02.12.2025  Pressemeldung Alle News von BHB

BHB-Baumarktkongress in Bonn: Die Branchenfamilie hat viel zu besprechen!

Höchste Beteiligung seit langem im Bonner Bundestag - Hochkarätige Referenten und Diskussionsrunden dominieren den ersten Tag

Zeit für das „Familientreffen“: Zum 26. Mal hat der Handelsverband zum BHB- Baumarktkongress eingeladen. Und die Lieblingslocation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Bonner World Conference Center im ehemaligen Bundestag, ist in diesem Jahr mehr als gut gefüllt: Insgesamt 509 Führungskräfte aus der DIY-Branche kommen derzeit unter der Silhouette des Bundesadlers zusammen. Der Bedarf nach Austausch ist groß: Im dritten Jahr bereits wird die dringend benötigte Trendwende wohl nicht erreicht, und die Vertreter von Handel, Industrie und Dienstleistern suchen nach gemeinsamen Synergien und Konzepten, um der Konsumvorsicht etc. wirkungsvoll zu begegnen.

Premiere für den neuen BHB-Vorstandssprecher Peter Abraham: Er schlug in seiner Rede vor den Kongressteilnehmer nachdenkliche, aber auch optimistische Töne an. In herausfordernden Zeiten benötige die Branche Werte, die er in seinem Hobby, dem Tauchen, immer vor Augen habe - Fokussierung, Konzentration auf das Ziel, unbedingte Verlässlichkeit - selbst und auf Partnerseite, keine unnötigen Risiken und ein Miteinander auf Augenhöhe. Dies griffen dann auch Finanzvorständin Susanne Jäger und BHB-Hauptgeschäftsführer und Kongressmoderator Dr. Peter Wüst auf, die in gemeinsamer Runde die versammelte Branche begrüßten: Sie appellierten, den BHB als Verband und Branchenfamilie gemeinsam zu nutzen, stark zu machen und an den unterschiedlichen Positionen mitzuarbeiten. Die Basis der Branche sei sehr gesund - und im gemeinsamen Schulterschluss könne man auch gegen Belastungen wie unnötige Regulatorik viel besser bestehen.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst grüßte per Videobotschaft: Auch er appellierte an eine für die Bürger so wichtige Branche, gegen die Standortnachteile in Deutschland entschlossen anzukämpfen.

„Radikale Zuversicht“ - ist es das, was wir gerade dringend benötigen? Tristan Horx, bekannter Zukunfts-Forscher von Future Project, ist davon überzeugt. Und obwohl es Optimisten im gerade stattfindenden Epochenwechsel der Menschheit gerade schwer haben und eine Krisen­Übermacht durchaus lähmend wirken kann, gibt es Rezepte, dies zu überwinden. Man dürfe allerdings kein naiver Optimist sein - Zukunft verlaufe nicht geradlinig. Irgendwo zwischen Utopie und Weltuntergang müsse die Gesellschaft wieder lernen, Weisheit und Rebellion zu verbinden - und nach der Turbo-Individualisierung folge der Wunsch nach dem neuen „Wir“, auf den sich in der Gesellschaft aufbauen lasse: „Zukunft entsteht, wenn Beziehungen gelingen“.

Für ein „ewiges“ Zukunftsprojekt warben dann Peter Wüst und Alain Paul von HolzConCert: Die BHB-Baumpflanzaktion, bei der viele Händler und Fördermitglieder mitmachen und Setzlinge spenden, erreicht gerade die magische Zahl von über 200.000 gepflanzten Bäumen, deren Wert als Klimasicherung kaum hoch genug einzuschätzen sei. Und es mache unheimlich Spaß - denn die BHB-Aktionen werden sehr individuell auf die Spender zugeschnitten.

Keine Lösung ohne ,KI‘

Kein Kongress ohne KI - der künstliche und machtvolle Prozess-Beschleuniger ist mittlerweile in vielen Unternehmen veritabler Bestandteil der alltäglichen Arbeit - doch jetzt stehen gewachsene KI-Landschaften vor neuen Herausforderungen. Agnes Bührmann und Jana Kasper vom Beratungsspezialisten Publicis Sapient zeigten in ihrem Vortrag eine Roadmap für die nachhaltige Digitalisierung der Branche auf, die einen geordneten „Modernisierungsturbo“ ermöglichen soll.

