Denkschubser   |   

Wer nicht über die Zukunft nachdenkt, wird nie eine haben.    John Galsworthy

16.12.2018

Meldung

05.12.2018: #SHKDIGITAL: DER ZENTRALVERBAND AUF DER ISH 2019

Neuer Standplatz in Halle 11.1 – Präsentation digitaler Leistungsangebote für die organisierten Fachbetriebe des SHK-Handwerks – Eckring App, Open Datapool, Smart Living – Messepräsenz steht unter dem Motto: #wirvernetzenuns

Auf der Fachpressekonferenz zur ISH 2019 (11. – 15. März 2019) hat der ZVSHK der Branchenöffentlichkeit seine Konzeption für den eigenen Messeauftritt vorgestellt. Als Gründer und ideeller Träger der Leitmesse der Branche hat der ZVSHK dabei vor allem die größte Besuchergruppe im Blick: die Fachbesucher aus dem deutschen SHK-Handwerk.

Bei der ISH 2019 wird es nicht nur eine neue Tagesfolge geben. Nach dem Neubau der Halle 12 ändert sich auch die Hallenstruktur. Davon betroffen ist auch der ZVSHK. Sein Standplatz wird verlegt aus der Halle 8.0 in Halle 11.1. „Wir sind sehr gespannt, wie die Messebesucher die neue Hallenbelegung annehmen“, erklärt Michael Hilpert, Präsident des ZVSHK. „An der Zielsetzung unserer Messepräsenz ändert das freilich nichts. Wir werden die fünf Messetage nutzen, um vor allem unseren Betrieben das digitale Leistungsangebot ihres Zentralverbandes vorzustellen.“ Dazu zählen nach den Worten des Präsidenten unter anderem die Eckring App und der Open Datapool. „Mit der Eckring App werden wir die Kommunikation innerhalb der Organisation vom Zentralverband über die Landesverbände und Innungen bis hin zu den Betrieben erheblich beschleunigen.“ Der Open Datapool bietet den Handwerksbetrieben qualitätsgeprüfte Herstellerdaten zur Optimierung ihrer digitalen Geschäftsprozesse.

Unter dem Motto #wirvernetzenuns wird der ZVSHK daneben auch noch zahlreiche andere digitale Angebote präsentieren. „Wir vernetzen Produkte, Prozesse, Projekte und Personen“, erläutert Michael Hilpert. „Unser Handwerk ist im digitalen Zeitalter angekommen. Und wir richten als Zentralverband unsere Leistungen für die organisierten Betriebe zunehmend an dieser Herausforderung aus.“

Der ZVSHK Messestand ist zudem ausgelegt als Treff- und Ausgangspunkt für einen erlebnisreichen ISH-Besuch. Neben den neuen digitalen Produkten und dem umfassenden Informations- und Beratungsangebot bietet der Stand im futuristischen Design seinen Besuchern jede Menge Möglichkeiten für den fachlichen Austausch oder auch nur für einen Moment der Erholung vom Messestress. „Wie vor zwei Jahren steht im Zentrum des Standes unsere Handwerker-Lounge“, sagt Präsident Hilpert. 

Mit themenbezogenen Sonderschauen und Veranstaltungen wie „Werkstatt Bad“ (Halle 4.2) oder dem Ofenforum (Halle 9.2) zeigt der ZVSHK die ganze Bandbreite seiner Verbandsarbeit. Einer der Höhepunkte des Messeauftrittes wird am 13. März 2019 die Verleihung des ZVSHK-Produkt-Award „Badkomfort für Generationen" sein.

Gemeinsam mit der Frankfurter Messegesellschaft wird der ZVSHK für das SHK-Handwerk erneut das Vorteilsprogramm „MEHR.WERT“ auflegen. Ausgewählte Services und Vergünstigungen sollen dabei den Messebesuchern aus dem SHK-Handwerk den ISH-Besuch so komfortabel und nutzbringend wie möglich machen.

Sonderschauen und Wettbewerbe des ZVSHK auf der ISH 2019

Sonderschau Digitalisierung
Halle 11.1, Stand E87
#shkdigital
#wirvernetzenuns

Unter dem Motto #wirvernetzenuns präsentiert der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) sein exklusives Leistungsportfolio für die Innungsbetriebe des SHK-Handwerks.

Im Fokus der Sonderschau steht die Digitalisierung, die Vernetzung von Prozessen, Projekten, Produkten und Personen. Der ZVSHK präsentiert neue digitale Produkt- und Leitungsangebote für die organisierten Handwerksbetriebe. Er ist Anlaufstelle für alle Fachbesucher, die sich darüber informieren wollen, wie die Digitalisierung Geschäftsprozesse im Handwerk aktuell neu definiert und zukünftig weiter optimieren wird.

An den fünf Messetagen werden neben den Produktpräsentationen Vorträge und moderierte Diskussionsrunden zum Thema #shkdigital diese Sonderschau prägen.  

