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Das Wissen um den richtigen Zeitpunkt ist der halbe Erfolg.    Maurice Couve de Murville

05.07.2020

Meldung

17.06.2020: Baulicher Infektionsschutz im Krankenhaus

FSB unterstützt Forschungsprojekt KARMIN

Welche Bakterien leben auf Oberflächen in Patientenzimmern? Kann eine angepasste Raumplanung Infektionen in Kliniken verhindern? Mit diesen Fragen beschäftigen sich ArchitektInnen der Technischen Universität Braunschweig mit MolekularbiologInnen sowie MedizinerInnen im Projekt KARMIN. Gemeinsam mit 18 Industriepartnern entwickelte das Forschungsteam einen Prototypen für ein neuartiges infektionspräventives Patientenzimmer, welches in Würzburg und auf dem Gelände der Charité Berlin künftig zu besichtigen sein wird. Als starker Partner für innovative Architekturkonzepte ist FSB in der neukonzipierten Raumgestaltung mit Türbeschlägen und Sanitärausstattungen vertreten. So kommen XXL-Türdrücker FSB 1155, Handlauf-Kombination und Stützklappgriff aus Edelstahl sowie Duschklappsitz des Brakeler Premium-Beschlagherstellers zum Einsatz.

Krankenhausinfektionen und multiresistente Erreger stellen im Gesundheitswesen ein nicht zu ignorierendes Problem dar. Insbesondere Mehrbettzimmer werden bei der Bakterienübertragung als erhöhtes Risiko für PatientInnen eingestuft. Bislang werden mit multiresistenten Erregern infizierte Patienten in Einzelzimmern isoliert, welches mit höheren Kosten und weiteren Nachteilen einhergeht. Das Forschungsprojekt KARMIN legt den Fokus auf Materialien, die sich leicht reinigen lassen, eine kluge Raumplanung mit separaten Badezimmern und die Neugestaltung hygienerelevanter Gegenstände. „Architektur und Design kann einen wichtigen Beitrag zur Hygiene im Krankenhaus leisten, wenn baulicher Infektionsschutz bei der Planung und dem Betrieb von Krankenhäusern berücksichtigt wird“, so Dr. Wolfgang Sunder (Institut für Industriebau und Konstruktives Entwerfen der TU Braunschweig und Projektleiter von KARMIN).

Hygienekonzept bis ins Detail:

Dank einem Design in ergonomisch gestalteter Winkelform kann der XXL-Türdrücker FSB 1155 mit der Hand sowie mit dem Ellenbogen betätigt werden. Der Ellenbogen wird sicher zwischen Türdrücker und Türblatt positioniert. Die Links-Rechts-Ausrichtung des Griffs bietet dabei einen festen Halt. Die dreieckige Formgebung greift zudem ideal natürliche Bewegungsabläufe auf und ermöglicht eine organische Nutzung. So kann effektiv eine Senkung des Infektionsrisikos über geteilte Kontaktflächen in allen Anwendungsbereichen erzielt werden.

Die individuell ausgestaltbare Handlaufkombination FSB 8212 mit einem Zubehörsortiment, das für nahezu jeden Anwendungszweck gerüstet ist, bietet hohe Flexibilität bei größtmöglicher Griffsicherheit nach DIN 18 040. Die Handläufe von FSB folgen mit ihrer diagonal-ovalen Gestaltung konsequent den anatomischen Gesetzen der Greif-Ergonomie: Alle Fingerglieder werden gleichmäßig belastet, alle Gelenke optimal genutzt und es muss weniger Kraft aufgewandt werden, als bei anderen Handläufen.

Auch in den verbauten FSB Stützklappgriffen 8224, die Unterstützung bei eingeschränkter Kraft und Mobilität bieten und auf denen sich Patienten sicher abstützen können, kommt der am Markt einzigartige diagonale Griffquerschnitt zum Einsatz. Optional bietet FSB für dieses Produkt mit der A-Flex Ausführung die Möglichkeit einer flexiblen Montage und Demontage. Wird kein Stützklappgriff benötigt, kann dieser in wenigen Schritten demontiert und eine Dekorplatte aufgeschoben werden.

Im Prototyp des Forschungsprojektes KARMIN kommen Produkte von FSB in rostfreiem Edelstahl zum Einsatz. FSB-Produkte werden aus Chrom-Nickel-Stahl gefertigt, der circa 18% Chrom und 8% Nickel enthält. Diese Zusatzlegierung macht das Material äußerst korrosionsbeständig und unempfindlich gegen Stoß- und Kratzspuren. Auf der Oberfläche, die eine sehr gute Reinigungs- und Desinfektionsmittelbeständigkeit aufweist, bildet sich eine unsichtbare Passivschicht, der eine natürliche bakterienreduzierende Wirkung zugeschrieben wird. Neben architektonischen Gestaltungsaspekten trägt im Projekt KARMIN auch die bewusste Materialwahl zur Reduzierung des Infektionsrisikos für PatientInnen bei.

Um der Verbreitung gesundheitsgefährdender Keime und Erreger entgegen zu wirken bietet FSB weitere hochqualitative Lösungen, mit denen Infektionsrisiken effektiv reduziert werden können. Weitere Informationen finden Sie unter fsb.de/care

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