Hier schloss dann Prof. Dr. Arnold Weissmann nahtlos an. Er legte den Teilnehmern seine Agenda 2035 ans Herz und definierte, was erfolgreiche Unternehmen morgen können müssen. Unter anderem die Felder digitaler Transformation gilt es zu beherrschen - denn was digitalisiert werden kann, wird auch digitalisiert. Hier sei es wichtig, den Menschen ein Grundvertrauen in die Technologien mitzugeben, gleichzeitig aber Werte wie Menschlichkeit hochzuhalten. Denn nur die intelligente Verbindung von Mensch, Technologie und IT sei das zentrale Werkzeug, um die zunehmend komplexeren Strukturen zu beherrschen.

Mit Innovation zu Resilienz und Differenzierung - wie Wettbewerbsvorteile im DIY-Handel neu gestaltet werden: Große Ziele für die Händler der Branche hatte auch Dr. Tim Wirtz von der Kompetenzplattform KI NRW im Gepäck. Kundennähe muss auch digital funktionieren - mit KI, Robotik und datenbasierten Programmen lasse sich dies erzeugen. Beispiele wie lokalisierte Bandenwerbung in Stadien oder ein KI-basiertes Auswahltool zur Neuwagenbestellung - mit solchen Spezifikationen ließen sich Emotionen quasi quantifizieren.

DIY 2025 - Aktuelle Trends, Wettbewerbsdynamik und Bewertung der Anbieter aus Kundensicht. Das hatten Lars Luck und Rolf Pensky von den OC&C Strategy Consultants auf der Agenda. Sie stellten den neuen Einzelhandels-Index - auch bezüglich der Online­Performance vor und identifizierten die schärfsten neuen Wettbewerber für die klassischen Anbieter. Händler müssten in Zeiten multipler Disruptionen doppelt relevant sein - als Marke und im Kaufmoment „Präferiert wird im Kopf, gekauft im Moment“. KI Agenten als Guideline sind deshalb für die DIY-Märkte im Branchenvergleich enorm relevant. Die großen Baumarktketten hätten aber besonders im stationären Einkauf noch viel Potenzial, was den Einsatz neuer Technologien angeht.

Mit Technologie Emotionen auslösen

Grundsätzlicher wurde es dann nach der Mittagspause beim Vortrag von Dr. Andreas Schobert, CTO der Hornbach Baumarkt AG. Seine „Gedankenspiel für einen Beziehungsaufbau zwischen Mensch, Prozess und Technologie“ erzählte er beginnend mit der Entwicklungsgeschichte von Hornbach nach der Grenzöffnung 1989 - von Anfang an habe man die Kunden emotional mitgenommen, z.B. die ikonische Werbung eingesetzt - aber auch schon angefangen, im Webshop die neuen Technologien zu nutzen - auf sehr unterhaltsame Weise berichtete Schobert dann über die ,wilde Fahrt' der Technologieentwicklung bis hin zu den neuesten KI-Tools. An sich trockene Themen wie Robotik, autonome Fahrzeuge etc. ebenso spannend- informativ wie humorig verpackt - das Publikum nahm’s mit Begeisterung...

„Vom Regal in Herz“ - hatte der bekannte Handelsexperte Prof. Dr. Carsten Kortum seinen Vortrag betitelt. Diese emotionale Bindung soll u.a. durch eine neue Form von Loyalty- Programmen gelingen - diese müssen aber weit mehr können als Bonuspunkte sammeln - vielmehr geht es hier um passende Personalisierung , und die ist laut Kortum die Währung der Zukunft. Die Apps der großen Baumarktbetreiber sind bei den Kunden bekannt - sie nutzen oft die Coupons, sammeln Punkte - fühlen sich aber oftmals zu wenig abgeholt, sondern verwaltet. Im Trend augenblicklich auch Retail Media, das sich ebenso zum Umsatzmotor entwickeln werde - wenn es die Handelsunternehmen verstehen, mit dieser „Markenbühne“ relevante Kundenerlebnisse zu schaffen, beispielsweise mit SmartKarts, den intelligenten Einkaufswagen.