Wettbewerb ISH-Championship
Halle 4.2

Die ISH-Championship wird erstmalig auf der ISH ausgetragen. Bis zu sechs Talente aus dem SHK-Handwerk treten im Rahmen eines Berufswettbewerbs live und simultan gegeneinander an. Es geht um die Fertigkeiten dieser jungen Talente. Das Skill ist selbstverständlich „Plumbing & Heating“.

Was passiert: live und vor Zuschauern werden SHK-technische Anlagen um die Wette errichtet, gebaut und installiert. Dabei liefern sich die Besten eines Jahrgangs, einen spannenden Wettkampf. Es werden dabei nicht nur die Talente und ihre Fähigkeiten in den Vordergrund gerückt, sondern auch die Leistungsfähigkeit der gesamten Branche.

Die anzufertigende Arbeitsprobe beinhaltet abwechslungsreiche Fertigkeiten, die die Teilnehmer an der Championship zeigen und sicher beherrschen müssen. Dabei entsteht vor den Augen der Messebesucher praktisch ein ganzes Badezimmer. Ein Highlight stellt der in Handarbeit herzustellende und kunstvoll zu gestaltende Badheizkörper dar. Neben den Vorgehensweisen bei der Montage werden auch funktionale Aspekte wie Maßhaltigkeit und Dichtheit der technischen Gebäudeausrüstungseinheit bewertet. Die herzustellende Funktionseinheit verfügt über alle Elemente, die auch das Motto der ISH widerspiegeln: WATER ENERGY & LIFE.

Sonderschau Pflegebad – der Arbeitsplatz der ambulanten Pflegkraft
Halle 3.1

Es wird auf der ISH in Halle 3.1 ein sogenannter konzeptioneller Raum geschaffen, der mit beweglichen Elementen und Objekten die Situation Heute und in Zukunft thematisiert – Stärkung der Lösungskompetenz des Handwerks für Bäderlösungen auf engstem Raum. Flankiert wird das Thema durch den Fachrundgang „Bad und Pflege“ für die Pflegewirtshaft, der vom Beauftragten der Bundesregierung für Pflege, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, begleitet wird.

Rahmenbedingungen: Von den bekanntlich über 2,9 Millionen Menschen, die Ende 2015 auf Pflege angewiesen waren, wurden 1,97 Millionen in der eigenen Häuslichkeit betreut. Der gesundheitspolitische Grundsatz „ambulant vor stationär“ kann nur gelingen, wenn die private Häuslichkeit zum Gesundheitsstandort umgebaut wird. Zentraler Erfolgsfaktor hierfür ist die Weiterentwicklung des Bades zu einer Betreuungsumgebung für ältere, unterstützungs- und pflegebedürftige Menschen. Weder die bisherigen baulichen noch die technischen Standards sind hierfür bisher ausreichend. Erforderlich sind neue bauliche Lösungen – etwa die Gestaltung von komfortablen Badumgebungen auf engstem Raum – sowie technische Assistenzsysteme, die es Angehörigen und ambulanten Pflegediensten erleichtern, Menschen zu Hause zu versorgen.

Vor diesem Hintergrund hat der Zentralverband Sanitär Heizung Klima in Kooperation mit der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), dem Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), dem Sozialverband VDK und der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung e.V. die Studie „Pflegebad 2030“ durchgeführt. In dem Projekt wurde das Augenmerk vor allem auf Standardbäder im Wohnungsbau sowie Kleinstbädern (4 bis 6 qm) gerichtet, die am häufigsten im Wohnbereich anzutreffen sind. Die Ergebnisse befähigen das Handwerk, vor Ort die Kunden umfassend zu beraten und Planungen, Installationen und Wartungen der relevanten technischen Systeme auf engstem Nutzungsraum vorzunehmen. Weiterhin werden neue Impulse für Produktentwicklungen sowie Produktanpassungen im Sinne der Betroffenen gegeben.

Das Pflegebad 2030 ist auch ein Arbeitsplatz der Pflegekraft. Das Pflegebad wird in der Zukunft zwei Bedingungen erfüllen müssen:

1.   Privater und intimer (Wohn-)Raum von pflegebedürftigen Menschen
2.   Halb-öffentlicher (Arbeits-)platz für Pflegekräfte

Dieser Balance müssen zukünftige Pflegebäder Rechnung tragen, funktional (mindestens 2 Menschen in einem engen Raum) und ästhetisch (wohnliche und private Atmosphäre, Sinnlichkeit). Die Erreichbarkeit (u.a. von Griffen, Stauräumen und Ablagen sowie Körperkontakt) und die Organisation (u.a. Tätigkeit und Aufbewahrung) in einer raumengen Situation stellt das Pflegebad der Zukunft vor die größte Herausforderung. Hier müssen Planer und Handwerker zusammen mit geeigneten Industrieprodukten neue Lösungen schaffen. Dies gilt sowohl für praktische Themen (Unterfahrbarkeit von Möbeln oder Kontrast in der Farbgestaltung) als auch für ästhetische Themen (Material, Flächen, Farben, Strukturen, Haptik, Proportionen usw.).

