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Das Recht ist eine Gewalt, die der Gewalt das Recht streitig macht.    Hans Kudszus

22.07.2019

Meldung

11.07.2019: IWO: Umweltministerium geht in die richtige Richtung

Aktionsprogramm „Power-to-X“

Mit erneuerbarem Strom lassen sich treibhausgasreduzierte Kraft- und Brennstoffe herstellen. Grafik: IWO

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat ein Aktionsprogramm des BMU für den Einsatz von strombasierten Brennstoffen (Power-to-X/PtX) vorgelegt und betont, dass PtX in Zukunft national und international einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten wird. Auf dem Weg in eine klimaneutrale Weltwirtschaft sei es nicht ausreichend, nur die Stromerzeugung auf erneuerbare Energien umzustellen. „Wir begrüßen das Aktionsprogramm des BMU als einen ersten Schritt in die richtige Richtung“, erklärt dazu Adrian Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). „In Zukunft werden wir erneuerbare Energie auch in Form speicherbarer Energieträger nutzen müssen. Neben fortschrittlichen Biokraftstoffen werden insbesondere synthetische, klimaneutrale Kraftstoffe auf Basis erneuerbaren Stroms, PtX oder auch E-Fuels genannt, dabei von Bedeutung sein.“

Dass diese Energieträger perspektivisch zu wettbewerbsfähigen Preisen hergestellt werden könnten und ein globaler PtX-Markt positive Perspektiven für die deutsche Wirtschaft und den internationalen Handel eröffnet, zeigen aktuelle Studien. „Umso wichtiger ist es, dass das Umweltministerium die Vorteile regenerativer speicherbarer Energieträger anerkennt“, bekräftigt Willig. „Neben Forschungsaktivitäten und Reallaboren benötigen wir nun geeignete Markteinführungsprogramme und darüber hinaus dauerhaft verlässliche Rahmenbedingungen für Investoren. Dazu zählt auch die Anerkennung regenerativer Brenn- und Kraftstoffe in entsprechenden Regelungen und Gesetzen. Durch einen erfolgreichen Markthochlauf, zum Beispiel im Verkehrssektor, können die Vorteile von PtX dann auch in anderen Sektoren, wie etwa dem Gebäudebereich, zur Erreichung der Klimaziele eingesetzt werden. Hier sollte es nicht von vornherein Beschränkungen auf bestimmte Einsatzgebiete geben.“

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