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12.12.2018

Meldung

02.12.2018: Schlüsselfertig bauen, stressfrei einziehen: home² zeigt Trends bei Fertighäusern

Fotohinweis: © Hamburg Messe und Congress/ Michael Zapf

Wer sich den Wunsch vom eigenen Traumhaus erfüllen möchte, hat viele Entscheidungen zu treffen: Soll es ein klassisches Einfamilienhaus sein oder ein moderner Bungalow? Wird eher in Umweltverträglichkeit investiert oder in Smart Home-Anwendungen? Welche Anlagentechnik stellt eine verlässliche Versorgung mit erneuerbaren Energien sicher? Komplexe Fragen, mit denen Bauherren allein häufig überfordert sind. Nicht nur deshalb erfreuen sich Fertighäuser wachsender Beliebtheit: Während die Zahl der genehmigten Ein- und Zweifamilienhäuser in 2017 bundesweit um 4,7 Prozent auf knapp 102.000 zurückging, stieg der Anteil der Baugenehmigungen für schlüsselfertige Eigenheime um 5,5 Prozent auf rund 20.100 Häuser. Damit entsteht jedes fünfte neue Einfamilienhaus in Deutschland in Fertigbauweise, in Hamburg ist es jedes Zehnte[1]. Die home² greift diesen Trend vom 25. bis 27. Januar 2019 auf dem Gelände der Hamburg Messe auf und zeigt mehr als 15 Fertighaushersteller, die vom ressourcenschonenden Holzhaus über den schwellenarmen Bungalow bis zum "lernfähigen" Smart Home zu unterschiedlichsten Haustypen  informieren.

Gesundes Wohnen mit Holz 

Das Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein der Deutschen wächst stetig, so auch beim Hausbau. Laut der Studie "Wohngesundes Deutschland 2018/2019" achten mittlerweile 80 Prozent der Bauherren darauf, dass ihr zukünftiges Zuhause naturnah und ökologisch erstellt wird. Die Mojen GmbH bietet beispielsweise schlüsselfertige Massivhäuser aus sogenanntem Mondholz. Dabei werden die Bäume ausschließlich in der Zeit der Saftruhe bei abnehmendem Mond geschlagen. Das hat den materialtechnischen Vorteil, dass ein höherer Schutz vor Feuchtigkeit, Pilzen und Insektenbefall, sowie eine längere Haltbarkeit gewährleistet ist. Auf chemische Holzschutzmittel kann komplett verzichtet werden. Auch die FingerHaus GmbH verwendet unbehandelte Hölzer aus heimischen Gefilden und beugt so der Entstehung von Allergien bei den späteren Bewohnern vor. Das Unternehmen stellt unter anderem seinen mit dem „Deutschen Traumhauspreis 2018“ prämierten Bungalow „NIVO“ vor, der gesundes Wohnen mit einer ebenerdigen Bauweise kombiniert. Der Hersteller Okal Haus GmbH wiederum setzt auf zertifizierte Öko-Fertighäuser, die nach den Richtlinien der renommierten Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) oder dem AktivPlus-Standard hergestellt werden. Das Angebot reicht von der generationsübergreifenden Stadtvilla mit Doppelwalmdach bis zum modernen Bungalow in U-Form im Bauhausstil. Mit weit über 89.000 errichteten Fertighäusern in Deutschland zählt der Hersteller zu den erfahrensten der Branche.

