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Man kann alles verkaufen, wenn es gerade in Mode ist. Das Problem besteht darin, es in Mode zu bringen.    Ernest Dichter

24.08.2019

Meldung

29.05.2019: Dallmer: Voll im Trend

Bodengleiche Duschen erleben seit Jahren einen Boom – Dallmer liefert moderne Entwässerungssysteme

Bodengleiche Duschen sind im Trend und werden bei der Badplanung Duschtassen oder Badewannen vorgezogen. Foto: Dallmer GmbH + Co. KG

Maximal funktional, nicht zu groß und vor allem praktisch – stellten Bauherren vor einigen Jahrzehnten Anforderungen an das Bad, standen vor allem diese Aspekte im Mittelpunkt. So fanden dann möglichst viele Badmöbel oft auf möglichst wenigen Quadratmetern ihren Platz. Selbst kleinste Bäder wurden sowohl mit Duschen als auch Wannen ausgestattet, wirkliches Wellnessfeeling wollte sich da nicht einstellen. Doch mit Beginn des neuen Jahrtausends hat ein Wandel in der Badezimmerkultur eingesetzt: Exemplarisch hierfür steht der Trend der bodengleichen Duschen, für die das Unternehmen Dallmer aus Arnsberg im Sauerland hochwertige Entwässerungssysteme fertigt.

Dabei sind den gestalterischen Wünschen nahezu keine Grenzen gesetzt: Vor allen Dingen großformatige Fliesen werden stark nachgefragt und entsprechend verlegt. Foto: Dallmer GmbH + Co. KGBereits seit 1913 gibt es das Familienunternehmen Dallmer, das Yvonne Dallmer als Geschäftsführerin in vierter Generation gemeinsam mit ihrem Vater Johannes und Harry Bauermeister leitet. Dabei hat sich das Unternehmen stets den Bedürfnissen seiner Kunden angepasst. „Während das Bad früher ein rein funktionaler Ort war, der der Körperhygiene und dem Waschen diente, ist es heute vielmehr eine Wohlfühloase, in der die Menschen den oftmals stressigen Alltag hinter sich lassen können“, erklärt Geschäftsführerin Yvonne Dallmer.

Umfangreiches Produktsortiment

So kommt es nicht von ungefähr, dass Dallmer sein vielfältiges Produktsortiment im Laufe der Jahre den Anforderungen kontinuierlich angepasst und erweitert hat. Bei Bädern in früheren Jahren stand vor allem die Funktionalität im Vordergrund, wobei möglichst wenig Wohnraum verloren gehen sollte. Tatsächlich sind die Bäder in den letzten Jahren in Deutschland nur unmerklich größer geworden und einer Studie der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) von 2017 zufolge im Schnitt neun Quadratmeter groß.

Allerdings sind die rein funktionalen Nasszellen von einst inzwischen out. Gerade in kleinen Bädern werden Abstriche zugunsten von mehr Bewegungsfreiheit gemacht. „Eine Wanne mit Duschkopf wird von den Nutzern nicht mehr gefragt, der hohe Einstieg und der oftmals unästhetische Spritzwasserschutz machen diese Lösung mittlerweile unattraktiv. Generell wird auf die Wanne zugunsten einer großen Duschplatzlösung verzichtet“, weiß Jens Göke, Anwendungstechniker bei Dallmer. „Dies lässt das Badezimmer zudem optisch viel größer wirken und bietet im Alter den Vorteil, dass die Dusche auch mit dem Rollstuhl befahrbar ist.“

Dallmer-Produkte sind so flexibel, dass sie in nahezu jedem Objekt eingesetzt werden können. Auch die Positionierung ist frei wählbar. Foto: Dallmer GmbH + Co. KGGeändertes Nutzerverhalten

Die technische und soziale Entwicklung führt dazu, dass der vormals klassische Badetag obsolet ist, das Duscherlebnis ist dank neuer Funktionalitäten ein anderes als noch vor einigen Jahren. Gleich ob Regenhimmel, Regenteller oder Schwallauslässe – den Wünschen der Nutzer sind keine Grenzen gesetzt. Diese legen heute vermehrt Wert auf modernste Technik wie etwa Memory-Funktion, Warm-Up Modus oder sensorgesteuerte Armaturen. So unterschiedlich die verschiedenen Wasserstrahlarten und das verwendete Feature auch sein mögen, eines eint die Duschen: Sie werden bodengleich geplant und umgesetzt.

