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19.11.2018

Meldung

31.10.2018: Villeroy & Boch-E-Book zum Hotel(bad) der Zukunft

Fraunhofer-Experten setzen auf das Zero-Emission-Transformer-Bad

Der deutsche Hotelmarkt wächst: Zwischen 2017 und 2019 entstanden in Deutschland 571 neue Hotels und 85.115 neue Gästezimmer. Gleichzeitig übertraf die Anzahl der Übernachtungen in den letzten acht Jahren stets die Vorjahreszahlen. Aber wie geht es weiter? Was muss die Hotelbranche tun, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein? Und welche Auswirkungen hat das insbesondere auf das Hotelbad? Ein E-Book von Villeroy & Boch zum Hotel(bad) der Zukunft liefert interessante Einblicke.

Globale Megatrends und die Vorreiterrolle von Hotels

Das Hotel der Zukunft agiert vor dem Hintergrund globaler Megatrends, die nach Ansicht von Experten und Trendforschern die Lebenswirklichkeit in den kommenden Jahren entscheidend prägen werden. Globalisierung und Urbanisierung, der Wunsch nach Selbstverwirklichung und Individualität sowie der demografische Wandel. All das hat Konsequenzen für das Hotel der Zukunft: Es muss die Möglichkeiten der Digitalisierung mit den individuellen Bedürfnissen des modernen Menschen vereinen, den Anforderungen an Nachhaltigkeit gerecht werden. Ziel ist das autarke, sich selbst versorgende Hotel. Und im Hotelbad? Hier muss bei allen technischen Möglichkeiten das persönliche Wohlbefinden des Gastes an erster Stelle stehen.

Individualität, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Biophilic Design

Der Wissenschaftler Dr. Alexander Rieck, Leiter des Verbundprojekts „Future Hotel“ am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart und Gründer des Architekturbüros LAVA, erklärt dazu: „Das Bad der Zukunft ist adaptiv, es muss sich verschiedenen Anforderungen und Nutzern anpassen können. Durch neue Techniken und Produkte werden die Bäder zunehmend individualisierbar.“ Das heißt: Das Badezimmer wird zum Transformer-Bad, das sich je nach Situation und Nutzer verändert. So passen sich beispielsweise neben der Farbgebung Höhe und Form von Armaturen, Waschtischen und WCs automatisch an die Körpergröße an, und der Spiegel verwandelt sich auf Wunsch in ein Computerdisplay mit zahlreichen Programmen. Darüber hinaus gibt es Anpassungen an regionale bzw. kulturelle Nutzungsweisen - von der japanischen Badezeremonie bis zu religiösen islamischen oder jüdischen Waschungen.

Das Bad der Zukunft ist aber auch eine Gesundheitszelle, die mithilfe von Personenerkennung und Diagnose-Tools das Wohlbefinden und die Gesundheit optimal unterstützt. Dabei ist das Bad der Zukunft selbstverständlich ein Zero-Emission-Bad, das von der Planung über Bau und Betrieb bis zum Rückbau konsequent auf Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit ausgelegt ist. Und in Sachen Design? Hier orientiert sich das Bad der Zukunft an der Natur. Dazu werden etwa kühle Steinwände mit hölzernen Designelementen und Böden, die an Moos oder Fels erinnern, kombiniert. Oder es werden virtuelle Realitäten erzeugt, die täuschend echt aussehende Pflanzen und Waldkulissen ins Bad projizieren.

Weitere ausführliche Informationen, interessante und überraschende Zahlen und Fakten rund um Hotelmarkt und Hotelbad, dazu Expertenstatements sowie eine Auswahl zukunftsweisender und außergewöhnlicher Hotelprojekte, liefert das E-Book „Das Hotel der Zukunft - Oder ist die Zukunft bereits da?“. Es steht unter pro.villeroy-boch.com/hotf zum Download bereit.

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