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19.07.2018

Meldung

20.11.2017: Giacomini: Flexibilität für Heizsysteme in Mehrfamilienhäusern

Bis zu 35 Prozent Energieeinsparung: Dezentrale und modulare Wohnungsübergabestation optimiert Wärmeverteilung

Besonders in Mehrfamilienhäusern oder Geschossbauten mit Pufferspeicherung hat sich in den letzten Jahren ein Trend zur Nutzung von Wohnungsübergabestationen entwickelt. Sie ermöglichen eine Kopplung von zentraler Wärmeerzeugung mit einer dezentralen Warmwasseraufbereitung und sparen damit Betriebskosten ein.
Quelle: Erich Westendarp / Pixelio.de, Erich Westendarp / Pixelio.de

In herkömmlichen Heizsystemen muss Wärme häufig über weite Strecken transportiert werden, was zu großen Energieverlusten führt. Ebenso besteht bei der zentralen Warmwasseraufbereitung die Gefahr der Legionellenbildung. Daher hat sich besonders in Mehrfamilienhäusern in den letzten Jahren ein Trend hin zur Nutzung von Wohnungsübergabestationen entwickelt. Diese minimieren dank der dezentralen Warmwasseraufbereitung die hygienischen Risiken und reduzieren die Anzahl der benötigten Versorgungsleitungen, wodurch Energie und Kosten eingespart werden. Um den steigenden Anforderungen nachzukommen und noch besser auf die jeweiligen Gegebenheiten in den einzelnen Wohneinheiten eines Gebäudes eingehen zu können, hat die Giacomini GmbH jetzt die GE556-5 entwickelt. Diese modularen Wohnungsübergabestationen können nach den Ansprüchen des Anwenders ausgewählt und vormontiert geliefert werden. Durch das korrosionsbeständige Material sind die dezentralen Hydraulikstationen besonders wartungsarm und langlebig.

Die modularen Wohnungsübergabestationen der Giacomini GmbH arbeiten als Schnittstellen für den thermischen Energieverbrauch in modernen autonomen Systemen mit zentraler Warmwasseraufbereitung wie beispielsweise Fernwärme. Quelle: GIACOMINI GmbH„Die GE556-5-Serie wurde komplett neu entwickelt und konstruiert“, berichtet Marcel Dworaczek, staatlich geprüfter Techniker bei der Giacomini GmbH. „Unser Ziel war es, die Bedürfnisse für unterschiedliche Bereiche mit einer einzigen Wohnungsübergabestation zu erfüllen.“ Dies gelingt der GE556-5 auf Basis eines modularen Systems, das je nach Verwendungszweck zusammengestellt werden kann.

Anpassungsmöglichkeiten für unterschiedliche Anforderungen

Die Voraussetzungen für die Wärmeverteilung in Geschosswohnbauten sind vielfältig, weswegen der Aufbau der Wohnungsübergabestation GE556-5 modular erfolgt. Damit ist sie für die Ansprüche vor Ort optimiert und individuell angepasst. „Jedes Modul kann vom Anwender einzeln in das Grundgerüst eingebaut werden“, berichtet Dworaczek. „Auf Wunsch ist aber auch eine Installation von Werk aus in einem komplett zusammengebauten Zustand möglich.“ Dadurch kann auf jede Rahmenbedingung vor Ort eingegangen werden und eine Modulinstallation findet je nach benötigter Funktion statt.

Der Aufbau der Wohnungsübergabestation GE556-5 erfolgt modular, wodurch sie je nach Bedarf mit einzelnen Komponenten zu einer Einheit zusammengefügt werden kann. Quelle: GIACOMINI GmbH„Es gibt bei der G556-5 zahlreiche Einzelmodule, die sowohl Einsatzmöglichkeiten als auch Leistungsfähigkeit der Station verändern“, führt Dworaczek weiter aus. „So sorgt beispielsweise eine thermostatische Regelung bei der Warmwasseraufbereitung für eine konstant voreingestellte Temperatur, was besonders wichtig für den Schutz vor Verbrühungsgefahr oder eine konstante sowie gradgenaue Entnahmetemperatur ist.“ Weitere Module sorgen für die Kontrolle der Hoch- und Niedrigtemperatur der Heizung mit oder ohne Regulierventil sowie die Überwachung des Warm- und Kaltwassers. Durch diese Flexibilität und die neue Konstruktion konnte die GE556-5 bisher in der Regel 20 – 35 Prozent Energiekosten einsparen.

