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21.05.2019

Meldung

07.03.2019: Perma-trade bereitet im Rathaus 50.000 Liter Heizungswasser einfach und sicher auf.

Große Aufgabe in Goldstadt Pforzheim glänzend gemeistert.

Das neue Rathaus in Pforzheim ist in markanter Beton-Rohbauoptik in den 1970er Jahren entstanden. Um das Heizungssystem der Büro- und Verwaltungsgebäude auf optimalen Betrieb einzustellen, kam eine Heizungswasseraufbereitung der Firma perma-trade Wassertechnik zum Einsatz. Foto: perma-trade Wassertechnik

Um das Heizungssystem der Büro- und Verwaltungsgebäude im Rathaus Pforzheim nach den Vorgaben der VDI-Richtlinie 2035 einzustellen, setzte das Unternehmen Bischoff Sanitär und Heizung auf eine Lösung der Firma perma-trade Wassertechnik. Mit der permaLine Inline-Entsalzung konnte selbst die 2700 kW starke Anlage mit einem Volumen von rund 50.000 Litern im laufenden Betrieb aufbereitet werden!

Das Rathausgebäude wird über Fernwärme versorgt und verfügt mit seinen 6 Wärmetauschern à 450 kW über eine Gesamtleistung von 2700 kW. Foto: perma-trade WassertechnikDie Stadtverwaltung der Gold-, Hightech- und Designstadt Pforzheim ist mit rund 2.300 Beschäftigten eine der größten Arbeitgeberinnen der Region. Um in den Büro- und Verwaltungsgebäuden des neuen Rathauses mit reibungslosem Heizungsbetrieb und idealer Energieeffizienz glänzen zu können, setzten die Verantwortlichen für die technische Gebäudeausrüstung auf die kompetente Beratung der Firma Bischoff Sanitär und Heizung. Deren Wasser-Experte Benjamin Gäckle unterzog dafür zunächst das Heizungsfüllwasser der Anlage einer genauen Prüfung. Die gemessenen Werte legten eine Heizungswasseraufbereitung dringend nahe. Denn mit einer Resthärte von 5° dH, einer Leitfähigkeit von 233 µS/cm und einem pH-Wert von 8,4 sie nicht den Vorgaben der VDI-Richtlinie 2035.

Mit der VDI-Richtlinie 2035 auf optimalen Betrieb eingestellt

Für eine VDI-konforme Heizungswasserqualität ist zum einen die Wasserhärte ausschlaggebend. Sie ist gleichbedeutend mit der Konzentration der im Wasser gelösten Magnesium- und Kalzium-Ionen. Aus diesen Härtebildnern entstehen beim Erhitzen Kalkbeläge, welche die Wärmeübertragung erheblich reduzieren. Der pH-Wert des Füllwassers wiederum hat Auswirkungen auf unerwünschte Korrosionsreaktionen. Ist er zu niedrig oder zu hoch, wirkt sich das negativ auf die Lebensdauer der im Heizkreislauf verwendeten metallischen Bauteile aus. Eine weitere entscheidende Rolle für die Lebensdauer einer Anlage spielt zudem die Leitfähigkeit und damit verbunden der Gehalt an potenziell korrosiven Salzen. So behindern Wässer mit geringer Leitfähigkeit (κ < 100 µS/cm) nicht nur den Korrosionsstrom über die Wasserphase, sondern enthalten auch eine geringere Menge korrosiv wirkender Ionen wie beispielsweise Chlorid und Sulfat.

Für die Inline-Entsalzung im laufenden Betrieb bindet Benjamin Gäckle von der Firma Bischoff Sanitär und Heizung das mobile Gerät mit wenigen Handgriffen ins Heizsystem ein. Foto: perma-trade WassertechnikGeschaffen für große Herausforderungen

Zum Anlagenerhalt und für die Funktionssicherheit der Anlagenkomponenten im Rathaus Pforzheim galt es nun, das Füllwasser im Heizungskreislauf auf salzarme Fahrweise einzustellen. Das Gebäude wird über Fernwärme versorgt und verfügt mit seinen 6 Wärmetauschern à 450 kW über eine Gesamtleistung von 2700 kW. Eine komplex verzweigte Anlage dieser Art mit rund 50.000 Litern Heizungswasser nach den Vorgaben der Richtlinie aufzubereiten, war lange Zeit nur mit großem Arbeits- und Zeitaufwand möglich. Die Inline-Entsalzungsmethode der Firma perma-trade Wassertechnik macht jedoch selbst größere Herausforderungen dieser Art absolut tragbar. Denn das einfach zu bedienende mobile Gerät arbeitet nach wenigen Handgriffen weitestgehend selbstständig und braucht nicht über den gesamten Prozess beaufsichtigt zu werden.

Heizungswasseraufbereitung im laufenden Betrieb

Um die Heizungswasserqualität an die VDI-Richtlinien-Vorgabe anzupassen, wurde permaLine in den Heizkreislauf eingebunden. Zunächst fließt das Wasser durch einen feinporigen Tiefenfilter, der Trübstoffe und Magnetit effizient entfernt. Danach sorgt eine angeschlossene Mischbettpatrone für die Entmineralisierung. Bis zu drei Stück lassen sich dabei in Reihe schalten – im Rathaus Pforzheim wurden insgesamt 14 benötigt. Beim Durchfließen dieser Entmineralisierungseinheiten werden die Härtebildner Magnesium und Calcium entfernt sowie korrosive Salze wie Chlorid und Sulfat und, falls vorhanden, anorganische Korrosionsinhibitoren. Im Gegensatz zu einer Enthärtung hat das Wasser nach der Entmineralisierung eine stark reduzierte elektrische Leitfähigkeit. Das integrierte Magnetventil schließt automatisch, sobald die Kartuschenkapazität oder die eingegebene Zielleitfähigkeit erreicht sind. Ein klarer Vorteil für den Handwerker, denn so kann er selbst entscheiden, wann er das Gerät wieder abbaut bzw. wann ein Kartuschentausch sich am besten in die Betriebsabläufe integrieren lässt.

Im Rathaus Pforzheim zeigte die abschließende Messung: Mit einer Wasserhärte kleiner 0,5 °dH, einem pH-Wert von 9,3 und einer Leitfähigkeit von 90 µS/cm hat das Heizungssystem künftig optimales Füllwasser „intus“ und ist auf maximale Energieeffizienz und reibungslosen Betrieb eingestellt.

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