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12.12.2018

Meldung

30.11.2018: IMI Heimeier: Kostenlose Auslegungssoftware zur Berechnung des hydraulischen Abgleichs

Für kleine bis mittlere Heizungsanlagen - Einfache Handhabung u.a. durch zahlreiche Voreinstellungen und Auswahlmöglichkeiten - Leichte Dokumentation für Fördermittelanträge - Zusätzliche Sicherheit durch Ventileinsätze mit automatischer Durchflussregelung - Einführungsseminare mit verschiedenen Praxisbeispielen

Die Software „EasyPlan“ ermöglicht für kleinere bis mittlere Heizungsanlagen die einfache Auswahl, Dimensionierung und Anordnung von Ventilen im Anlagenschema. Bild: IMI Hydronic Engineering

Mit der EasyPlan-Software stellt IMI Hydronic Engineering Fachhandwerkern ein einfaches Computerprogramm zur Auswahl, Dimensionierung und Anordnung von Ventilen zur Verfügung. Das kostenlose Planungstool ermöglicht die Berechnung des hydraulischen Abgleichs für kleinere und mittlere Heizungsanlagen bis maximal 100 Heizkörper und zeichnet sich durch besondere Benutzerfreundlichkeit aus. Es müssen lediglich wenige Angaben eingefügt bzw. vorgegebene Möglichkeiten ausgewählt werden, um die nötigen Daten direkt im Anlagenschema zu ermitteln. Die Ergebnisse der Berechnungen können übersichtlich ausgedruckt und z. B. Fördermittelanträgen als Nachweis für die Durchführung des hydraulischen Abgleichs beigefügt werden. Bild: IMI Hydronic EngineeringAnschließend besteht die Option, die Ergebnisse zur Dokumentation auszudrucken, beispielsweise um Fördermittel zu beantragen. Die Planungshilfe steht auf der Homepage des Herstellers im Bereich Software zum Download zur Verfügung, ein leicht verständliches Handbuch im PDF-Format ist integriert. Als detaillierte und umfassende Einführung in das Programm bietet das Unternehmen Seminare an, in denen die Handhabung unter anderem mittels diverser Praxisbeispiele erläutert wird. Die Seminartermine sind auf der Homepage zu finden.

Die Auslegungssoftware unterstützt Fachhandwerker bei der Vorbereitung und Ausführung des hydraulischen Abgleichs, den viele mit umfassender Planung, komplexen Berechnungen und zahlreichen Arbeitsstunden verbinden. Durch den Einsatz des Computerprogramms kann die Maßnahme, die nicht nur die korrekte sowie energetisch sinnvolle Betriebsweise der Heizungsanlage gewährleistet, sondern auch selbst förderfähig bzw. Voraussetzung zur Beantragung von Fördermitteln ist, mit reduziertem Aufwand durchgeführt werden. Mit Hilfe des Programms lassen sich alle notwendigen Daten und Angaben für einen solchen Antrag zur Förderung einer Heizungsmodernisierung an die KfW bzw. das BAFA einfach und konkret ermitteln. Die Heizlast kann pauschal nach Baualtersklasse gesetzt oder auch raumweise berechnet werden. Diese raumweise Heizlastermittlung ermöglicht die Bestätigung eines hydraulischen Abgleichs nach dem grundsätzlich empfohlenen Verfahren B. Zur Dokumentation lassen sich die Ergebnisse in Tabellenform ausdrucken, um sie als Beleg dem Fördermittelantrag, den eigenen Unterlagen oder denen des Kunden beizufügen.

Die Auslegung erfolgt in wenigen, logisch aufeinanderfolgenden Schritten. Einer der ersten ist beispielsweise die Bestimmung der gewünschten bzw. nötigen Ventile. Für die Berechnung der Ventileinstellungen konstruiert der Benutzer im Programm ein vereinfachtes Strang-Schema, hierbei werden unter anderem die Art des Wärmeerzeugers und der Wärmeverteilung vermerkt. Die zur Dimensionierung der Ventile herangezogene Leistung lässt sich entweder über die Heizlast, die Heizkörperart und -größe oder die Heizkörper-Normleistung eingeben. Liegen keine Informationen zur Heizlast vor, so kann sie über eine Rechnerfunktion in Anlehnung an EN 12832 anhand der Gebäudeeigenschaften (u.a. Baujahr, Dämmstandard, Art der Verglasung) raumspezifisch abgeschätzt werden. Neben den Ventileinstellungen ermöglicht das Planungstool auch den Abgleich von Heizlast und installierter Heizleistung sowie die Dimensionierung weiterer Komponenten der Heizungsanlage wie Ausdehnungsgefäße und Abscheider für Luft, Mikroblasen und Schlamm. Auch eine Ermittlung des Gesamtdruckverlustes, der die Förderhöhe der Pumpe bestimmt, kann durchgeführt werden.

Bei größeren Gebäuden bzw. einer mittleren Anlagengröße empfiehlt der Hersteller die Auswahl des Thermostatventils Eclipse mit automatischer Durchflussregelung. Die mit der patentierten AFC-Technologie (AFC = Automatic Flow Control) ausgestatteten Ventilunterteile stellen sicher, dass die eingestellte maximale Durchflussmenge jederzeit – auch im Teillastbetrieb – unabhängig vom Differenzdruck eingehalten wird. So lassen sich Berechnungsunsicherheiten kompensieren, die eventuell durch die Größe und/oder Komplexität des Rohrnetzes bzw. mangelnde Informationen entstehen.

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