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Eine Konferenz ist eine Sitzung, bei der viele hineingehen und wenig herauskommt.    Werner Finck

17.09.2019

Meldung

22.08.2019: Praxistipps von Resideo

5 Gründe für den hydraulischen Abgleich

Ein hydraulisch nicht abgeglichenes Heizsystem ist ärgerlich: Die Energiekosten sind unnötig hoch, die Raumtemperatur lässt sich nicht mehr bedarfsgerecht regeln und es treten störende Anlagengeräusche auf.
Bild: Resideo

Wie im wahren Leben wählt auch das Wasser im Heizungsnetz den Weg des geringsten Widerstandes: So können Räume, die sich nah an der Wärmequelle befinden, überversorgt werden, während weiter entfernte Räume unterversorgt bleiben. Das lässt sich vermeiden über die definierte Zuweisung von Wassermengen mithilfe eines hydraulischen Abgleichs. Für den SHK-Fachhandwerker nichts Neues. Trotzdem ist ein Großteil der Anlagen (>80%) in Deutschland nicht abgeglichen, weil der Aufwand zu groß erscheint.

Unterstützt bei derHeizlastberechnung:Die Honeywell Home Heizlastberechnungs-App. Wichtige Gebäudedaten werden eingetragen und übersichtlichen Kategorien zugeordnet. Seit ihrer Aktualisierung im Juli2019 erfüllt die App alle Anforderungen des Verfahrens B.Doch warum lohnt sich der hydraulische Abgleich gerade im Bestand und warum muss er gar nicht aufwendig sein? Dafür hat Resideo fünf gute Gründe zusammengefasst.

Resideo bietet mit seinem bekannten und bewährten Portfolio praxisgerechte Lösungen, die den hydraulischen Abgleich vereinfachen. Für die korrekte Umsetzung des hydraulischen Abgleichs sprechen viele Argumente, die Installateure und Kunden gleichermaßen überzeugen. Denn gerade im Sommer, wenn die Heizung Pause macht, ist der richtige Zeitpunkt, um eine Anlage zu optimieren.

1.      Geringerer Energieverbrauch und sinkende Heizkosten: Mit einem hydraulischen Abgleich kann das Einsparpotenzial der Heizungsanlage voll ausgeschöpft werden, im Neubau ebenso wie im Bestand. Das schont den Geldbeutel und die Umwelt, da weniger Ressourcen verbraucht werden. Laut Ergebnissen des Forschungsprojektes Optimus der FH Wolfenbüttel sind durch die Optimierung einer Anlage Energieeinsparungen von bis zu 10kWh pro Quadratmeter und Jahr (entspricht rund 1 Liter Öl oder 1 m³ Gas) möglich. Für ein Einfamilienhaus mit 150m² Wohnfläche kommen da schnell 150m³ Gas oder 150 Liter Heizöl oder, monetär ausgedrückt, jährlich 100 Euro Ersparnis zusammen. In fünf Jahren ist eine Amortisation der Investition möglich, mit der unter Punkt 4 erwähnten Förderung verkürzt sich der Zeitraum deutlich.

2.      Hoher Wohnkomfort: Mit einem hydraulischen Abgleich ist die gleichmäßige Erwärmung aller Räume beziehungsweise die gezielte Temperaturregelung in den einzelnen Räumen möglich, unabhängig von der Entfernung zur Umwälzpumpe. Über- und unterversorgte Räume und der damit verbundene Komfortverlust gehören der Vergangenheit an.

3.      Keine störenden Anlagengeräusche: In einem hydraulisch nicht abgeglichenen System wird häufig die Pumpenleistung erhöht, um weit entfernte Räume mit Wärme versorgen zu können. Durch den damit verbundenen höheren Volumenstrom können Fließgeräusche im Heizungsnetz entstehen. Wichtig zu wissen: Durch eine Verdreifachung des Volumenstroms werden nur etwa 12% mehr Leistung der Heizflächen erreicht! Sinnvoller ist also ein hydraulischer Abgleich, durch den zugleich störende Anlagengeräusche minimiert werden.

4.      Unterstützung durch Fördergelder: Die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs kostet Geld und die Einsparungen merkt der Endkunde nicht sofort im Geldbeutel. Aber für einen hydraulischen Abgleich und dessen Komponenten – zum Beispiel Ventile, eine Einzelraumregelung oder einen Pumpentausch – gibt es Fördermittel vom Staat. Bis zu 30% der Investitionskosten werden übernommen. So amortisiert sich die Investition noch schneller.

5.      Einfache und sichere Planung: Der hydraulische Abgleich muss auch im Bestand nicht aufwendig sein. Das komplette Produktsortiment von Resideo mit Strangarmaturen in unterschiedlichsten Dimensionen für alle Anforderungen und einer Vielzahl von Applikationen garantiert eine einfache und sichere Planung.

Das druckunabhängige Thermostatventil Kombi-TRV von Resideo punktet beim Einsatz im Bestand: Die Durchflussrate wird direkt am Verbraucher eingestellt, der Rohrverlauf spielt dabei keine Rolle. Bild: ResideoDie Grundlage für den hydraulischen Abgleich ist Berechnung der Heizlast. Dies ist vor allem im Bestand mühsam, da die Rohrnetzverläufe oft nicht bekannt sind. Die Honeywell Home Heizlastberechnungs-App berechnet sie automatisch durch die Eingabe von Parametern wie Temperaturspreizung Vorlauf/Rücklauf, Grundfläche, Luftwechsel etc. Die App wurde kürzlich überarbeitet und erfüllt nun die Anforderungen des Verfahrens B. Optimale Ergänzung für einen vereinfachten hydraulischen Abgleich: Das Kombi-TRV vereint Thermostatventil und Differenzdruckregler. Es muss also nur noch der für den jeweiligen Heizkörper errechnete Durchfluss direkt am Thermostatventil eingestellt werden. Der eingebaute Differenzdruckregler sorgt dann für einen konstanten Durchfluss auch bei wechselnden Betriebsbedingungen.

Die Heizlastberechnungs-App hier downloaden:

Android: pxst.in/Honeywell-Heizlast-App-Android

iOS: pxst.in/Honeywell-Heizlast-App-ios

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