Umbau, der sich auszahlt

Laut VDS sind gerade einmal 17% der Bäder in Deutschland „voll und ganz“ für ältere Menschen oder Anwender mit motorischen Einschränkungen bequem nutzbar, dies sind gerade einmal gut sechs Millionen der etwa 36 Millionen Bäder in Deutschland. Hier muss in Zukunft nachgebessert werden, schließlich wird 2030 jeder zweite Deutsche das 50. Lebensjahr erreicht haben. Dass sich ein Umbau auch finanziell lohnt, zeigt ein Blick in die KfW-Förderung 455: Viele Bauvorhaben werden vom Bund mit bis zu 6.250,- Euro bezuschusst (maximal 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten), wenn sie Maßnahmen zur Barrierereduzierung – wie z.B. barrierefreie Zugänge zur Wohnung oder dem Haus, die barrierearme Gestaltung der Küche, des Schlafraumes oder eben auch des Bades – verfolgen. Einen Zuschuss beantragen kann jede Privatperson, die ihr Eigen­heim – egal ob Haus oder Wohnung – umbaut oder neuen Wohn­raum kauft. Auch Mieter können eine Förderung beantragen. Hier empfiehlt die KfW, mit dem Vermieter eine Modernisierungsvereinbarung abzuschließen. „Der Badplaner sollte gemeinsam mit den Bauherren einen Blick in die Förderung werfen, um zu sehen, welche Maßnahmen für das jeweilige Bauprojekt Sinn ergeben“, rät Jens Göke, Anwendungstechniker bei Dallmer. „Wichtig ist, dass die Bauherren den Antrag stellen, bevor sie mit ihrem Vorhaben starten. Darauf sollten Badplaner ihre Kunden unbedingt hinweisen.“ Im KfW-Portal (www.kfw.de) können Bauherren und Planer den Zuschuss dann direkt und schnell beantragen sowie verwalten. Die App „Check Altersgerecht Umbauen“ sorgt für zusätzliche Hilfe: Der Ist-Zustand eines Wohnraums kann hierbei auf dem Tablet erfasst, der etwaige Umbaubedarf und die förderfähigen Maßnahmen sofort abgeleitet werden.

Dank modularer Bauweise können neun verschiedene Duschrinnen von Dallmer mit dem Ablaufgehäuse DallFlex eingebaut werden: Dieses ist frei im Duschbereich platzierbar und sorgt für höchste Sicherheit. Foto: Dallmer GmbH + Co. KGVerschiedene Produkte im Portfolio

Dallmer hat auf den Trend des barrierefreien Bauens und der bodenebenen Duschen schon vor Jahren reagiert und seine Produkte weiterentwickelt, insbesondere das DallFlex-System mit seiner Flexibilität ermöglicht den Badplanern und ihren Kunden großen Gestaltungsspielraum. Die hochwertigen Produkte des Entwässerungsspezialisten zeichnen sich durch ihre enorme Flexibilität aus, weshalb sie optimal für die Gestaltung eines modernen Bades nutzbar sind.

So eignet sich etwa das Ablaufgehäuse DallFlex Plan dank seiner geringen Höhe von gerade einmal 65 mm ideal, um auch bei einer Sanierung einen individuellen Duschplatz zu ermöglichen. Die DallFlex Ablaufgehäuse sind mit neun verschiedenen Duschrinnen kombinierbar, können dadurch überall in der Fläche oder auch an der Wand positioniert werden und bieten ebenso in puncto Optik eine große Auswahl. Kurz, lang, massiv, glänzend, matt; vom exklusiven Luxusbad bis zum budgetfreundlichen Objektbad – für jeden Geschmack und jeden Anwendungsbereich ist etwas dabei. Wer auf qualifizierte Fachhandwerker bei der Sanitärraumrenovierung setzt, profitiert doppelt: Er wird nicht nur kompetent beraten, Estrich- oder Fliesenarbeiten können zudem durch die KfW bezuschusst werden.

Die Duschplatzgestaltung kann ganz den baulichen Gegebenheiten und optischen Vorlieben angepasst werden. Weiteres Plus der DallFlex-Systeme, das vor allem Bauherren sehr schätzen: die einfache Reinigung. Der große Gestaltungsspielraum und die Tatsache, dass das System DIN 18534-konform ist, macht es sowohl für Neubauten als auch Sanierungen attraktiv.

