Denkschubser   |   

Niemand kann andere Menschen gut führen, wenn er sich nicht ehrlich an deren Erfolg zu freuen vermag.    Thomas Mann

28.07.2021

 Pressemeldung  15.06.2021

AXOR präsentiert urbanes Wohnen

Zusammen mit dem Londoner Zukunftsinstitut, The Future Laboratory, widmet sich AXOR im Jahr 2021 dem Thema ´Compact Luxury` und erforscht den Megatrend Urbanisierung.
´Compact Luxury`: Zusammen mit dem Londoner Zukunftsinstitut, The Future Laboratory, erforscht AXOR im Jahr 2021 den Megatrend Urbanisierung. Das Stairway House in Tokyo des renommierten japanischen Designstudios nendo bietet genau die Art von Lösungen, die man von einem gut durchdachten Mehrgenerationenhaus erwarten würde, angefangen von gemeinschaftlich genutzten Einrichtungen bis hin zu einer wohl überlegten Planung von Räumen. Indem er Haus und Garten um eine einzelne dynamische Treppenstruktur herum organisierte, demonstrierte Gründer und Chefdesigner von nendo, Oki Sato, ein Kernprinzip von Compact Luxury: Raum nicht nur zu optimieren, sondern ihm Charakter, Bedeutung und Seele zu verleihen. Copyright Daici Ano

Zusammen mit dem Londoner Zukunftsinstitut, The Future Laboratory, widmet sich AXOR im Jahr 2021 dem Thema ´Compact Luxury` und erforscht den Megatrend Urbanisierung. Das Ziel ist es Architekten und Innenarchitekten in einen Austausch zu bringen, um neue Ideen, Erkenntnisse und Inspirationen für eine neue Bedeutung von Luxus im urbanen Umfeld zu gewinnen. Bis 2050 werden zwei von drei Menschen in einer Megastadt leben – eine Entwicklung, die auch durch die Corona Pandemie nicht aufzuhalten ist. Die schnelle Urbanisierung limitiert nicht nur den bestehenden Wohnraum, sondern steigert auch die Erwartungen der Menschen, die in ihm leben. Durch die Verschiebung der Prioritäten verändert sich neben der Funktion, die ein Raum leisten muss, gleichzeitig auch die Gestaltung von Räumen. Als private Oase inmitten der Hektik der Stadt soll das Zuhause nicht nur Bereiche für soziale Interaktion bieten, sondern vor allem auch Plätze für die Wiederherstellung des eigenen Wohlbefindens. In den Fokus rücken persönliche Rückzugs- und Revitalisierungsräume, in denen man wieder mit sich selbst in Kontakt treten kann, in denen man sich zurückziehen und Energie tanken kann. Der veränderten Funktion und Gestaltung von Räumen verschrieben sich auch Oki Sato, Gründer und Chefdesigner von nendo, der japanische Architekt Takeshi Hosaka und Robert Edmonds & Vivian Lee, Gründer des renommierten Architekturbüros Edmonds+Lee aus San Francisco. Mit ihren drei Wohnbeispielen des urbanen Lebens in Megastädten wie Tokyo und San Francisco erfassen Sie die Essenz des ‚Compact Luxury‘ Gedanken.

