Home Connect Plus aktiviert, wird Pontos Scout zum Wasserwächter an relevanten Stellen im Haus. Im Falle von austretendem Wasser gibt er ein Lichtsignal und löst eine Push-Nachricht auf das Smartphone aus. So kann Pontos Scout rechtzeitig vor eventuellen massiven Schäden im Haus warnen. Ebenso liefert er Informationen über die Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur in einem Zimmer und warnt vor Frost.

Ressourcen-Schonung und ein Gefühl von Naturnähe: Green Bathroom

Das Green Bathroom ist ein Evergreen von zunehmender Bedeutung für die Sanitärbranche. Der Weg zu einem nachhaltigen Badezimmer führt nicht nur über technisch hochkomplexe Produkte und modernste Technologien, sondern auch über langjährig nutzbare Produkte, die aus natürlichen und/oder recycelbaren Materialien bestehen. Das Green Bathroom ist ein Zukunftskonzept, das smarte, wasser- und energiesparende Produkte, umweltschonende Industrieproduktion, nachhaltige Materialien und ein langlebiges Design optimal kombiniert – und dabei auch ein Gefühl von Naturverbundenheit vermittelt.

Zu einem nachhaltigen Lebensstil gehört der bewusste Umgang mit Ressourcen. Im Bad ist das – neben Strom und Heizung – vor allem Wasser. So sind bei der neuen Komplettserie D-Neo von Duravit alle WCs mit der Duravit Rimless®-Technologie ausgestattet und optional mit der antibakteriellen HygieneGlaze Keramikglasur verfügbar. Dabei sollen sie mit nur 4,5 Liter perfekte Spülergebnisse erzielen. Passend dazu gibt es auch das D-Neo Bidet.

Ein Messe-Highlight war die von Villeroy & Boch zur ISH digital 2021 präsentierte neue WC-Spülung TwistFlush. Sie soll mit deutlich weniger Wasser ein optimales Spülergebnis schaffen. Die zum Patent angemeldete TwistFlush-Technologie nutzt die physikalische Kraft eines kontrollierten Wasserwirbels, der nahezu die gesamte Innenfläche des WCs bespült und Verschmutzungen mitreißen soll. Für eine große Spülung benötigt das WC nach Angaben des Keramikherstellers aus Mettlach nur 4,5 Liter, für eine kleine 3 Liter. Aufgrund der kraftvollen Spülung reicht einmaliges Spülen in der Regel aus. Eine 4-köpfige Familie spart (im Vergleich zu einer herkömmlichen 6-Liter-Spülung) bei einer durchschnittlichen Nutzung bis zu 19.700 Liter im Jahr. Der kontrollierte Wasserwirbel verhindert außerdem Spritzer und die Bildung von Aerosolen. Die spülrandlose Form des WCs ist schnell und unkompliziert zu reinigen. CeramicPlus und AntiBac sorgen zudem für ein um 99,9% reduziertes Bakterienwachstum.

Doch auch im Möbelbereich tut sich was in Sachen Umweltschonung. Zum Beispiel Eqio: Das Tausendsassa-Möbelprogramm von burgbad, das sich trendig oder retro, klassisch oder modern kleinen wie großen Bädern anpasst, erweist sich auch in Sachen Nachhaltigkeit als Rundum-Sorglos-Paket für eine breite Zielgruppe. Das Programm aus burgbads Schnellliefer-Linie sys10 bietet Waschplatzlösungen in Keramik, Mineralguss und Glas, kombinationsstarke Schränke, funktionale Spiegelschränke, clevere Ablagen und innovative Lichtlösungen. Neben dem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis, vielen Extras und der schnellen Lieferfähigkeit können sich Fachhandel und Endkunden jetzt auch auf die Umweltfreundlichkeit von Eqio verlassen: Die Serie wurde Ende letzten Jahres mit dem Blauen Engel, dem ältesten deutschen Umweltsiegel, ausgezeichnet. An strenge Prüfkriterien geknüpft, genießt das Label bei Verbrauchern höchstes Vertrauen und attestiert der Kollektion, dass sie emissionsarm und in der Wohnumwelt gesundheitlich unbedenklich ist und bei der Produktion nur Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft Verwendung findet.

