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20.07.2019

Meldung

15.05.2019: STIEBEL ELTRON: 78 Prozent der Deutschen sind für CO2-Abgabe beim Heizen

Der Ausstoß von Kohlendioxid im Heizungskeller sollte künftig nach dem Verursacherprinzip bezahlt werden - sagen gut drei Viertel der Bundesbürger. 62 Prozent fordern, die Einnahmen aus einer solchen CO2-Abgabe einzusetzen, um die Strompreise zu senken. Das sind Ergebnisse aus dem Energie-Trendmonitor 2019 von Stiebel Eltron. Dafür wurden 1.000 Bundesbürger bevölkerungsrepräsentativ befragt.

Kohlendioxid im Heizungskeller sollte künftig nach dem Verursacherprinzip bezahlt werden
Quellenangabe: "obs/STIEBEL ELTRON/Stiebel Eltron"

"Eine CO2-Abgabe macht den Wechsel auf klimafreundliche Heizungsanlagen ohne fossile Brennstoffe attraktiver und liefert damit einen wichtigen Anreiz für die Energiewende im Gebäudebereich", sagt Dr. Nicholas Matten, Geschäftsführer des Haus- und Systemtechnikherstellers Stiebel Eltron.

78 Prozent der Deutschen sind für CO2-Abgabe beim HeizenStrompreise mit CO2-Abgabe senken

Wenn die CO2-Abgabe eingesetzt wird, um den Strompreis zu senken, findet unter dem Strich gleichzeitig eine Entlastung aller privaten Haushalte statt. Eine Senkung der Stromkosten fordern 70 Prozent der Befragten als Weichenstellung in Richtung erneuerbare Energien. Eine Wärmepumpe arbeitet vor Ort komplett ohne CO2-frei.

Energiekosten an CO2-Bilanz koppeln

Aktuell sind noch rund 70 Prozent des Strompreises staatlich reguliert. Die hohen Umlagen und Steuern sorgen für konstant hohe Strompreise, obwohl die reinen Entstehungskosten auch dank der Erneuerbaren-Energien-Stromproduktion so niedrig liegen wie noch nie. Bei klimaschädlichen Brennstoffen liegt der regulierte Anteil deutlich niedriger: Er beträgt nur etwa 50 Prozent bei Gas und 30 Prozent bei Öl. Diese Kostenverteilung halten 89 Prozent der deutschen Verbraucher für unfair. Energieträger sollten nach ihrer CO2-Bilanz belastet werden - sagen 82 Prozent der Verbraucher.

Schweizer CO2-Abgabe als Vorbild?

In der Schweiz existiert bereits eine CO2-Abgabe - auch auf Brennstoffe wie Heizöl und Erdgas. Ein Drittel der Abgabe fließt über das "Gebäudeprogramm" zurück an die Verbraucher, das unter anderem die Sanierung von Gebäuden sowie Investitionen in erneuerbare Energien fördert. Nicht verwendete Mittel werden direkt an Bevölkerung und Wirtschaft zurückverteilt.

"Wie unsere Umfrage zeigt, hält eine große Mehrheit der Bundesbürger das ´Schweizer Modell´ auch hierzulande für möglich: 83 Prozent der Verbraucher befürworten, die Einnahmen aus einer CO2-Abgabe einzusetzen, um die energetische Gebäudesanierung zu fördern", sagt Dr. Matten. "Der Gebäudebereich in Deutschland ist für etwa 30 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Ein CO2-Preis, der an die Verbraucher zurückfließt, wäre daher ein wichtiger Schritt, damit Deutschland seine Klimaziele erreicht."

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Kommentare

1. Details zur Umfrage

Reetz 06. June 2019, 01:09 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, wären Sie bereit, die Erhebung detailliert zu veröffentlichen? Welche Fragen wurden gestellt, wer waren die Befragten (Mieter/Hauseigentümer/Mehrfamilienhäuser/ Einfamilienhäuser/Altersgruppen)? Als reiner Anbieter von elektrisch betriebenen Geräten geraten Sie mit einem solch unpräzisen Umfrageergebnis leicht in den Verdacht, Lobbyismus in eigener Sache zu betreiben. Sehr bedeutend ist jedenfalls, dass Sie aus der Umfrage die Ablehnung von 90% der Verbraucher gegen Nord-Stream-2 herleiten. Das erscheint mir nach bisheriger persönlichen Erfahrung als völlig unwahrscheinlich und unglaubwürdig. Aber: Ich lasse mich gern belehren. Tragen Sie bitte dazu bei, meine Erkenntnisse zu erweitern und veröffentlichen Sie die gesamte Umfrage in allen Details. Oder senden Sie die Details wenigstens mir,damit ich verstehe. Mit freundlichen Grüßen Werner Reetz P. s.: Natürlich nutze auch ich Ihre Produkte.


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