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31.05.2020

07.03.2020: Wärmemarkt: Gas ist erste Wahl

Fast 80 Prozent der im Jahr 2019 neu installierten Wärmeerzeuger sind Gastechnologien • Die Stellschraube Bestandsmodernisierung stockt weiterhin, obwohl hier schnell CO2 eingespart werden kann • Kehler: „Das Klimaschutzpotenzial der Heizungsmodernisierung hat endlich Rückenwind der Politik. Wir erwarten, dass immer mehr Kunden, die in der Nähe eines Gasnetzes wohnen, sich bei der Ablösung ihrer alten Ölheizung für eine moderne Gasheizung entscheiden.“

Erdgas hat auch im Jahr 2019 seine Position als beliebteste Heizenergie Deutschlands behauptet. Rund die Hälfte der Deutschen heizt bereits mit dem Energieträger. So waren Gasheizungen im vergangenen Jahr erneut die erste Wahl bei Bauherren und Modernisierern – fast 80 Prozent haben sich für umweltschonendes Erdgas entschieden. Das geht aus aktuellen Zahlen des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) hervor.

Insgesamt wurden 748.000 neue Wärmeerzeuger im Jahr 2019 in Deutschland installiert. Dabei setzen immer mehr Deutsche auf umweltschonende Gasheizungen. Der Absatz von Wärmerzeugern mit emissionsarmer Gas-Brennwerttechnik ist im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent angestiegen und erreichte somit ein neues Rekordhoch.

Besonders im Gebäudebestand liegt großes Klimaschutzpotenzial, denn deutsche Heizungen sind im Schnitt 17 Jahre alt. „30 Millionen Tonnen CO2 könnten jährlich eingespart werden, wenn man heute alle veralteten Wärmeerzeuger durch moderne Gasheiztechnik austauscht – und das zu sozialverträglichen Preisen. Die Ablösung von alten Ölheizungen wird seit Jahresbeginn stark gefördert, die Wärmewende kommt also in Schwung“, erklärt Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS.

Um Verbraucher für das Potenzial der energetischen Gebäudemodernisierung zu sensibilisieren, hat Zukunft ERDGAS die Heizungsmodernisierungsaktion „Raustauschwochen“ ins Leben gerufen. Während des Aktionszeitraums werden Modernisierer für den Einbau einer Gasheizung durch die teilnehmenden Energieversorger mit umfangreichen Prämien belohnt. So konnten bereits mehr als 18.000 veraltete Heizungen durch moderne Gasheiztechnik ersetzt werden. Über die gesamte Lebensdauer werden dadurch mehr als 1 Million Tonnen CO2 eingespart.

Und durch die innovative Brennstoffzellenheizung lässt sich der CO2-Ausstoß sogar noch weiter reduzieren. Mit ihrer Hilfe können Hausbesitzer hocheffizient und emissionsarm Strom und Wärme erzeugen. Gleichzeitig hat sie gegenüber anderen Heiztechnologien die geringsten Energiekosten. Mehr als 9.000 Förderbescheide für die stationäre Brennstoffzelle wurden seit Beginn des Technologieeinführungsprogramms im Sommer 2016 bewilligt. Zudem ebnet die Brennstoffzellentechnik den Weg in die Wasserstoffwirtschaft.

„Das Klimaschutzpotenzial der Heizungsmodernisierung hat endlich Rückenwind der Politik. Wir erwarten, dass immer mehr Kunden, die in der Nähe eines Gasnetzes wohnen, sich bei der Ablösung ihrer alten Ölheizung für eine moderne Gasheizung entscheiden. Rund jedes sechste Wohngebäude ist bislang nicht an das Gasnetz angeschlossen, obwohl es in einer Straße mit Gasleitung steht. Der Wechsel hin zu emissionsarmem Gas ist schnell getan und gleichzeitig gut für das Portemonnaie und die Umwelt, schließlich werden so bis zu 50 Prozent CO2 eingespart“, so Kehler abschließend. 

Zukunft ERDGAS e.V. ist die Initiative der deutschen Erdgaswirtschaft. Sie vertritt die Marke und das Produkt ERDGAS gegenüber Verbrauchern, Politik und Marktpartnern. Gemeinsam mit ihren Mitgliedern setzt sich Zukunft ERDGAS dafür ein, dass die Potenziale des Energieträgers genutzt werden und informiert über die Chancen und Möglichkeiten, die ERDGAS für die Energiewende und in Zukunft bietet. Getragen wird Zukunft ERDGAS von führenden Unternehmen der Erdgaswirtschaft. Branchenverbände und die Heizgeräteindustrie unterstützen die Initiative als Partner.


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