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13.12.2018

Meldung

09.10.2018: Windhager: Das zweite Leben einer Kirche

Pelletsheizung von Windhager schafft maßgeschneiderte Wärme

Bietet ein Ambiente der besonderen Art: Der Gastraum im Kirchenschiff der alten Chris-tuskirche in Illertissen.

Überall ist Platz für gute Gespräche. Die Einrichtung ist individuell und bietet zahlreiche Blickfänge.Zwei junge Unternehmer aus dem Bayerischen Illertissen haben mit dem „Projekt Gastraum“ ein Konzept ins Leben gerufen, das neues Leben in einer alten Kirche ermöglicht. Café, Bar, Biergarten, Eventlocation und auch Gästehaus – all diese Funktionen vereint der „Gastraum“ in seinen individuell und liebevoll gestalteten Räumlichkeiten. Für angenehme Raumtemperaturen sorgt eine Pelletsheizung von Windhager.

Gemütlichkeit in besonderer Atmosphäre

Immer mehr Gemeinden müssen einen Teil ihrer Kirchen schließen. Die leerstehenden Kirchengebäude sind aufgrund ihrer Architektur nur schwer einer Anschlussnutzung zuzuführen. Darüber hinaus ist ein Umbau auch finanziell aufwändig. Auch die evangelische Kirchengemeinde in Illertissen sah sich vor diesem Problem und suchte einen Interessenten für die alte Christuskirche aus dem Jahr 1896. Die beiden jungen Unternehmer griffen zu. Sie reizte die Aufgabe, für die Kirche eine weltliche Nutzung zu finden. Sie spielten gedanklich verschiedene Möglichkeiten durch und entschieden sich schließlich für ein Konzept, das auch der Kirche zugrunde liegt: Die Menschen sollten wieder an einem Ort zusammenkommen. Das „Projekt Gastraum“ entstand.

Auch die Heizung ist nicht von der Stange. Hier wurde ein altes Kühlaggregat zum Heizkörper umfunktioniert.Heute bietet der Kirchenraum viel Platz für geselliges Beisammensein. Hier befinden sich nicht nur das Restaurant und die Bar, sondern auch gemütliche, abgegrenzte Bereiche wie eine Kaminecke mit bequemen alten Ledermöbeln. Unter der Empore entstand eine Bibliothek mit Sofas, in die sich die Gäste zum schmökern zurückziehen können. Zur besonderen Atmosphäre tragen die alten bleiverglasten Kirchenfenster bei, die zur Dämmung mit einer Zweifachverglasung hinterlegt wurden. Eine neue Funktion fanden auch die alten Fensterschutzgitter aus Drahtgeflecht – sie dienen jetzt als Raumteiler.

Im ehemaligen Kirchensaal, jetzt Speiseraum, kamen spezielle Deckenheizelemente zum Einsatz.Besonders hervorzuheben ist das Einrichtungskonzept. Die Betreiber suchten auf Antik- und Flohmärkten nach alten Einrichtungsgegenständen, Gebrauchsgegenständen und Accessoires. Sie bereichern das Mobiliar, das teilweise selbst entworfen wurde. So ergibt sich eine spannende Mischung aus Industrial- und Vintage-Look. Echte Eyecatcher im Restaurantbereich sind beispielsweise ein Motorrad, alte Turngeräte oder auch die Verkleidung der Bar aus alten amerikanischen Deckenfliesen aus Blech.

Das Gestaltungskonzept zieht sich nicht nur durch das gesamte Lokal, sondern findet auch in den Gästezimmern seine Fortsetzung. Jedes Zimmer steht unter einem speziellen Motto, wie z.B. das „Himmelreich“ oder das „Forsthaus“. Farbgestaltung und Dekoration sind entsprechend dem Motto ausgewählt.

Die Heizung – Nicht von der Stange

Auch bei der Heizung wollten die Betreiber des Gastraums kein Konzept von der Stange. Früher wurde die Kirche mit elektrischen Nachtspeicherelementen beheizt. Diese Lösung kam für die weitere Nutzung aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen nicht mehr infrage. Sie recherchierten und informierten sich nach alternativen Heizkonzepten und entschieden sich schließlich für das Heizen mit Holzpellets. Mit Windhager fand man einen passenden Partner. Sie holten Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister Andreas Frey aus Langenau bei Ulm mit ins Boot, der bereits seit Jahren erfolgreich mit dem Heizungsspezialisten aus Österreich zusammenarbeitet. Mit dem Mit der Pelletsheizung BioWIN2 Touch wählten die Bauherren eine nachhaltige Lösung, die sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch überzeugt.BioWIN2 Touch fand sich der passende Kessel, optimal durch seinen geringen Platzbedarf, mit einer Leistung von 33 kW, denn es galt, neben der Beheizung des Restaurants im großen Kirchenschiff auch die Erwärmung der Gästezimmer sowie des Trinkwassers über eine zentrale Frischwarmwasserstation Typ FriWIN FWS-Perfekt-H-Z sicherzustellen.