Rententhema könnte Regierung sprengen

Tag 1 auf der Zielgerade: Zunächst analysierte RTL-Politikchef Nikolaus Blome in seiner Rolle als einer der prominentesten politischen Beobachter die Performance der Regierung Merz auf den Punkt. Der Kanzler, der aktuell die Komplexität von Regierungsarbeit beschwört, bleibt weit hinter den hochgesteckten Erwartungen nach dem Ampel-Chaos zurück. Schwierige Migrationslage, Roll-Back beim Klimaschutz zugunsten der Wirtschaft, der dies allerdings nicht zum Wachstum gereicht, keine effektive Jobförderung bei drei Mio. Arbeitsplätzen vs. 1,2 Mio. offenen Stellen. Das Thema Rente habe aktuell die größte Sprengkraft - „sie könnte diese Regierung sogar zum Scheitern gebracht haben, wenn wir uns nächstes Jahr hier wiedersehen,“ orakelte Blome und spielte die Szenarien durch, die ein solches Scheitern auslösen würde...

It‘s all about Innovation - da war sich dann auch die abschließende Gesprächsrunde des Tages eini. Und die war hochkarätig besetzt: Moderiert von Dr. Peter Wüst diskutierten RTL- Politikchef Nikolaus Blome, Felix Muxel (Vorstand der Gruppe Nymphenburg Consult AG), Björn Watzlawik (VP Sales Bosch Powertools) und Toom-Baumarkt-CEO Jochen Vogel. Vor allem braucht es Veränderungsbereitschaft auf allen Seiten - allein das sei schon schwierig. Björn Watzlawik beschrieb den Blick von außen auf die deutsche Wirtschaft - zuviel Angst vor dem Scheitern einzelner Projekte, zu wenig Geschwindigkeit.

Jochen Vogel, Manager mit viel Erfahrung aus dem LEH, vermisst oftmals echte Kundenbindung: „Die Lebensmittler sind derzeit viel näher am Kunden als die DIY-Branche“. Der Druck, aber auch die Lust zur Innovation sei dort weitaus größer - und die Überlegung, die Herausforderungen der aktuellen Phase mit den Bedürfnissen der Kunden zu verknüpfen. „Würden wir denn in zehn Jahren in der jetzigen Aufstellung noch gebraucht?“, fragte er. Die Branche müsse ihre Stärken klar definieren und mit den Kundenbedürfnissen verknüpfen - und natürlich alle Daten nutzen, die man über Kunden bekommen kann.

Aber es geht auch um Prozesse. Beispiel Bosch: Der Konzern verändere sich mehr und mehr vom klassischen Hardware- zum Software-Hersteller. Dies erfordere ständige Anpassungen der Produktion wie der Standortpolitik.

Interessante Publikumsfrage an die Runde: Welchen Anteil haben die Medien an der Katastrophenstimmung? Das sah der langjährige Medienprofi Blome sehr differenziert - denn Medien haben nicht vorrangig Unterhaltungs- , sondern Kontrollfunktion über die staatlichen Organe - aber es komme sehr deutlich auf die richtige Mischung an.

Forecast: Nach dem offiziellen Kongressprogramm geht es für die Teilnehmer dann auf der MS Rheinmagie weiter. Das Schiff ankert vor dem Bundestag und ist einmal mehr glanzvolle Kulisse für die Verleihung des diesjährigen DIY-Lifetime-Awards, der diesmal an den Farbenhersteller Klaus Meffert geht. Bericht folgt.

BHB-Kongress Tag 2: Masterclasses geben wertvolle

Guidelines für das operative Geschäft der Baumarktbranche

  • Branche feierte Lifetime-Award-Preisträger Klaus Meffert
  • Experten wagen Ausblicke ins nächste Jahr
  • Viele Innovationen in den Masterclasses

Tag 2 beim 26. Baumarktkongress in Bonn: Die Teilnehmer kommen nach einer stimmungsvollen Gala-Nacht wieder zusammen. Den Vorabend hatten die Bau- und Gartenmarktinsider natürlich zum Austausch miteinander, aber auch zu einer Ehrung für einen großen Namen der Branche genutzt. Der diesjährige Lifetime-Award ging unter viel Applaus an den Unternehmer Klaus Meffert, ohne Zweifel ein „Urgestein“ der Branche. Eine inspirierende Laudatio, die Maßstäbe setzte, gab es dazu von Hornbach-Vorständin Susanne Jäger.