Ein Zuhause für jede Lebensphase 

Neben einer umweltverträglichen und wohngesunden Bauweise steht eine barrierearme Ausstattung ganz oben auf der Wunschliste vieler Bauherren. Und das nicht nur bei jenen im fortgeschrittenen Alter, die selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden wohnen möchten. Auch Familien mit kleinen Kindern bevorzugen ein Zuhause ohne unnötige Stolperfallen. Wie breit das Angebotsspektrum hier inzwischen ist, zeigt die Vielzahl der auf der home² vertretenen Anbieter: Die Viebrockhaus Vertriebs GmbH & Co. präsentiert beispielsweise in der Reihe "Edition B" fünf verschiedene Bungalow-Varianten, die auf Wunsch mit abgesenkten Schwellen, breiteren Türen, bodengleicher Dusche und großzügigen Bewegungsflächen geplant werden, damit sich Jung und Alt gleichermaßen bequem bewegen können. Auch die Hanse Haus GmbH & Co. KG hat sich auf barrierearme Wohnkonzepte eingestellt und dazu das Leitbild „Ready“ entwickelt, das die wichtigsten Grundsätze, Methoden und Qualitätsanforderungen bündelt. Wer einen besonderen Grundriss für seinen generationsübergreifenden Bungalow möchte, der sollte am Stand von HausCompagnie GmbH vorbeischauen, die von der L- zur Z-Form jedes erdenkliche Raumkonzept realisiert. Dass es sich auch auf kleiner Fläche unbeschwert bis ins hohe Alter wohnen lässt, beweist das lediglich 65 Quadratmeter große „Glückswelthaus“ der ZuHause Bau GmbH. Der architektonische Hingucker besticht nicht nur durch eine durchdachte Raumplanung, sondern auch durch einen moderaten Preis.

Der einfache Weg zum Smart Home    

Jeder vierte Bundesbürger nutzt inzwischen eine Smart Home-Anwendung, um Licht und Heizung zu steuern, Haushaltsgeräte per Stimme zu bedienen oder die eigenen vier Wände mit intelligenten Überwachungssensoren sicherer zu machen[2]. Allerdings empfinden viele die Installation der Technik als zu aufwendig. Mit einem Massivhaus der Bau-GmbH Roth ist der Weg zum vernetzten Eigenheim ganz einfach. Zusammen mit Loxone Electronics GmbH bietet der Fertighaushersteller Bauherren ein Paket, das von Stromsparmöglichkeiten bis zu Sicherheitsanwendungen eine Fülle von Smart Home-Funktionen beinhaltet. Auch Gussek-Haus hat sich auf die Wünsche technikaffiner Hauskäufer eingestellt, die Wert auf eine zukunftsorientierte Haustechnik legen. Der Anbieter nutzt ebenfalls die Technologie von Loxone zur Integration eines möglichst breiten Spektrums an Smart Home-Lösungen. Bauherren, die noch weiter in die Zukunft planen und ihr Haus zusätzlich für Elektromobilität vorrüsten möchten, damit sie ihren Elektroflitzer und/oder E-Roller später unkompliziert laden können, sollten den Messestand der Kampa GmbH besuchen. Auf Wunsch stattet der Fertighaushersteller das ausgewählte Objekt mit einer Elektrotanksäule direkt am Haus, dem Carport oder in der Garage aus. Diese steht in direkter Verbindung zur Photovoltaikanlage auf dem Dach und lädt den überschüssigen Strom, der im Haushalt nicht benötigt wird, in das angeschlossene Fahrzeug.

Unabhängige Beratung

Für eine herstellerneutrale Beratung steht der Bauherren-Schutzbund angehenden Hauseigentümern auf der home² zur Verfügung. Die gemeinnützige Verbraucherschutzorganisation hilft bei der Beantragung von Fördermitteln, informiert über barrierefreies Bauen und Wohnen und bietet eine baubegleitende Qualitätskontrolle. Zudem klärt sie darüber auf, wie sich Bauschäden vermeiden lassen, die seit Eintreten des Baubooms um 89 Prozent zugenommen haben[3]. Beliefen sich die durchschnittlichen Schadenskosten in 2006/2008 auf etwa 49.000 Euro, liegen sie aktuell bei knapp 84.000 Euro – eine beträchtliche Summe, die Bauherren besser in ihr schlüsselfertiges Zuhause investieren.

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