Ökologisch nachhaltig heizen mit dem Bio­WIN2 Touch

Zum Einsatz kam der Pelletskessel BioWIN2 Touch von Windhager. Der 33 kW starke Wärmeerzeuger passt sich stets exakt dem tatsächlichen Wärmebedarf an und ist damit besonders effizient. Er moduliert bis auf 30 % seiner Leistung herunter. Dank fortschrittlicher Brennertechnologie (LowDust-Technologie) unterschreitet er selbst die strengen Grenzwerte der BImSchV Stufe 2 für Staub. Auch ein dauerhaft hoher Wirkungsgrad und ein geringer Pelletsverbrauch sind so garantiert. Hierfür sorgen auch die Reinigungsmechanismen, die den Brennertopf sauber halten: Heizflächenreinigung, Ascheaustragung und Brennertopfentaschung werden vollautomatisch durchgeführt. Dank der besonders sauberen und effizienten Verbrennung entsteht sehr wenig Asche. Ascherückstände im Brenner werden durch einen gegenläufig arbeitenden Aschenschieberost entfernt. Dadurch wird nicht nur die Betriebssicherheit erhöht, sondern auch der Kessel unempfindlich gegenüber schwankenden Pelletsqualitäten. Neben der innovativen Verbrennungstechnik überzeugt der BioWIN2 Touch durch seine hochwertige Verarbeitung: Der robuste Edelstahlbrenner ermöglicht lange Betreuungsintervalle, das verschleißfreie Zündelement ist langlebig und wartungsfrei.

Der Kessel passt, nebst Warmwasserspeicher, gut in den nur ca. 6-7 m² messenden Heizraum.Weiterhin zeichnet sich der BioWIN2 Touch durch seine äußerst kompakte Bauweise aus. Inklusive der Mindestabstände von nur links und rechts jeweils drei Zentimeter benötigt er lediglich eine Aufstellfläche von 1,5 m². Damit bietet er die kompakteste Pelletslösung seiner Klasse, die sich auch für beengte Platzverhältnisse und sogar zur Aufstellung in Nischen eignet. Da der BioWIN2 Touch geteilt geliefert wird, lässt er sich auch durch Normtüren einfach einbringen. Die montagefreundliche Bauweise stellt eine schnelle Installation sicher.

Pelletsversorgung über Saugsonden

Zur Brennstoffversorgung wurde ein Pelletslager mit einem Rauminhalt von ca. 4,5 Kubikmetern neben dem Heizraum in den ehemaligen Eingangsbereich nachträglich eingebaut. Den Transport des Brennstoffs zum Wärmeerzeuger übernimmt ein Vakuum-Saugsystem mit 3 Saugsonden. Die Ansaugsonden des patentierten Systems sind gleichmäßig in einer Reihe auf dem Boden des Pelletslagers verteilt. Daher kann der Raum auf voller Fläche genutzt werden. Dabei ist die Position des Lagerraums völlig unabhängig vom Standort des Wärmeerzeugers. Für die gleichmäßige Entleerung des Brennstoffvorrats sorgt eine integrierte Umschalteinheit, die die einzelnen Sonden abwechselnd in Betrieb setzt. Auch die Leitungen lassen sich so bei Bedarf „spülen“. Besonders einfach wird die Handhabung des Pelletsansaugsystems durch den völlig wartungsfreien Betrieb. Er resultiert aus dem Verzicht auf elektrische sowie bewegliche Bauteile in der Nähe der gelagerten Holzpellets.

Heizkörper als Blickfang

Die Christuskirche in Illertissen wurde im Jahr 1896 erbaut. Sie bietet mit dem Gastraum Illertissen heute wieder Platz für Begegnungen.Auch bei der Wahl der Heizkörper suchten die Betreiber des Gastraums eine unkonventionelle Lösung. Da aus Denkmalschutzgründen keine normalen Heizkörper und Unterputzleitungen in Frage kamen, kam eine Deckenheizung von Arbonia zum Einsatz. Dazu wurden schlanke, 9 Meter lange Elemente als Sonderanfertigung der Länge nach hängend unterhalb der Decke des Kirchenschiffs befestigt. Sie wirken sehr elegant und fügen sich harmonisch in den Raum ein.

Darüber hinaus finden sich in den anderen Räumen und Gästezimmern aufgearbeitete alte Radiatoren aus Gusseisen sowie Spezialanfertigungen aus alten Elementen. So wurde beispielsweise in einem der Gästebäder ein Heizkörper aus Messingrohren maßgefertigt und an der Wand oberhalb des WCs installiert.

Fazit

Das Objekt in Illertissen zeigt, dass es durchaus möglich ist, auch größere Objekte und ungewöhnliche Architekturkonzepte mit nachhaltigen und umweltfreundlichen Brennstoffen aus Biomasse zu beheizen. Die weit fortgeschrittene Technik der Pelletskessel aus dem Hause Windhager erlaubt auch in großen Leistungsbereichen eine gleich hohe Betriebssicherheit, wie sie vergleichsweise Öl- oder Gaszentralheizungen bieten.

Fotos: Windhager, Gersthofen

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