Beide sind schon seit vier Jahrzehnten beruflich verbunden - man hat sich im Laufe der Jahre sehr schätzen gelernt, weil man die gleichen Werte teilt. Denn das zeichne Klaus Meffert besonders aus, betonte Jäger: Ein Wort, das gilt, ein engagierter Verhandler für seine Sache, aber immer wieder auch für die Branche. Jemand, auf den man sich verlassen kann, der sich für seine Firma, aber immer auch im sozialen und gesellschaftlichen Umfeld engagiert. Susanne Jäger hatte mit Ihrem Team ein echtes Highlight vorbereitet: In einem 10-minütigen Video kamen Freunde, Geschäftspartner, Weggefährten, Manager und Angestellte zu Wort - und sogar mit Julia Klöckner eine amtierende Bundestagspräsidentin. Viel mehr Wertschätzung lässt sich kaum übermitteln. Etwas, was auch den ,harten Knochen’ Klaus Meffert kurzfristig sprachlos ließ. Dann eine kurze Dankesrede - am Ende gab es für den Jubilar, den wohl wirklich jeder in der Branche kennt, herzlichen Applaus und Standing Ovations. Mit der großen Schar der Gratulanten ließ sich an Bord der MS Rheinmagie dann auch trefflich feiern.

Nüchterne Tatsachen

Der zweite Kongresstag führte dann zwangsläufig wieder auf den Boden der Realität zurück. Eine der langjährigen Konstanten des Kongresses: Der Vortrag von Klaus Teipel, seit vielen Jahren quasi eine „Zahleninstanz“ der Branche, zeigte nüchtern die Situation auf. Die Frage, ob der politische Wechsel neue Impulse setzen konnte, muss man wohl verneinen: Die Ausgangslage bleibt schwierig, Anschaffungsneigung und ifo-Geschäftsklimaindex weiter im tiefroten Bereich und die nächsten sechs Monate werden wohl nicht viel hoffnungsvoller gesehen.

Aber es gibt Hoffnung: Bei rund 80% der Kunden liegt es nicht am Geld, wenn DIY-Projekte aufgeschoben werden. Auch die Tatsache, dass Teipel den Abschluss des Jahres 2025 mit rd. - 0,3% besser prognostiziert als im Vorjahr, hilft psychologisch ein wenig.

Ist denn die Talsohle jetzt erreicht? Real sind die Baumärkte seit 2021 im Minus - da konnten andere Vertriebswege besser performen - und besonders das Handwerk kann zulegen.

Wie siehts bei den Sortimenten aus: Das Thema Heimwerkersortimente verliert -0,7%, Baustoffe etwa -1,1%, der bisherige Impulsgeber Garten geht mit -1,8% deutlicher ins Minus.

Besonders interessant ist aber auch die anhaltende Verschiebung der Vertriebswege - wer sind Gewinner, wer Verlierer dieser Situation? Baumärkte und Fachgartencenter verlieren leicht (-1,3%), ähnlich wie auch die Vertriebswege anderer Handelsbranchen (die teils weitaus deutlicher verlieren).

Discounter und PurePlayer gewinnen deutlich hinzu - woraus sich ein neuer Wettbewerb ergibt: Auf einmal sind es Restpostenbörsen, Discounter aus dem Food- und Nonfood-Bereich. Ein deutliches Zeichen für die Preissensibiliät. Der Anteil des E-Commerce an den DIY- Sortimenten steigt ebenfalls - auf 9,3%

Natürlich schauen aber alle besonders gebannt darauf, wann und wie sich eine lang erhoffte Trendwende der anhaltenden Minus-Zahlen einstellen kann. Teipel benannte die Chancen und Risiken 2026 - ist denn schon reales Wachstum in Sicht? Die Prognosen der bekannten Institute gehen trotz weiterhin sehr unsicherer Lage leicht auf Wachstum - und auch Teipel sieht neutrales bis leicht positives Wachstum bei Bau-, Renovierungs- und Gartenartikeln.

