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13.12.2018

Meldung

12.10.2018: ACO Haustechnik: Bodenebene Duschrinnen (Teil 4 von 5)

Was es bei Planung, Auswahl und Einbau zu beachten gilt

ACO ShowerStep schafft einen dekorativen Übergang zwischen dem Duschboden mit Gefälle sowie dem umliegenden Badezimmerboden. Bildquelle: ACO Passavant GmbH

Eine bodenebene Lösung für den Wasserablauf des Duschplatzes ist heutzutage meistens die erste Wahl, wenn ein Badezimmer neu gebaut oder renoviert wird. Das hat gute Gründe: Eine bodenebene Duschrinne ist Teil eines barrierefreien und damit förderfähigen Badezimmers. (Die staatliche KfW-Bank fördert Eigentümer beim Umbau, ausführliche Informationen unter www.kfw-foerderbank.de.) Neben der Bodenebenheit zählen aber auch Vorteile hinsichtlich Design (perfekte Einbindungsmöglichkeiten in den Bodenbelag), Technik (problemlose Anbindung von Verbundabdichtungen, sichere Wasserableitung, bauseitige Anpassbarkeit von Höhe und Gefälle, individuelle Rohrleitungsführung) und Komfort (Stichwort einfaches Reinigen, Hygiene). Die Voraussetzungen für eine Installation, die sich in der Praxis und alltäglichen Nutzung bewährt, heißen fachgerechte Planung, gute Modellauswahl und natürlich handwerklich professioneller Einbau.

2.8 Design

Im modernen Badezimmer spielt neben Funktion und Komfort das Design eine wesentliche Rolle. Das Design wiederum wird maßgeblich von der Geometrie geprägt: Zur Auswahl stehen überwiegend gerade Ausführungen zum Verlegen entlang einer Wand. Die Duschrinne bzw. ihre Abdeckung als einzig sichtbarer Teil der Rinne ist i.d.R die einzige Unterbrechung der oftmals hochwertigen Böden. Entsprechend hoch ist der ästhetische Anspruch an die Rinne. Mit befliesbaren Abdeckungen lassen sich Duschrinnen mit den selben Fliesen versehen wie der sie umgebende Boden – die Duschrinne wird annähernd unsichtbar. Wer sie hingegen als Blickfang gestalten möchte, wählt eher einen Designrost aus Edelstahl. Hochwertige Ausführungen haben eine elektropolierte, besonders glatte und damit schmutzabweisende und hygienische Oberfläche. Designabdeckungen aus Einscheibensicherheitsglas wiederum harmonieren besonders mit Duschabtrennungen aus Glas. In Verbindung mit Leuchtmodulen, wie z.B. ACO Lightline Pro von ACO Haustechnik, entfalten sie eine besonders stimmungsreiche Wirkung im Bad. Der Gefällekeil ACO ShowerStep ist eine besonders elegante Lösung zum Abdecken der Gefällekante zwischen Duschboden und dem weiteren Badbereich und kann zugleich als Sockel einer Glasduschabtrennung dienen.

Die Höhenverstellung von ACO ShowerFloor erfolgt nur über die Eckverbinder, die anderen Standfüße verfügen über eine Schnelleinstellung. Bildquelle: ACO Passavant GmbH3. Der fachgerechte Einbau

Auch das beste Produkt ist in der Praxis letztlich immer nur so gut wie die Qualität, mit der der Einbau erfolgt. Für die fehlerfreie Montage einer Duschrinne ist fachhandwerkliches Know-how erforderlich. Neben den klassischen Methoden hat sich das Bodensystem ACO ShowerFloor als Systemlösung mit zahlreichen Vorteilen etabliert: Es kombiniert maximale Flexibilität in jeglicher Hinsicht – Fläche, Neigung, Leitungen, Oberfläche/Abdeckung – mit einfacher Installation, hoher Stabilität, schneller Verarbeitung, sicherer Abdichtung und sehr gutem Schallschutz.

3.1. Einbau in den Estrich

Die klassische Methode der Duschrinnen-Installation beginnt mit dem Einsetzen der Duschrinne in die vorgesehene Bodenaussparung, gefolgt vom Verschrauben der Rinnenträger auf der Rohbetondecke. Höhenverstellbare Füße wie z.B. bei ACO ShowerDrain vereinfachen die Nivellierung von Rinnenkörper an die Höhe der Oberkante des späteren Fußbodens. An den Ablaufstutzen der Rinne lassen sich gewöhnlich HT-Rohre DN 50 oder DN 40 direkt anschließen. Beim Einbringen des Estrichs ist darauf zu achten, dass die Duschrinne komplett blasenfrei unterfüttert und vollflächig eingebunden wird. Nach Trocknung des Estrichs erfolgt der Anschluss der Verbundabdichtung. Um dauerhafte Schäden zu vermeiden, ist die Ausführung der Verbundabdichtung mit äußerster Sorgfalt, unter Berücksichtigung der Verarbeitungshinweisen des jeweiligen Herstellers sowie der maßgeblichen Regelwerke durchzuführen. Danach folgen das Aufbringen des Fliesenklebers und das Verlegen der keramischen Platten. Es ist darauf zu achten, dass zwischen den keramischen Platten und dem Rahmen der Duschrinne eine Dehnfuge (Arbeitsfuge) vorzusehen ist, die nach Abschluss der Arbeit unter Verwendung eines Primers elastisch ausgefugt wird. Zum Abschluss wird die Schutzfolie von der Duschrinne entfernt und der Rost bzw. die Abdeckung eingelegt.

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