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19.11.2019

Meldung

20.06.2019: COQON: Förderprogramme 2019 auf einen Blick

Die wichtigsten Förderprogramme für Ihr smartes Zuhause

Gehören Sie zu jenen Smart-Home-Interessierten, die den Verdacht hegen, dass ein intelligentes Zuhause sehr teuer ist? Das ist aus zwei Gründen häufig falsch. 1. Sie können mit wenigen Hundert Euro ein Haus, eine Wohnung smart machen. Stichwort: Funkvernetzte Lösungen – ohne Kabel und Schlitze. 2. Es gibt umfangreiche finanzielle Unterstützung und Förderungen. Oftmals fehlen schlicht Informationen zu geeigneten Förderprogramme. Das möchten wir in diesem Beitrag mit aktuellen Informationen zu den Programmen in 2019 ändern.

Nur 26% der Personen, die energetisch Sanieren, stellen einen Förderantrag. Doch gerade im Hinblick auf Energieeffizienz oder altersgerechtes Wohnen sind Smart-Home-Komponenten förderfähig. Ergänzend zu einem früheren COQON-Beitrag erhalten Sie aktualisierte und ausführliche Informationen zu den einzelnen Förderprogrammen, damit Sie sich Ihren Wunsch von einem smarten Zuhause kosteneffizient erfüllen können.

Die KfW-Förderprogramme

KfW ist eine bundeseigene Förderbank, welche das Bauen, den Kauf oder Sanierungen energieeffizienter Gebäude umfassend fördert. Diese Förderungen sind mit entsprechenden Bedingungen verknüpft: Für viele Vorhaben und Programme benötigen Sie vorab einen qualifizierten Experten für energieeffizientes Bauen, welcher jedoch ebenfalls bezuschusst werden kann. (Bspw. Programm 431). Zudem muss der Förderantrag auf Darlehen sowie Zuschüsse immer vor Beginn der jeweiligen Maßnahmen gestellt werden. Für die Beantragung gilt: Kredite müssen über Banken (häufig die Hausbank des Antragstellers) beantragt werden, die Anträge auf Zuschüsse können Sie online über das KfW-Portal stellen und die Förderhöhe dort direkt erfahren. Ausgenommen von Förderungen sind alle Gegenstände der Unterhaltungselektronik, wie Smartphones oder Tablets.

Energieeffizientes Sanieren

Wenn Sie Ihren Wohnraum energieeffizient sanieren und zusätzlich Smart-Home-Komponenten einbauen möchten, stehen Ihnen zwei Förderprogramme zur Auswahl. Unter die Fördermaßnahmen fallen hier beispielsweise elektronische Heizkörper-Raumthermostate, Systeme zur Erfassung von Verbrauchsdaten, Smart-Metering-Systeme sowie Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik sowohl für Beleuchtung und Lüftung als auch für Klimatechnik. Maßnahmen der Heizungsoptimierung wurden 2016 mit durchschnittlich 1248 Euro gefördert. Heizungssanierungen sind oftmals besonders lukrativ, da sich dies zusätzlich mit Förderungen der Bundesländer und regionalen Energieversorgern verbinden lässt.

Möchten Sie lediglich einen Investitionszuschuss beantragen, so ist das Förderprogramm 430 passend. Pro Wohneinheit können bis zu 30.000 Euro bezuschusst werden. Zusätzliche Bedingungen sind hier, dass das Programm nur von Privatpersonen beantragt werden kann, welche ihren Wohnraum entweder Sanieren oder einen bereits sanierten Wohnraum als Ersterwerber kaufen möchten. Zusätzlich muss der Bauantrag des Gebäudes für eine solche Förderung vor dem 01.02.2002 gestellt worden sein.

Eine Förderung für energieeffizientes Sanieren gibt es auch in Form eines Kredites. Hierfür eignet sich das Förderprogramm 151/152 mit 0,75 % effektiver Jahreszins und einem zusätzlichen Zuschuss für die Kredittilgung von bis zu 27.500 Euro. Die Förderung kann über bis zu 100.000 Euro erfolgen. Die Bedingungen gleichen den vorherigen, es können jedoch auch Träger von Investitionsmaßnahmen einen Antrag stellen. Darunter fallen bspw. sowohl Privatpersonen, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, als auch Betreiber von Wohnheimen und Anstalten des öffentlichen Rechts.