Sonderschau Werkstatt Bad
Halle 4.2, Stand A96
Gemeinsam mit der VDS

Kognitive und physische Assistenzsysteme zur Stärkung der Kernkompetenz des SHK-Monteurs am PoS.

Der demografische Wandel und die Energiewende eröffnen dem SHK-Handwerk ein enormes Marktpotential. Dem gegenüber steht der Fachkräftemangel und die zunehmende Überalterung, die die Anzahl an SHK-Monteuren kontinuierlich verringern lässt. Die Anzahl der Ausbildungsverhältnisse ging seit 1998 bis 2016 von ca. 63.000 auf rund 34.000 zurück. Die Anforderungen an Monteure steigen aufgrund immer komplexerer Anlagen stetig. Zudem nehmen nach Angaben der BG Bau mit zunehmendem Alter der Beschäftigten Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems (32 %), Hörstörungen (25 %) und Erkrankungen des Herz-/Kreislaufsystems (24 %) zu. Im Zentrum des Projektes stehen Systeme zur physischen und kognitiven Assistenz im SHK-Handwerk, (physisch durch Exoskelett, kognitiv durch VR-/AR-Systeme), um u. a. das Produktwissen, die physische Leistungsfähigkeit und die Attraktivität der Arbeit im Alter zu stärken.

Durch die kognitiven Assistenzsysteme sind Informationen für die Mitarbeitenden direkt vor Ort über eine Datenbrille auf der Baustelle abrufbar. Das führt zu einer qualitativen Verbesserung der Arbeitsorganisation in Handwerksunternehmen. Zur sicheren, gesunden und motivierenden Arbeitsplatzgestaltung tragen zudem physische Unterstützungssysteme (sogenannte Exoskelette) bei, die den Beschäftigten vor Ort bei der Montage von Produkten körperlich entlasten und so den häufig auftretenden Krankheitsbildern (wie beispielsweise Muskel-Skelett-Erkrankungen) im Handwerk entgegenwirken.

Erste Ansätze werden dazu im Rahmen der Zukunftswerkstatt Bad auf der ISH 2019 in Halle 4.2 gemeinsam mit der VDS am Beispiel der Badsanierung präsentiert. Sponsorpartner sind Geberit und Kermi.

Wettbewerb Produkt-Award Badkomfort für Generationen
Stand des ZVSHK - Halle 11.1, Stand E87
Preisverleihung am 13. März 2019, 11:00 Uhr

Das Badezimmer ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter. Bis 2030 besteht bundesweit ein Bedarf an 3 Millionen barrierefreien Wohnungen. Die Nachfrage nach attraktiven Produktlösungen, die Funktionalität, Flexibilität, Sicherheit und Komfort für alle Generationen berücksichtigen, wird weiter deutlich anziehen. Der ZVSHK prämiert Produkte, die seine 24.000 Mitgliedsunternehmen beim Kunden einbauen, um veränderten Lebenssituationen gerecht zu werden und hohe Designansprüche zu erfüllen.

Alle zwei Jahre zeichnet der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) Produkte rund um das Bad aus, die vorbildlich gestaltet sind und das Leben deutlich einfacher machen. Sie sollten auch im Alter oder bei Behinderung gut nutzbar sein. Die Prämierung erfolgt durch eine prominent und international besetzte Jury in Kooperation mit dem Kompetenznetzwerk Design für Alle – Deutschland (EDAD).

Ofenforum
Halle 9.2, Stand D05 + D03

Das Ofenforum bietet interessante Vorträge zu den aktuellen Topthemen der Branche, wie Energie- und Klimapolitik, technische Entwicklungen und Trends. Außerdem findet hier die Verleihung des europäisch ausgelobten Designpreis Ofenflamme 2019 statt. Die Vorträge und die Verleihung werden in Deutsch präsentiert. Der Lounge-Bereich lädt zusätzlich zum fachlichen Austausch untereinander und mit den Verbänden ein.

Hinter dem Ofenforum stehen die AdK (Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenbauer), HKI (Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik) und der ZVSHK (Zentralverband Sanitär Heizung Klima) mit Unterstützung der Messe Frankfurt.

Wettbewerb Ofenflamme 2019
Halle 9.2, Stand D05 + D03

Preisverleihung am Mittwoch, 13. März 2019, 16:00 Uhr

Der Designpreis Ofenflamme ist ein europäisch ausgelobter Design-/Foto-Wettbewerb für den handwerklichen Ofenbau. Auslober sind die Zeitschrift Kamine & Kachelöfen (Fachschriften-Verlag) und der ZVSHK.

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