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Schlagfertigkeit: Erwiderung in Form einer vorsichtigen Beleidigung.    Ambrose Bierce

17.12.2018

Meldung

08.12.2018: Digitalisierungsindex Mittelstand 2018: Handwerk steigert Umsatz durch digitale Transformation

Index mit 56 von 100 Punkten auf Vorjahresniveau - Digitalisierung bei 45 Prozent der Unternehmen fest in der Geschäftsstrategie verankert - Mit dem Self-Check den eigenen Digitalisierungsgrad ermitteln

Der Digitalisierungsindex des Handwerks bleibt mit 56 von 100 zu erreichenden Punkten auf dem Vorjahresniveau, immer noch leicht über dem Durchschnitt aller Branchen. Zu diesem Ergebnis kommt die Benchmark-Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand 2018“, die das Analystenhaus techconsult zum dritten Mal im Auftrag der Deutschen Telekom erstellt hat. Den Spitzenwert von 100 Punkten könnte ein Unternehmen erreichen, wenn es sämtlichen digitalen Handlungsfeldern die höchste Relevanz zuordnen würde und dabei maximal zufrieden mit der Umsetzung wäre.

Das Handwerk profitiert von der digitalen Transformation: Mittlerweile haben 45 Prozent der Unternehmen die Digitalisierung in ihre Geschäftsstrategie integriert – ein Zuwachs von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nur noch fünf Prozent der Handwerksbetriebe haben sich noch gar nicht mit der digitalen Zukunft beschäftigt, im Vorjahr waren es noch sieben Prozent.

Mobil und kundenorientiert

Digitale Technologien helfen Handwerksbetrieben dabei, ihren Kundenservice zu verbessern. Im Bereich der Kundenorientierung liegt das Handwerk mit einem Indexwert von 56 Prozent drei Punkte über dem Branchendurchschnitt. Mittlerweile nutzen 37 Prozent der Unternehmen professionelle Kundendatenbanken, 38 Prozent arbeiten daran, sie einzuführen. Ein Investment, das sich lohnt: 85 Prozent der Unternehmen, die Kundeninformationen in einer professionellen Kundendatenbank verarbeiten, können ihren Umsatz steigern. Eine eigene Webseite hilft 83 Prozent der Unternehmen dabei, neue Kunden zu erreichen.

Da Handwerker oft vor Ort bei ihren Kunden sind, wissen sie es zu schätzen, auch mobil sicher auf den jeweils aktuellsten Stand ihrer Geschäftsdaten zugreifen zu können. 36 Prozent der Handwerksbetriebe rufen Geschäfts­anwendungen, wie die Auftragsverwaltung, bereits mobil ab. 39 Prozent wollen folgen. 42 Prozent der Unternehmen nutzen auch auf der Baustelle Kommunikationstools wie E-Mail-Programme, Kalender- oder Konferenzschaltungen. 39 Prozent arbeiten an der Umsetzung.

„Investitionen in digitale Lösungen rentieren sich. Sie tragen dazu bei, den Umsatz zu steigern, Kosten zu verringern und flexibler zusammenzuarbeiten“, sagt Thomas Spreitzer, verantwortlich für den Vertrieb im Bereich kleine und mittlere Unternehmen sowie den Partnervertrieb und das Marketing bei der Telekom Deutschland. „Wer jetzt nicht aktiv wird, lässt viele Chancen ungenutzt und riskiert die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Für kleine und mittlere Unternehmen ist es das Wichtigste, jetzt mit der Digitalisierung anzufangen.“

Noch Lücken bei IT-Sicherheit und Datenschutz

Zunehmende Vernetzung bedeutet auch, stärker auf IT- und Informationssicherheit und Datenschutz zu achten. Denn die Gefahr, Opfer von Cyber-Attacken zu werden steigt auch für Handwerksbetriebe. Bereits 62 Prozent der Unternehmen schützen ihre Daten und übertragen und speichern diese sicher. Allerdings haben nur 43 Prozent der Handwerksbetriebe ihre mobilen Endgeräte sicher eingebunden.

Digitale Kompetenz als Schlüsselqualifikation

Voraussetzung, um eine solchen Nutzen zu erzielen: Mitarbeiter mit digitaler Kompetenz – also der Fähigkeit, mit digitalen Technologien umgehen zu können und vor allem positiv gegenüber digitalen Neuerungen eingestellt zu sein. 40 Prozent der Handwerksbetriebe halten ihre Mitarbeiter für sehr gut digital qualifiziert. Im Durchschnitt aller Branchen gehen davon nur 35 Prozent der Unternehmen aus.

Digitale Transformation zahlt sich aus

45 Prozent der Handwerksbetriebe profitieren von ihrer digitalen Transformation. Das heißt: Die Digitalisierung bringt ihnen mehr finanzielle Vorteile als Ausgaben. 35 Prozent haben ein ausgewogenes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Auch im Handwerk lohnt sich Konsequenz: 61 Prozent der Digital Leader – also jene zehn Prozent der Handwerksunternehmen mit einem besonders hohen Digitalisierungsgrad – sagen, dass bei ihnen der Nutzen der Digitalisierungsmaßnahmen deren Kosten übersteigt.

Kostenloser Self-Check

Auf der Webseite sind alle Branchenteilberichte sowie die Gesamtstudie zu finden. Unternehmen können hier auch den Self-Check durchführen und in wenigen Minuten ermitteln, wie digital ihr Unternehmen unterwegs ist.

Quelle: www.telekom.de

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