Einbruchschutz

Auch im Bereich Einbruchschutz gibt es geeignete Förderprogramme, mit welchen Sie Ihr Zuhause zugleich sicher und smart gestalten können. Solche Förderungen sind äußerst beliebt. Im Jahr 2016 waren hierfür die Fördertöpfe vor Jahresende bereits ausgeschüttet: 40.299 Maßnahmen wurden gefördert, mit einer durchschnittlichen Summe von je 601 Euro. Besonders Gebäudeausrüstung mit vernetzter Gebäudesystemtechnik, bspw. Fensterkontakte, Beleuchtungsaktoren oder Präsenzsensoren sowie Türsysteme mit personalisierten Zugriffsrechten werden unterstützt.

Das Programm 455 E fördert Maßnahmen des Einbruchsschutzes durch einen Investitionszuschuss. Hier können bis zu 1.600 Euro bezuschusst werden. Gefördert werden natürliche Personen als Eigentümer oder Ersterwerber, aber auch Mieter (meist zusätzlicher Modernisierungsvertrag mit dem Vermieter). Damit Sie optimal geschützt sind, müssen alle Maßnahmen zum Einbruchschutz von einem Fachunternehmen ausgeführt werden. Seit April 2019 werden unter 455 E nun auch explizit bestimmte Smart-Home-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion gefördert. Bei Umbauarbeiten rund um den Einbruchschutz unterstützt auch die Polizei gerne bei der Planung. Beratungsstellen in der Nähe und weitere wichtige Informationen finden Sie hier.

Altersgerechtes Umbauen

Das Programm 455 B unterstützt Maßnahmen zur Barrierereduzierung. Hier können bis zu 6.250 Euro pro Wohnraum bezuschusst werden. Diese Förderung können Sie völlig unabhängig vom Alter in Anspruch nehmen; Antragsberechtigt sind alle Privatpersonen, welche Wohnraum altersgerecht umbauen möchten. Auch in diesem Programm sind alle Umbaumaßnahmen von einem Fachunternehmen auszuführen. Unter dem Förderbereich „Orientierung, Kommunikation und Unterstützung im Alltag“ werden Einbau und Erweiterungen von altersgerechten Assistenzsystemen („Ambient Assisted Living“) sowie Smart-Home-Anwendungen gefasst. Darunter fallen z.B. Not-, Ruf- und Unterstützungssysteme, intelligente Gebäudesystemtechnik sowie Bedienungs- und Antriebssysteme für Türen, Jalousien und Beleuchtung. Details über weitere förderfähige Maßnahmen finden Sie hier.

KfW bietet zudem einen Kredit für altersgerechten Umbau an: Das Förderprogramm 159 mit 0,78 %  effektiver Jahreszins und einem Kredit von bis zu 50.000 Euro, ist ebenfalls völlig unabhängig von Ihrem Alter. Einen Antrag auf Förderung kann jeder Investor förderfähiger Maßnahmen stellen. Bspw. Wohnungseigentümergemeinschaften, Bauträger und Körperschaften, aber auch Privatpersonen als Selbstnutzer oder Mieter. Auch hier sind nach dem Förderbereich „Orientierung, Kommunikation und Unterstützung im Alltag“ die Förderungen von Smart Home und AAL Systemen festgelegt. Details finden Sie hier. Das Programm kann mit den bereits erläuterten Programmen 151/152 und 430 ergänzt werden; Privatpersonen können zusätzlich 455 B und 455 E dazu kombinieren.

Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Das BAFA fördert ebenfalls energieeffiziente Sanierungen durch Investitionszuschüsse. Auch hier ist eine Förderung an Bedingungen geknüpft. Förderberechtigt sind Privatpersonen, Freiberufler sowie Kommunen, Unternehmen und gemeinnützige Organisationen. Die Förderhöhe ist je nach Programm verschieden, aber auch hier ist der Betrag mit einer Höchstsumme gedeckelt. Programme, welche auch ein smartes Zuhause unterstützen sind unter anderem das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE), Nachträgliche Optimierung geförderter Anlagen (einmaliger Zuschuss) und Heizungsoptimierung. In diese Programme fallen viele Smart-Home-Anwendungen, die Sie durch Ihren Handwerker unkompliziert miteinbauen lassen können.

Die einzelnen Förderprogramme der KfW und des BAFA können ebenfalls kombiniert werden. Erhalten Sie einen BAFA-Zuschuss, können Sie zusätzlich einen KfW-Ergänzungskredit beantragen. Diese Kombination ermöglicht Ihnen sogar eine Komplettfinanzierung der Heizungsumstellung auf erneuerbare Energien. So steht Ihrem energieeffizientem Smart Home nichts mehr im Wege.

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