Stairway House, Tokyo: ein Mehrgenerationenhaus mit Narrativ

Mit mehr als 38 Millionen Einwohnern ist der Ballungsraum Tokio die bevölkerungsreichste Metropolregion der Welt. Stadtplaner schreiben den Erfolg des Großraums Tokio zumindest in Teilen der Fähigkeit der Region zu, sich selbst zu regenerieren: Von Sanierungen in riesigem Umfang bis hin zum Entwurf von Zukunftsszenarien mit Künstlicher Intelligenz hat die Region immer wieder gezeigt, dass sie offen dafür ist, sich durch Innovation aufzuwerten. Diese Haltung schließt auch Normalbürger ein, die viel Geschick darin entwickelt haben, das Maximum aus begrenzten Flächen herauszuholen. Innovative Projekte mit gemeinschaftlich genutzten Einrichtungen wie das Stairway House und eine eigene Gattung von Tiny Houses zeigen, dass der neue urbane Luxus nicht nur in Quadratmetern bemessen wird. Das Stairway House des renommierten japanischen Designstudios nendo bietet genau die Art von Lösungen, die man von einem gut durchdachten Mehrgenerationenhaus erwarten würde, angefangen von gemeinschaftlich genutzten Einrichtungen bis hin zu einer wohl überlegten Planung von Räumen. Doch Gründer und Chefdesigner von nendo, Oki Sato, war das nicht genug. Indem er Haus und Garten um eine einzelne dynamische Treppenstruktur herum organisierte, demonstrierte er ein Kernprinzip von Compact Luxury: Raum nicht nur zu optimieren, sondern ihm Charakter, Bedeutung und Seele zu verleihen. Die Familie, die das Stairway House in Auftrag gegeben hat, wünschte sich ein Zuhause, in dem sie sich entspannt und frei fühlen kann. Zwei Generationen umfassend strebten sie nach einer Verbindung mit dem Garten und miteinander, während sie, so Oki Sato, „eine komfortable Distanz wahren können“. Nachdem er gesehen hatte, wie in zwei von seinen aktuellen öffentlichen Projekten die Treppen als lebendiger Treffpunkt dienten, konzipierte Oki eine Treppenstruktur, die „die oberen und unteren Stockwerke entlang einer diagonalen Linie sanft miteinander verbindet, um einen Ort zu schaffen, an dem zwei Generationen in der subtilen Präsenz des anderen Geborgenheit finden können“. Indem er das Haus an die Nordseite des Grundstücks schob und die Front mit einer Glasfassade versah, sorgte der Designer für ein Maximum an Sonnenlicht, Belüftung und Aussichten sowie möglichst viel Raum für den Garten. Die Treppenstruktur beginnt außen, im Garten selbst, und verschafft beiden Familien – den Großeltern im Erdgeschoss, den Eltern und dem Kind im ersten und zweiten Stock – einen gemeinsamen Eingang in das Haus. Indem sie die Fassade knapp unterhalb der zweiten Ebene durchdringt, vereint die Struktur das Exterieur mit dem Interieur sowie Haushalt mit Haushalt. Nach oben hin „beschleunigt“ durch immer schmaler werdende Stufen, löst sie sich in einem großen Oberlicht auf und verbindet das Haus mit der Welt darüber. In der anderen Richtung verschmilzt sie mit der Einfahrt zu einer einzigen geraden Linie, die bis in die Nachbarschaft reicht. Innen und außen ist die Treppenstruktur mit Topfpflanzen gesprenkelt. „Ich arrangierte 100 Blumentöpfe so beliebig, als ob sie auf den Treppen sitzen würden“, sagt Oki. „Es ist, als ob ein Garten von außen in das Haus kommt.“ Grün in das Haus zu bringen, ist nur eine der vielen Rollen, die die Struktur spielt. „Ich wollte die Treppe so gestalten, dass sie nicht nur ein Objekt ist, sondern Funktionen erfüllt“, erklärt der Designer. Andere Funktionen sind die Unterbringung der Badezimmer und Stauräume. Oki Sato wählte AXOR Produkte in Brushed Black Chrome für die wasserbezogenen Räume des Stairway House. Am Waschtisch kamen AXOR Uno Armaturen zum Einsatz: inspiriert von der puristischen Ästhetik der frühen Moderne, mit klaren Linien und zeitlosen Geometrien, ergänzen sie die ruhige, minimalistische Ästhetik des Stairway House. Für Bad und Dusche entschied sich Oki Sato für AXOR Citterio M und AXOR Citterio E. Die von Antonio Citterio entworfenen Kollektionen AXOR Citterio M und AXOR Citterio E passen perfekt zum subtilen, poetischen Geist des Hauses.

