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Es gibt nur drei Methoden, um leben zu können: betteln, stehlen oder etwas leisten.    de Mirabeau

14.11.2019

Meldung

01.11.2019: HEA-Studie zeigt: Energieverbrauch und Emissionen bei Stromerzeugung sinken weiter

Bildquelle: HEA

Seit 2010 untersucht das Internationale Institut für Nachhaltigkeitsanaly­sen und -strategien (IINAS) aus Darmstadt im Auftrag der HEA anhand von Lebenswegdaten für Energie-, Stoff- und Transportsysteme die Ressourcennutzung und Umwelteffekte der deutschen Stromerzeugung. Jetzt liegen die Daten für das Basisjahr 2018 vor. Für 2018 beträgt der nichterneuerbare kumulierte Energieverbrauch (KEVNE) für die Abgabe aus dem lokalen Stromnetz 1,72 kWhprimär/kWhel. Dargestellt wird hier das Verhältnis, welche Menge an Primärenergie aufzuwenden ist, um eine Kilowattstunde elektrische Endenergie zu produzieren. Die Treibhaus­gasemissionen für die Bereitstellung einer durchschnittlichen Kilowatt­stunde Strom lagen 2018 bei 502 g/kWhel CO2-Äquivalente. Seit 2010 gingen damit der KEVne um 36 % und die Treibhausgasemissionen um 19 % zurück.

Im Fokus der Studie stand auch ein Ausblick auf die Jahre 2020 bis 2050: Nach 2018 wird sich die Umstrukturierung des deutschen Kraftwerksparks in Richtung höherer Anteile erneuerbarer und geringerer fossil/nuklearer Energien fortsetzen. So ist auch zukünftig von weiter sinkenden nichter­neuerbaren KEV-Werten bei der Strombereitstellung auszugehen.

Die Studie wird kostenlos unter: https://www.hea.de/projekte/wie-viel-ener- gie-verbraucht-die-erzeugung-einer-kilowattstunde-strom zur Verfügung gestellt.

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