Denkschubser   |   

Wer nicht mehr weiß, wo ihm der Kopf steht, könnte ihn bereits verloren haben.    Rupert Schützbach

15.09.2019

Meldung

03.09.2019: Team Direkt: Aerosole in Innenräumen mit Luftreinigern in Profi-Qualität entfernen – Krebsrisiko mindern

Dass Feinstaub für die Lunge eine hohe Gesundheitsgefahr darstellt, ist bekannt. Nicht umsonst informieren wir regelmäßig über das Problem in Seminaren, auf unserer Homepage und in sozialen Netzwerken und bieten seit Kurzem auch für Privatpersonen unseren Luftreiniger RS1 Purest Air mit HEPA 13-Filter an. Immerhin über 1000 neue Krebsfälle im Jahr 2018 wurden schätzungsweise durch diese kleinsten Staubpartikel, die tief in die Lunge eindringen und das Gewebe nachhaltig schädigen, bekannt.

Bildquelle: Team-Direkt

Nicht neu, aber unterschätzt: Radon

Dass auch Aerosole wie das radioaktive Gas Radon (Zerfallsprodukt von im Boden vorkommenden Uran) gefährlich für den Menschen werden kann, wird allerdings häufig unterschätzt.

Radon stellt auch in Deutschland ein Problem dar: 2018 erkrankten rund 3200 Menschen an Lungenkrebs aufgrund eingeatmeten Radons. In der Lunge zerfällt das Gas in seine radioaktiven Bestandteile und kann das Erbgut des sensiblen Lungengewebes dauerhaft schädigen.

Bildquelle: Team-DirektEin Risiko besteht vor allem, wenn über einen längeren Zeitraum in Innenräumen Radon eingeatmet wird. Aus Böden und Gestein wird das Gas freigesetzt, ist nicht zu riechen oder zu schmecken und ist überall in der uns umgebenden Luft zu finden. An der frischen Luft verteilt sich das Gas schnell, die Konzentration ist hier sehr gering.

In Gebäuden jedoch ist die Konzentration höher, da sich das Gas hier nur langsam verdünnt. Radon gelangt beispielsweise über undichte Fundamente und Risse im Mauerwerk aus dem Boden in Kellerräume und von dort zum Beispiel über undichte Geschossdecken, Treppen und undichte Kabelkanäle auch in Stockwerke darüber.

Radon in Innenräumen: Sanieren, Lüften, Druckausgleich schaffen

Nun ist die Radon-Freisetzung in Deutschland unterschiedlich und so gibt es Gebiete die kaum belastet sind, während in etlichen Teilen Baden Württembergs, Bayern, Sachsen und Thüringen die Belastung deutlich höher ist.

Aber auch dort ist die Belastung von Gebäuden mit Radon von Haus zu Haus unterschiedlich hoch. Die Radon-Konzentration in Innenräumen kann mit Messgeräten ermittelt werden. Wo sie besonders hoch ist, hilft nur eine Radon-Sanierung. Dabei werden alle Öffnungen von Bereichen verschlossen, die den Erdboden berühren.

Grundsätzlich empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz Räume regelmäßig zu lüften. Das vermindert in Gebieten mit normaler und niedriger Radon-Belastung die Radon-Konzentration bereits. Zudem kann ein vertretbare Radon-Konzentration auch durch einen Druckausgleich erreicht werden: Die Radon-haltige Luft darf nicht in bewohnte Bereiche gelangen. Ein professioneller Luftreiniger, mindestens der H13-Klasse und Aktivkohlefilter, der gasförmige Schadstoffe bindet, kann hier bereits helfen. So zum Beispiel unser Luftreiniger RS1 Purest Air. Ausgestattet mit einem Vorfilter und H13 - HEPA Filter säubert er 385 m³/h Raumluft verlässlich von Partikeln und Schwebstoffen. Gasförmige Luftschadstoffe oder Gerüche werden in einem Aktivkohlefilter gereinigt.

Geräte der Filterklasse H13 besitzen einen eingebauten HEPA 13-Filter und haben ein hohes Staubfiltervermögen mit einem Abscheidegrad von 99,95 Prozent. Sie können Partikel bis zu einer Größe zwischen 0,1 und 0,3 Mikrometern aus der Raumluft zu filtern. Darunter fallen auch Radon und Formaldehyd-Dämpfe. Ein elektrisches Gebläse, welches hinter dem Filter verbaut ist, erzeugt einen Unterdruck und sorgt für den nötigen Luftdurchsatz durch den HEPA Filter. Strömt die Luft durch den Filter sorgen verschiedene physikalische Effekte (z.B. Siebeffekt und Diffusionseffekt) dafür, dass Partikel im Filter gebunden werden, also darin haften bleiben.

Dennoch bedenken Sie bitte: Es gibt keine Schwellenwert, an dem Radon ungefährlich ist. Die Konzentration in der uns umgebenden Luft kann durch die verschiedensten Maßnahmen nur so weit wie möglich abgesenkt werden.
Weitere Informationen unter: www.team-direkt.de

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