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23.10.2018

Meldung

09.08.2018: DOYMA: Sanierungsfall Abdichtung: Sauber und trocken lösen

Nachträglich dicht, nachhaltig sicher

Sonderkonstruktion zur Einbindung mehrerer Leitungen in einer Los- und Festflanschkon-struktion

Im Zuge der Sanierung von Bestandsgebäuden kann es viele Gründe für eine nachträgliche Abdichtung geben. Doch erst wenn bestehende Durchdringungen dabei erdberührte Bauteile sicher einbinden, ist die Massnahme erfolgversprechend.

Abdichtung vor der Wand mittels Flanschplatte und DichtungseinsatzFeuchteschäden an Bestandsgebäuden treten nicht nur dann auf, wenn ein Gebäude permanent Wasser ausgesetzt ist. Auch extreme Wetterlagen und die Erhöhung des Grundwasserstandes durch eine Kanalsanierung können den Lastfall derart negativ beeinflussen, dass eine nachträgliche Abdichtung notwendig wird. Nicht selten jedoch scheitert die dichte Ausführung an vorhandenen Durchdringungen; konkret an den Details bestehender Rohr- und Kabeldurchführungen. Eine sach- und fachgerechte Planung und Ausführung der nachträglichen Außenabdichtung orientiert sich deshalb im Optimalfall am ‚WTA-Merkblatt 4-6-14/D – Nachträgliches Abdichten erdberührter Bauteile’ und baut darüber hinaus auf qualitativ hochwertige Produkte mit nachgewiesener Funktionssicherheit.

Abdichtung Weiße Wanne

Wenn die Betonwand die Abdichtung darstellt, muss das Dichtsystem auf der wasserzugewandten Seite positioniert werden, da Beton nicht wasserdicht, sondern durch seinen Aufbau und die Mindestdicke wasserundurchlässig wird, Wasser also bis zu einer gewissen Tiefe in die Wand eindringen kann. Ist dies nicht möglich, sind weitere Maßnahmen wie die Verwendung von Futterrohren oder wasserdichte Beschichtungen der Kernbohrungswandung vorzusehen. Fest- und LosflanschkonstruktionBestehende Leitungen können im Sanierungsfall mit sogenannten Flanschplatten in geteilter Ausführung vor der Wand abgedichtet werden – in diesem Fall wird der Ringraum zwischen Leitung und Flanschplatte mit einer aufklappbaren oder teilbaren Ringraumdichtung abgedichtet.

Abdichtung Schwarze Wanne

Bei der Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser empfehlen sich Klebeflansche, Anschweißflansche, Manschetten mit Schelle oder Los- und Festflanschkonstruktionen. Im Lastfall ‚drückendes Wasser’ hingegen sind Los- und Festflanschkonstruktionen notwendig, wobei ein Abstand von mindestens 30 cm zu Bauwerkskanten, Bauwerkskehlen und der Einbauteile untereinander und mindestens 50 cm zu Bauwerksfugen eingehalten werden sollte. Alternativ bieten sich Sonderkonstruktionen an, die mehrere Leitungen mit zu engem Abstand in einer Los- und Festflanschkonstruktion einbinden. Kommen außerdem Plattenkonstruktionen auf der Wand zum Einsatz ist es wichtig, einen ebenen Übergang von der Wandoberfläche zur Flanschoberfläche zu schaffen, bevor die Abdichtung aufgebracht wird.

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