Pop up my Bathroom ist eine unkonventionelle und preisgekrönte Kommunikationskampagne der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS) und der Messe Frankfurt. Kernaufgabe der Kampagne ist es, ambitionierte Badplaner und Architekten rund um die ISH – die im Zweijahresrhythmus stattfindende Weltleitmesse für Wasser, Wärme, Klima – über neueste Entwicklungen und Trends zu informieren. Die Kampagne hat sich in den letzten Jahren mit mehreren Formaten zu einer kreativen Plattform der Branche entwickelt. Die Trendausstellung zur ISH digital kann weiterhin besichtigt werden: Ein 360 Grad-Rundgang macht die Ausstellung im Web begehbar. Zusätzliche Trendrundgänge von Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS), sind im Pop up my Bathroom You Tube Kanal abrufbar.

Making-of: Einziger realer Messestand einer digitalen Messe

Die Herausforderung bei der Realisierung der Trendausstellung Pop up my Bathroom zur ISH digital 2021 lag in der Aktivierung sämtlicher Handwerker und der notwendigen Infrastruktur der Messe Frankfurt. Kurzarbeit, Lockdown, Hygienebestimmungen und ein extrem kurzes Zeitfenster (6 Wochen) forderten kurzfristige Kreativ- und Budget-Entscheidungen. Zudem war die Aufgabe, möglichst viele Messeneuheiten der Aussteller der ISH digital 2021 zu integrieren, nicht nur ein Vertrauensbeweis für den Creative Director und Kurator Frank A. Reinhardt (FAR.consulting), sondern auch ein logistisches Problem. Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS) involvierte dafür die Messebauabteilungen ihrer Partner in den Kreativprozess. Die Herausforderung wurde auch mit viel Begeisterung angenommen, sodass die Ausstellung termingerecht medial genutzt werden konnte. Bei dem Umsetzungsprozess bildete sich zudem ein herstellerunabhängiges Team, das koordiniert und ungeachtet von gegebenen Konkurrenzverhältnissen an einem Strang zog: ein einmaliger Effekt, der vielen erfahrenen Messebauern als besonderes Erlebnis und Kontrastprogramm zu dem normalerweise üblichen Stress während eines großen ISH-Messeaufbau in Erinnerung geblieben ist! Bis zu 40 Handwerker, Monteure, Lichtplaner und Interior Gestalter waren beim Aufbau beteiligt. Dabei wurden die Corona-Schutzbedigungen der Messe Frankfurt beachtet.

Die Grundstruktur der Messestände bildet das GIS-System (Hauptsponsor: Geberit). Dieses normalerweise als Sanierungssystem im Badezimmer verwendete Produkt wird hier als Ausstellungssystem sozusagen „zweckentfremdet“. Die Wände wurden teilweise mit Baustoffplatten (Knauf) geschlossen, mit einem transparenten Stoff (mit einer innovativen, vom Messebauer entwickelten Spanntechnik) durchsichtig gemacht oder einfach ganz offengelassen. In diese offene Messestandstruktur wurden zu den definierten Trends passende Installationselemente unterschiedlicher ISH-Aussteller geplant. Ein Farbkonzept für die einzelnen Trends bestimmte das einheitliche Styling von Alexander Schneider. Verantwortlich für den Messebau war das Messebauunternehmen Fairconstruction der Messe Frankfurt Medien und Service GmbH. Während der Messe diente die Ausstellung zudem als Kulisse für zahlreiche TV-Aufnahmen, Live-Rundgänge und für das 1-stündige-Live-Magazin Pop up my Bathroom, das aus dem benachbarten TV-Studio täglich gesendet wurde.

Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V.
Rheinweg 24
53113 Bonn
Deutschland
Telefon:  +49 228 923999 -30

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