Konstanter Druck und mechanisches Vorrangumschaltventil

„Unsere modulare Wohnungsübergabestation arbeitet als eine Art Wärmetauscher für den thermischen Energieverbrauch in Heizsystemen der Warmwasseraufbereitung“, berichtet Dworaczek. „Damit ist sie für den Einsatz in allen modernen autonomen Systemen mit zentraler Warmwasseraufbereitung besonders geeignet und bietet geringe Rücklauftemperaturen sowie minimale Wärmeverluste.“ Die G556-5 besitzt einen hydraulischen Anschluss mit 3/4″ AG und einer Wärmetauscherleistung zur Warmwasseraufbereitung für bis zu 50 kW. Sollten mehrere Stationen an eine Strangleitung angeschlossen werden, ist die Wohnungsübergabestation mit einem Differenzregler und doppeltem Einstellbereich für 5 – 30 kPa oder 25 – 60 kPa ausgerüstet. Dadurch hält sie den Druck im primären Heizkreis unabhängig vom Durchfluss eines externen Wärmetauschers konstant. „Zusätzlich besteht die gesamte Verrohrung aus Edelstahl und ist ebenso korrosions- und temperaturbeständig wie die umweltfreundliche Polypropylenschaumhülle“, führt Dworaczek weiter aus. Dank dieser Komponenten gewährleistet die Wohnungsübergabestation die Einhaltung aller hygienischen Standards in Wohnbereichen.

Warmwasseraufbereitung nach hygienischen Richtlinien

Bei der zentralen Warmwasseraufbereitung besteht die Gefahr, dass sich im Wasserspeicher sowie auch in den Rohrleitungen Legionellen und andere gesundheitsschädliche Bakterien bilden und vermehren können. Die Trinkwasserverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit verpflichtet daher jeden Wohnhausinhaber zu einer regelmäßigen Überprüfung auf Legionellenbefall. Bußgelder bis 25.000 Euro oder Mietminderungen können die Folge eines Verstoßes gegen diese Richtlinien sein. Diese Gefahr ist bei einer dezentralen Warmwasseraufbereitung wie der GE556-5 ausgeschlossen. „Unsere modulare Wohnungsübergabestation legt keinen Vorrat von erwärmtem Tri„Es gibt beim G556-5 zahlreiche Einzelmodule, die Möglichkeiten und Leistungsfähigkeit der Station verändern“, berichtet Marcel Dworaczek, Techniker [bitte Funktion ergänzen] bei der Giacomini GmbH. „So sorgt beispielsweise eine thermostatische Regelung bei der Warmwasseraufbereitung für eine konstant voreingestellte Temperatur, was besonders wichtig für den Schutz vor Verbrühungsgefahr oder eine konstante sowie gradgenaue Entnahmetemperatur ist.“ Quelle: GIACOMINI GmbHnkwasser an, sondern erhitzt bei Bedarf“, berichtet Dworaczek. „Zusätzlich unterstützt sie dank der kurzen Wege von der Erwärmungsquelle bis zur Zapfstelle die Einhaltung der hygienischen Standards in den Wohnbereichen.“ Dadurch sind die Leitungen stets legionellenfrei, was eine teure Untersuchungspflicht unnötig macht.

Materialien aus der Trinkwasseraufbereitung und -verteilung dürfen nach § 17 Absatz 2 Satz 1 der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) keine Gesundheitsrisiken hervorrufen, den Geruch sowie Geschmack des Wassers nicht beeinflussen oder große Partikel in das Trinkwasser abgeben.  „Bei der Herstellung der GE556-5 haben wir besonders auf die Einhaltung solcher hygienischer Normen geachtet“, erläutert Dworaczek. „Daher sind die in der Station verwendeten Werkstoffe und Materialien in der UBA-Positivliste der trinkwasserhygienisch geeigneten metallenen Werkstoffe enthalten. Somit erfüllt die GE556-5 die Grenzwerte nach der EU-Trinkwasserverordnung und andere gesundheitliche Leitwerte.“ Das System mit allen Komponenten ist seit Juli 2017 verfügbar.

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