Aber er mahnte deutlich: Das veränderte Kaufverhalten der Kunden erfordert Anpassungen der Branchenplayer, die diese keinesfalls ignorieren dürften. Welche Hausaufgaben haben die Unternehmen? Eine deutliche Verbesserung des Online-Fulfillments (Next oder sogar Same- Day-Delivery), Serviceangebote (keinesfalls Beratungspersonal einsparen), aber auch teilweise Anpassungen an das Preisniveau der neuen Konkurrenz. Die Branche brauche aber auch mehr Experimentierfreude und Risikobereitschaft, wenn sie sich von der Gesamtkonjunktur erfolgreicher abkoppeln wolle.

Das Fazit: Teipel sagt den Baumärkten vorsichtig für 2026 ein Mini-Wachstum von 0,2% voraus, während die Gesamtkonjunktur ca. 0,5% wächst.

Operativer Ansatz

Schon eine kleine Tradition ist am Tag 2 des BHB-Kongresses der operative Ansatz bei den Themen. Diesmal konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sieben Themengebieten auswählen: Es ging um sinnvolle Pos-Digitalisierung, um Recommerce und Retouren, um Circular Economy, um aktuelle DIY-Studies, um Trends bei der Logistik, generelle Ansätze für Wege aus der Krise und darum, wie man Kundenverhalten mit Mafo&KI erfassen und beeinflussen kann. Bei diesen Sessionen, die beim BHB-Kongress Masterclasses heißen und die die Besucher spontan auswählen können, gibt es immer wieder interessante neue Ansätze. So war z.B. der erste Teil der Logistik-Session gleichzeitig die neueste Folge des Podcasts „Hätte, Hätte Lieferkette“, der Logistik-Experte Lennart Paul mit Hornbach-Logistikvorstand Ingo Leiner zusammenführte. Über neue Geschäftsmodelle mit Recommerce und Miet- und Leasingmodellen berichtete beispielsweise NBB-Geschäftsführer Dirk Mende. Kreislaufwirtschaft neu gedacht - Wege in die zirkulare Transformation stellt Inga Schubert und Carolin Schmid vom Beratungs-Riesen Deloitte vor. Marktforschung verlässt klassische Wege und bedient sich der Möglichkeiten von KI - wie’s geht, zeigten die Gründer des Start­Ups ,DIY-CX' ebenso wie Prof. Peter Gentsch in einer Echtzeit-Trendanalyse mit Generic KI. Dies nur ein kleiner Ausschnitt aus dem großen Bundle der insgesamt 14 Wahlmöglichkeiten, die Besucherinnen und Besucher des Kongresses auch diesmal wieder rege nutzten.

Wie berichtet, war der diesjährige BHB-Kongress nahezu ausgebucht - neben einem hoch abwechslungsreichen Programm war es spürbar das Bedürfnis aller Branchenteilnehmer nach dem Austausch miteinander, um in herausfordernden Zeiten Verbundenheit und Verbindlichkeit zu pflegen. Und so gehörte der letzte Vortrag fast folgerichtig Carsten Fuchs - Mutmacher, Speaker, Autor und Unternehmer. „Zukunft wird aus Mut gemacht“ war sein mit vielen emotionalen Filmen gespickter Vortrag betitelt und schwor die Zuhörinnen und Zuhörer sehr humorig darauf ein, die nächsten Jahre mit mutigen, unkonventionellen Zukunftsvorstellungen und -planungen auch gegen alle Unsicherheiten anzugehen - dies könne für Glück, Miteinander und das gesellschaftliche Leben entscheidend sein.

Dies griff auch Moderator Dr. Peter Wüst bei seinem Schlusswort auf. Es sind die traditionellen Werte, die die Branche stark machen - Besinnen auf die Stärken, gemeinsames Entwickeln einer modernen Branche. Sein persönliches Fazit: Wir müssen machen, experimentieren, ausprobieren um nicht langfristig Umsätze zu verlieren - dazu war der BHB-Kongress wieder ein sinnvolle, angenehmen und emotionale Gelegenheit des Austausch und Miteinanders.

BHB - Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V.
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