Denkschubser   |   

Die Bescheidenheit müßte die Tugend derer sein, denen die anderen fehlen.    Georg Christoph Lichtenberg

22.01.2020

Meldung

09.01.2020: DEPI: Klimaschutz und saubere Luft Hand in Hand

Warum moderne Holzenergie eine Lösung in der Emissionsdebatte ist!
Nicht nur der Ausstoß von Staub sollte beim Heizungskauf berücksichtigt werden, sondern auch der von CO2.

Mit moderner Holzenergie wie Pellets und Hackschnitzeln lassen sich weit über 90 Prozent der CÜ2-Emisisonen von Kohle, Öl und Gas einsparen. Der Rohstoff kann dort einge­setzt werden, wo Sonne und Wind die Energieversorgung nicht vollständig sicherstellen können, nämlich bei der Beheizung von Gebäuden. Moderne Holzenergie ist daher ein unverzichtbarer Pfei­ler der Energiewende im deutschen Wärmemarkt. Das sollte berücksichtigen, wer Staubemissionen von Holz- mit denen von Öl- und Gasheizungen vergleicht.

Automatische Holzfeuerungen verbrennen sauber:

Moderne Holzenergie ist nicht nur effizient und komfortabel und beruht auf einer nachhaltigen Roh­stoffbasis, sondern ist auch sauber. Seit 2015 müssen neue Hackschnitzel- und Pelletfeuerungen die strengen Werte der 2. Stufe der im Jahr 2010 verschärften Kleinfeuerungsanlagenverordnung (1. BImSchV) einhalten. Alle Holz-Zentralheizungen - im Gegensatz zu Kaminöfen - daher nicht nur ein­malig auf dem Prüfstand untersucht. Sie müssen vielmehr bei der Erstmessung und alle zwei Jahre bei wiederkehrenden Überprüfungen die Einhaltung dieser strengen Grenzwerte nachweisen.

Pelletfeuerungen die saubersten Holzfeuerungen: Nur 3,5 Prozent der Staubemissionen von Holz­feuerungen stammen aus Pelletfeuerungen, während 82 Prozent in Scheitholzkaminöfen entstehen (DBFZ 2014). Das liegt nicht nur an der deutlich größeren Zahl von klassischen handbeschickten Ka­minöfen (11 Mio. vs. rd. 490 000 Pelletfeuerungen). Vielmehr emittieren Pelletfeuerungen auch pro Kilowattstunde (kWh) Wärme deutlich weniger Staub als mit Stückholz befeuerte Öfen. Die Pelletfeuerung ist so die beste Kombination aus hoher CÜ2-Einsparung und niedrigen Staubemissionen.

Moderne Feuerungstechnik, automatische Brennstoffzufuhr, genormter und zertifizierter Brenn­stoff:

Qualitativ hochwertige Pellet- und Hackschnitzelfeuerungen arbeiten vollautomatisch. Die vollauto­matische Brennstoffzufuhr in Kombination mit genormten und ENplus zertifizierten Brennstoffen si­chert eine konstant hohe Effizienz bei gleichzeitig niedrigen Emissionen. Bei Scheitholzkaminöfen entstehen viele Schadstoffe durch falsche - händi- sche - Bedienung und durch ungeeigneten (zu feuchten, falschen) Brennstoff. Diese Schadstoffquelle fällt bei Pellet und Hackschnitzelkesseln sowie Pelletkaminöfen aufgrund der oben genannten Eigen­schaften weg.

Altanlagen problematisch: Die Emissionen aus Anlagen, die vor der deutlichen Verschärfung der Grenzwerte im März 2010 installiert wurden, sind in aller Regel deutlich höher als die heute installier­ter Anlagen, die die strengen Werte der 2. Stufe der 1. BImSchV einhalten müssen.

Daher ist der Ersatz einer alten Holzfeuerung durch eine neue ein Beitrag zur Luftreinhaltung! Wie­derkehrende Messungen und Übergangsregelungen bereinigen den

Holzkesselbestand: Die Einhaltung der Grenzwerte wird bei allen Holzzentralheizungen - anders als bei Öfen - alle zwei Jahre vom Schornsteinfeger überprüft. Das gilt nach Ablauf einer Übergangsfrist ausnahmslos auch für alle alten Holzheizungen. Sie müssen dann die verschärften Grenzwerte der 1. Stufe einhalten. Dabei gilt ein zehnjähriger Stufenplan. Nach Ablauf der Übergangsregelung sorgt die wiederkehrende Messung dafür, dass schlechte, alte Anlagen ausgemustert werden.

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