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17.12.2018

Meldung

16.11.2018: IWO: Zukunftsweisende Lösungen vorantreiben

Jörg Debus als Vorstandsvorsitzender bestätigt

Der neue IWO-Vorstand (v.l.): Volker Ebeling, Holger Mark, Martin Heins, Christiane Giesen, Rainer Scharr, Jan Petersen und der Vorsitzende Jörg Debus. Foto: IWO

Rund 20 Millionen Menschen nutzen deutschlandweit Heizöl. Doch lässt sich das mit den ehrgeizigen Klimazielen vereinbaren? „Ja“, sagt das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) und setzt sich für innovative Lösungen ein, um die Herausforderungen der Energiewende zu meistern. Im Rahmen der alljährlichen Mitgliederversammlung wurden jetzt die Ergebnisse der vergangenen Monate bilanziert und die Schwerpunkte der künftigen Arbeit bestimmt. Jörg Debus (Shell) wurde als IWO-Vorstandsvorsitzender wiedergewählt.

Die Diskussion um die Gestaltung der Energiewende hat 2018 an Fahrt aufgenommen. Wärmemarkt und Verkehr rückten dabei verstärkt in den Fokus. Für die Mineralölbranche ergeben sich dadurch große Herausforderungen und neue Chancen. „Wir konnten deutlich machen, dass flüssige Kraft- und Brennstoffe auch für die künftige Energieversorgung unverzichtbar sein werden“, erklärt Debus. Allerdings müssten die flüssigen Energieträger selbst dafür „grüner“ werden. Das Potenzial treibhausgasreduzierter Kraft- und Brennstoffe hat das IWO im Rahmen umfassender Studien und aufmerksamkeitsstarker Veröffentlichungen erfolgreich publik gemacht. „Ging die politische Debatte vor drei Jahren noch in Richtung einer ‚All-Electric-Society‘, werden neue flüssige Energieträger nun zunehmend als Lösungsoption anerkannt“, so Debus. Dabei habe sich auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Verbänden der Mineralölwirtschaft positiv ausgewirkt und die Vernetzung innerhalb der Branche gestärkt.

Kommunikation und Forschung für mehr Klimaschutz

Im kommenden Jahr wird das Institut daran anknüpfen. „Das IWO will dazu beitragen, die Energiewende-Diskussion weiterzuentwickeln und zu entideologisieren. Eine technologieoffene Herangehensweise und ein konstruktiver Dialog sind Voraussetzungen für erfolgreichen und bezahlbaren Klimaschutz“, so Debus, auch im Hinblick auf anstehende Gesetzesvorhaben. „Wichtig ist zudem, nicht in Debatten zu verharren. Um die Zukunft zu gestalten, müssen wir auch etwas tun.“ Daher wird sich das IWO verstärkt dafür einsetzen, die stagnierende Modernisierungsquote von Heizungen zu erhöhen. Um Hausbesitzer zum Einbau effizienter Öl-Brennwerttechnik zu motivieren, sollen Online-Angebote verstärkt und komplett neue Campaigning-Maßnahmen umgesetzt werden. Die Modernisierungsaktion „Besser flüssig bleiben“ wird fortgesetzt und 2019 erneut bundesweit im Rundfunk beworben.

Auch die Forschungsaktivitäten des IWO sowie seiner Tochterunternehmen, der TEC4FUELS GmbH und der OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH, drehen sich um konkreten Klimaschutz. Dies betrifft die Weiterentwicklung treibhausgasreduzierter Kraft- und Brennstoffe, die Fortführung aktueller Modellvorhaben und den Aufbau neuer Demo-Cases. „Das IWO wird dabei nicht nur den Wärmemarkt im Blick haben. Wir sollten die Zukunftsoptionen flüssiger Energieträger insgesamt vorantreiben“, so Debus. „IWO wird auch im Jahr 2019 innovative Lösungsansätze in den Dialog mit unseren Stakeholdern und der Politik einbringen sowie sich für die konkrete Umsetzung von Ideen stark machen.“

Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt

Während ihrer jährlichen Versammlung wählten die Mitglieder des IWO auch turnusmäßig den Vorstand für die nächsten zwei Jahre. Neben Debus als Vorstandsvorsitzender wurde Martin Heins (UNITI) als sein Stellvertreter bestätigt. Ihre Arbeit im IWO-Vorstand fortsetzen werden zudem Christiane Giesen (BP), Holger Mark (AVIA), Jan Petersen (Total) und Rainer Scharr (GKG). Neu im Vorstand ist Volker Ebeling (Mabanaft). Er nimmt den Platz von Nikolaus Gehrs ein, der sich nicht wieder zur Wahl stellte.

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