Als Hauptkorrosionstreiber sollte Sauerstoff idealerweise bereits bei der Heizungsbefüllung aus dem Anlagenwasser herausgefiltert werden. Mit der Anwendung permasoftplus bietet perma-trade dafür eine praktische Kombilösung, die Entsalzung und Sauerstoffzehrung in einem Arbeitsgang erledigt. Bildnachweis: perma-trade Wassertechnik
06.02.2026  Pressemeldung Alle News von perma-trade

Besser ohne „Blubb“: perma-trade bietet Rundum-Schutz vor Sauerstoffkorrosion

Warum Sauerstoff aus dem Anlagenwasser herausgehalten werden sollte.

Beim Thema Heizungswasser muss die Chemie stimmen. Wenn es um Korrosionsprozesse geht, sind Säuren, Salze und Sauerstoff DAS Problemverursacher-Trio in Heizungsanlagen. Um Schäden vorzubeugen und einen langen, störungsfreien und energieeffizienten Anlagenbetrieb garantieren zu können, gilt es daher, die drei Parameter pH-Wert, elektrische Leitfähigkeit und Sauerstoffkonzentration im Blick zu behalten. Die VDI-Richtlinien 2035 und 6044 machen daher genaue Angaben, wie die Anlagenwasserqualität in Heiz- und Kühlkreisläufen beschaffen sein sollte.

Wie Sauerstoff ins Anlagenwasser kommt

Das Thema Sauerstoff im Anlagenwasser haben bislang noch nicht viele SHK-Betriebe „auf dem Schirm“, sofern sie sich gerade nicht mit einer Problemanlage befassen müssen. So wird in der täglichen SHK-Praxis meist davon ausgegangen, dass Sauerstoff im Laufe der Zeit durch natürliche Korrosionsprozesse ohnehin von selbst aus dem Heizsystem gezehrt wird. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn das System korrosionstechnisch geschlossen ist. In Bestandsanlagen kann Sauerstoff jedoch durch diffusionsoffene Bauteile, wie z. B. Kunststoffrohre, in der Druckhaltung durch defekte Ausdehnungsgefäße oder häufige Nachspeisungen ins Heizsystem gelangen. Gerade in älteren Fußbodenheizungen wird Sauerstoff auf diese Weise häufig zum Primärfaktor im Korrosionsgeschehen. Doch selbst, wenn man bei neuen Heizungen eine korrosionstechnisch geschlossene Anlage als gesetzt nehmen darf, fließt Sauerstoff auch hier von Anfang an über das Füllwasser ein, da hierfür meistens Trinkwasser verwendet wird. Die VDI-Richtlinie 2035 setzt eine Sauerstoffkonzentration von unter 0,1 mg/l für Heizungsfüllwasser voraus – Trinkwasser enthält jedoch im Normalfall ca. 10 mg/l Sauerstoff. Nicht weiter verwunderlich also, wenn dann früher oder später Probleme ins Heizsystem einfließen.

Sauerstoff ist Hauptkorrosionsverursacher

Erwiesenermaßen werden gut 90 % der Korrosionsaktivität durch Sauerstoff befeuert. Je mehr Sauerstoff sich im Heizungswasser befindet, umso mehr „arbeitet“ es und produziert Korrosionsprodukte wie Magnetitschlamm, die dann in der Folge Hocheffizienzpumpen blockieren können und für Störungen sorgen. Zudem können Korrosionspozesse Lochfrass und Leckagen verursachen. Anlagenbetreiber sind also gut beraten, wenn sie Sauerstoff von Anfang an – idealerweise gleich bei der Neubefüllung einer Anlage – aus dem System heraushalten. Doch auch in Bestandsanlagen lässt sich bei Sauerstoffproblemen einfach, sicher und dauerhaft Abhilfe schaffen.

Lösungen vom Innovationstreiber perma-trade

Als Experte für Anlagenwasseraufbereitung hat perma-trade Wassertechnik eine vielseitige Lösungspalette zur Lösung der Sauerstoffproblematik entwickelt. So kann mit der Anwendung von OxRed Sauerstoff gleich direkt bei der Befüllung zu 80 bis 90 Prozent aus dem Anlagenwasser entfernt werden – bei der Anwendung im Teilstromverfahren (Kreislaufbetrieb) bei Temperaturen über 35 °C sogar um mehr als 99 Prozent. Für größere Bestandsanlagen, die nicht sauerstoffdiffusionsdicht sind, lässt sich die patentierte Sauerstoffzehrpatrone OxRed in Kombination mit der Produktlösung permaLine integral auch dauerhaft ins Heizsystem einbinden, so dass stetig Sauerstoff gezehrt werden kann und die Anlagenwasserqualität langfristig gesichert ist.

Bei kleineren Anlagen, die „schnüffeln“, also durch Undichtigkeiten konstant Sauerstoff ins System ziehen – was zum Beispiel bei Fußbodenheizungen älteren Datums häufig der Fall sein kann – empfiehlt sich die Speziallösung OxRed flow. Ausgestattet mit einer eigenen Pumpe lässt sich diese dauerhaft in solche Anlagen einbinden, so dass eindringender Sauerstoff kontinuierlich gleich wieder aus dem System gezehrt werden kann.

Auch als 2-in-1-Lösung erhältlich

Mit der Anwendung permasoftplus hat perma-trade zudem eine innovative Kombilösung entwickelt, die Entsalzung und Sauerstoffzehrung in einem Arbeitsschritt vereint. Eine äußerst praktische Lösung, die sich speziell für einen Neubau oder nach einem Heizungstausch empfiehlt. Diese können dann, wie von der VDI-Richtlinie 2035 empfohlen, zunächst mit Trinkwasser befüllt und gespült werden sowie nach erfolgreicher Dichtheitsprüfung mit dem mobilen permaLine Gerät und permasoftplus im Teilstromverfahren so aufbereitet werden, dass in einem Arbeitsgang Salze, Härtebildner und Sauerstoff entfernt werden. Eine Schutzmaßnahme, die erheblich zur längeren Lebensdauer aller Anlagenkomponenten beiträgt und reibungslosen Betrieb sicherstellt.

Nachhaltigkeits-Plus

Als Hersteller, bei dem das Thema Nachhaltigkeit fest in den Unternehmenswerten verankert ist, bietet perma-trade mit seinen Lösungen zur Sauerstoffzehrung eine umweltfreundliche Alternative zu einer Dosierung von Sauerstoffbindemitteln. Dem Heizungswasser werden keine chemischen Zusätze beigefügt, was ganz im Sinne des von der VDI-Richtlinie 2035 geforderten Minimierungsprinzips ist. Zudem lässt sich dadurch auch das Risiko einer mikrobiell induzierten Korrosion, bei der aggressive Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen zu einem korrosiven Angriff des Metalls führen, vermeiden.

perma-trade Wassertechnik GmbH
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