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23.10.2019

Meldung

26.09.2019: Villeroy & Boch: Bäder mit individuellem Anspruch

Hotels und Restaurants setzen auf Alleinstellungsmerkmale

Wenn Gäste ein Hotelzimmer betreten gilt der erste Blick oft dem Badezimmer: Gibt es eine Badewanne? Wie groß ist die Dusche? Hat das Bad ein Dusch-WC? Die Komfort­klasse des Zimmers definiert sich häufig genau an diesem Bereich. Auch in der Gastro­nomie zeigt sich die Qualität eines Hauses nicht nur in der Küche, sondern auch im WC­Bereich. Trifft man dort auf außergewöhnliches Design oder eine überraschende Idee, wird das zwangsläufig zum Gesprächsthema am Tisch. Mithilfe eines neu gedachten In- terior-Konzepts werden Bäder zum Alleinstellungsmerkmal von Hotels und Restaurants und schaffen neue Rückzugs- und Erholungsmöglichkeiten für den Gast.

Die individuelle Handschrift des Hauses

Ein Mittel um die Handschrift des Hauses auch in die Badeinrichtung zu transportieren, ist ein durchgehendes Branding. Durch bestimmte Gestaltungsmerkmale, Farben oder Logos lassen sich Elemente des Corporate Designs auch im Bad weiterführen.

Beim Salzburger Hotel Goldener Hirsch konnte beispielsweise die traditionelle Design­sprache des Hauses mit modernen Elementen kombiniert werden. Jedes der Zimmer ist mit dem Dusch-WC ViClean-I 100 ausgestattet, das sich optisch von einem herkömmli­chen WC kaum unterscheidet. Als individuelles Element, speziell für den Goldenen Hir­schen, wurde der WC-Sitz dezent mit dem Logo des Hauses versehen.

Im Hotel The Fontenay in Hamburg wurden Aufsatzwaschtische der Serie Loop & Friends von Villeroy & Boch speziell in einer Platinfarbenen Variante gefertigt. Passend zu den edlen Materialen, wie hellem Natursandstein, Leder, erlesenen Stoffen und Holz, die das Interior Design des Hotels bestimmen, setzt die glänzende Keramik einen hoch­wertigen Akzent in den öffentlichen WC-Bereichen.

Im alpinen Ambiente der Kaiserloge im österreichischem Scheffau kann der Gast sich so zuhause fühlen wie im Ferienhaus und trotzdem den exklusiven Service eines Luxusho­tels genießen. Um diesen Anspruch auch im Branding umzusetzen, wurden selbst die Memento-Waschtische der Bäder mit dem individuellen Logo des Hauses versehen.

Storytelling durch Themenbäder

Um im Gedächtnis des Gastes zu bleiben müssen Hotels und Restaurants Geschichten erzählen. Dabei lässt sich die Badgestaltung von einem übergeordneten Sujet leiten, das häufig mit den Stil des Hotels, seiner Architektur oder der Umgebung korrespondiert. Das Hotel Kronasär im Europapark greift zum Beispiel, ganz fiktiv, eine komplette Themen­welt rund um die sagenumwobene versunkene nordische Insel Rulantica auf. Das Interior Design des Kronasär erzeugt mit gestalterischen Details wie naturkundlichen Exponaten, Vitrinen mit Fundstücken und raumhohen Bücherwänden ein authentisches Museumsam­biente. Die Bäder des Hotels setzen diese Themenwelt gezielt mit nautischen Elementen fort.

Perfektes Storytelling betreibt auch das Indian Street Kitchen Restaurant eatDOORI in Frankfurt. Unter der Leitung des Designstudios ett la benn ist ein Ort entstanden, der, mitten in Deutschland, facettenreiche Geschichten aus Indienerzählt. Ganz im Stil klas­sisch-indischer Restaurants ist der Säulenwaschtisch Octagon mitten im Gastraum instal­liert. Der gesamte Sanitärbereich ist indischen Zugabteilen nachempfunden, etwa mit Spiegeln in Form abgerundeter Fenster oder mit Haltegriffen. Vor den Toiletten teilen sich Männer und Frauen einen gemeinsamen „Wartebereich“, der mit wilder Plakatierung und Kaugummiautomat gestaltet ist.

Villeroy & Boch selbst setzt im neuen Bürogebäude Fabrik N9 am Hauptsitz in Mettlach gezielt auf individuelle Themen-WCs. Die sieben komplett neu angelegten Bäder könnten unterschiedlicher nicht sein. Beginnend mit klassischer Eleganz über einen Zen-Garten bis hin zum Amazonas-Feeling. Jedes Bad wurde mit einer anderen Kollektion ausgestat­tet. Zusätzlich gibt es verschiedene Licht- sowie Wandelemente, um das Thema des Ba­des zu verstärken.

Grenzenlose Entspannung für den Gast

In modernen Hotelbädern sollen alle Sinne angesprochen werden. Durch den gezielten Einsatz von Licht, Akustik, Duft und Raumbeschaffenheit wird eine Innenarchitektur ent­wickelt, die das Wohlbefinden des Gastes ins Zentrum stellt.

Beispielhaft gelingt das dem Westin Elbphilharmonie in Hamburg: Die Bäder sind dort zur bodentiefen Fensterfront ausgerichtet und ermöglichen unvergleichliche Blicke über das geschäftige Hafenleben. Mit seinem stringenten Konzept bereitet der Hoteldesigner Tassilo Bost in den Bädern ein unvergessliches Erlebnis für die Gäste. So vermeintlich „negativ“ sich die großzügige Badegestaltung direkt an der Fassade auf die mögliche Zimmeranzahl auswirkt, so überraschend positiv ist das Erlebnis für den Gast. Innen- und Außenbereich verschmelzen und verbinden den Wunsch nach Privatsphäre gekonnt mit einem unvergleichlichen Freiheitsgefühl.

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