Love2 House, Tokyo: Compact Luxury als Lebensart

Mit dem Love2 House erweckt der Architekt Takeshi Hosaka auf gerade einmal 18 Quadratmetern eine persönliche Vision von Luxus zum Leben. „Luxus hängt nicht von der Größe der Grundfläche ab, sondern davon, wie ein Zuhause die Bedürfnisse des Kunden erfüllt und seine oder ihre Prioritäten widerspiegelt“, so der japanische Architekt und Professor an der renommierten Waseda Universität, über sein Love2 House in Tokyo. Er wendet die Prinzipien des Compact Luxury nicht nur bei seiner Arbeit an – er lebt sie tagtäglich, zusammen mit seiner Frau und „Kundin“ in ihrem berühmten Love2 House in Tokio. Das Heim befindet sich auf einem Grundstück von gerade einmal 31,4 Quadratmetern. Hosaka hatte ursprünglich ein Haus mit zwei Stockwerken und 36 Quadratmetern Wohnfläche geplant, aber seine Frau hatte andere Ideen. Inspiriert von einem Buch über die Edo Periode Japans, als ein Zuhause von 10 Quadratmetern als ausreichend für eine vierköpfige Familie angesehen wurde, entschied sie, dass ein einstöckiges Haus mit 18 Quadratmetern groß genug für ein Paar wäre. Das Love2 House bietet seinen Besitzern ein Gefühl persönlicher Zufriedenheit, das den Kern von Compact Luxury trifft. Mit der Definition seiner eigenen Prioritäten, die „das Fühlen der natürlichen Elemente wie den Wind, das Sonnenlicht, die Menschen“ sind, hat Hosaka jede davon kunstvoll in das kleine Haus integriert. So entdeckte er beispielsweise bei Sonnensimulationen, dass das Love2 Gelände drei Monate im Jahr kein direktes Sonnenlicht hat. „Das hat mich zum Entwurf von zwei geschwungenen Dächern, die sich zum Himmel hin öffnen, geführt“, erklärt er. „Im Winter bringen die Oberlichter ein sanftes Licht ins Haus – wie in Skandinavien. Im Sommer ist das Haus mit strahlendem Sonnenschein erfüllt – wie in einem tropischen Land. Die Oberlichter bieten ständige Abwechslung – die Farbe des Himmels, wie das Sonnenlicht erscheint, die Formen der Wolken.“ Das Love2 House verfügt zudem über ein Außenbad mit Dusche, sodass – wie Hosaka sagt – „ich die Natur sogar während der Zeit im Bad genießen kann. Ich habe den Außenbadebereich als einen Ort der Ruhe und Besinnung vorgesehen. Der AXOR Citterio E Badethermostat und die AXOR ShowerSolutions Handbrause sind einfach, elegant und raffiniert. Sie verstärken das Erlebnis, anstatt es abzulenken.“ Für die Interaktion mit Menschen – eine weitere Priorität – hat die Hausfront ein raumhohes Fenster. „Ich war mir nicht sicher, ob wir unsere Privatsphäre wahren können“, gibt der Architekt zu, „aber um die Wahrheit zu sagen: es war eine exzellente Idee. Es hat uns beim Umzug in die Gemeinde die Kommunikation mit den Nachbarn erleichtert. Wenn wir es komplett öffnen, können Passanten einfach mit uns sprechen. Sie sind wie langjährige Freunde. Kinder stecken neugierig ihre Köpfe rein. Wir streicheln sogar herumstreunende Hunde vom Esszimmer aus.“

Switchback House, San Francisco: kompakt und dennoch großzügig durch offene Flächen

In San Francisco, wo die Grundstückspreise hoch, die Grundstücksgrößen klein und die Möglichkeiten, ein Haus von Grund auf neu zu entwerfen, rar sind, tendiert man dazu, die Quadratmeterzahl eines Neubaus zu maximieren. Für ihr eigenes Haus wählten Robert Edmonds & Vivian Lee, Gründer des renommierten Edmonds+Lee Architects aus San Francisco, einen anderen Ansatz, indem sie eher auf die Qualität des Raums als auf die Quantität achteten. Indem sie sich für drei statt vier Schlafzimmer entschieden, überflüssige Räume eliminierten und ein Gefühl der Offenheit und des Flusses schufen, ließen sie ein kompaktes Design bemerkenswert großzügig wirken. Der kühnste Schritt von allen war jedoch, das Haus umzudrehen, so dass die Schlafzimmer unten und die Küche, der Ess- und Wohnbereich, einschließlich einer großen Außenterrasse, oben liegen. Dies gewährleistet die beste Aussicht und das beste Licht und schafft ein Gefühl von luftiger Geräumigkeit in dem Teil des Hauses, in dem die Familie die meiste Zeit verbringt. "Ich denke, die Idee des 'hauseigenen Spas' war wichtig. Wenn man sein Zuhause als einen Zufluchtsort betrachtet, sollte man jede Gelegenheit nutzen, um diese Werte zu betonen“, so Vivian Lee. Edmonds und Lee entschieden sich auch aus diesem Grund für AXOR Kollektionen in Bad und Küche. In den Bädern wählten sie AXOR Uno – die von Phoenix Design entworfenen Armaturen verkörpern das puristische Ethos der Schlichtheit, der Reduktion auf das Wesentliche und der selbstverständlichen Funktion. "Es ist einfach so sauber und rein", sagt Edmonds über AXOR Uno. "Es ist die perfekte Widerspiegelung einer einfachen Armatur - nicht weniger, nicht mehr." In der Küche entschieden sich Edmonds und Lee für eine Armatur aus der elementaren AXOR Starck Kollektion von Philippe Starck. Die Kollektionen, so Edmonds, "passen gut zusammen".

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