Duschplätze werden größer

Schon die Größe eines Duschbereichs sorgt für gestalterische Vielfalt. Hier sei erwähnt, dass die KfW sämtliche Baumaßnahmen rund um bodengleiche Duschplätze fördert. Ist es baustrukturell nicht anders möglich, darf das Niveau zum angrenzenden Bodenbereich jedoch nicht um mehr als 20 mm abgesenkt sein. Während Duschkabinen in früheren Tagen in der Regel 80 x 80 cm groß waren, verhält sich dies bei bodengleichen Duschen anders. Dank der Flexibilität und dem hohen Individualisierungsgrad können Badplaner die Bodenfläche frei anpassen. So sind Duschbereiche von 150 x 150 cm selbst in recht kleinen Bädern keine Seltenheit, um den vorhandenen Platz optimal und maximal barrierefrei auszunutzen. Mit einem großen Duschplatz werden dann sogar die Anforderungen an barrierefreies Bauen nach der DIN 18040-2 bedient. Ein Bereich mit den Maßen 150 x 150 cm gilt als rollstuhlgerecht, in der Größe 120 x 120 cm ist er behindertengerecht. „Hier sollte man genau in die Norm schauen, was sich für das jeweilige Bauvorhaben lohnt und was der Nutzer benötigt“, erläutert Jens Göke. Eine ausreichend große Duschfläche ist wichtig, damit der Nutzer in jeder Lebenslage und Lebensphase seine Eigenständigkeit wahren kann.

Bauherr und Planer profitieren bei der Badplanung von der KfW-Förderung zum barrierefreien Bauen, welche etliche Bauvorhaben finanziell unterstützt. Foto: Dallmer GmbH + Co. KGAblaufsystem und Fliese gehen Hand in Hand

Bei der Realisation der bodengleichen Duschen ist ebenso die Wahl der Fliesen wichtig. „Die KfW-Förderung definiert den Einsatz der zu verwendenden Bodenmaterialien. Rutschfeste bzw. rutschhemmende Fliesen verhindern Stürze und bringen den Bauherren einen geldwerten Vorteil“, erklärt Jens Göke. „Zum anderen müssen für eine optimale Entwässerung der Duschfläche, Ablaufsystem und Fliesen funktional Hand in Hand gehen.“ Nicht zuletzt spielt natürlich auch die Optik eine entscheidende Rolle. Zurzeit werden gerade große Fliesen stark nachgefragt. „Die Fliesen werden immer größer. Rechneten wir früher in Zentimetern, sind inzwischen Metermaße keine Seltenheit mehr. Fliesen für den Duschplatz messen bisweilen etwa 120 x 260 cm“, so Jens Göke. Großformatige Plattenbeläge werden oft aus Naturstein, Edelstahl oder Keramik gefertigt. Bei der Verlegung ist darauf zu achten, dass die Fliesen stets passgenau abgesenkt werden, da bei einer fehlerhaften Arbeit asymmetrische Fugenmuster, Stolperfallen oder gar Undichtigkeiten entstehen können. Richtig verarbeitet wird ein echter Blickfang geschaffen. Um gerade bei diesen Fliesenformaten eine schöne Optik und den Fliesenschnitt zu wahren, bietet sich hier die Verwendung von Wandabläufen an.

DIN 18534 im Blick behalten

Um den Wellnessfaktor der bodengleichen Dusche nochmals zu erhöhen und diese obendrein ins restliche Badezimmer-Ambiente einzugliedern, muss auch auf den Übergang zwischen Duschbereich und dem restlichen Bad geachtet werden. Und dies nicht nur vor dem Hintergrund, dass die Anwendungsnorm DIN 18534 hier verschiedene Arten der Abdichtung vorsieht. „Grundsätzlich ist es wichtig, dass im Sinne der Norm abgedichtet wird, hier arbeiten die verschiedenen Gewerke und der zuständige Architekt miteinander, um die normkonforme Abdichtung herzustellen“, sagt Jens Göke. So schreibt die Norm vor, dass eine Duschtür die Laufbereiche vor Spritzwasser schützt. Zugleich ist es auch möglich, die Dusche so groß zu planen, dass kein Spritzwasser den Duschbereich verlassen kann. „Sogenannte Walk-In Duschen kommen ohne Tür aus, hier sollten jedoch gute 150 cm zwischen Wasserentnahmestelle und Laufbereich liegen, damit dieser nicht durch Spritzwasser zur Rutschfalle wird“, erläutert Jens Göke.  

Fazit: Bodengleiche Duschen werden seit Jahren stark von Badnutzern gefragt. Hersteller wie Dallmer haben diesen Trend erkannt und bieten facettenreiche Entwässerungssysteme an, die den gestalterischen Wünschen von Bauherren und Architekten entgegenkommen und eine einfache und sichere Installation ermöglichen. So können bodengleiche Duschen realisiert werden, die genau auf die individuellen Bedürfnisse des Nutzers zugeschnitten sind und zudem den KfW-Anforderungen entsprechen. Installateure können für ihre Kunden schöne, moderne Bäder sicher gestalten – die sich dank Förderung doppelt für sie auszahlen.

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