29.11.2025  Pressemeldung Alle News von aquanale

aquanale 2025 erzielt starkes Ergebnis und festigt Position als internationaler Branchentreffpunkt

Messe begeistert mit zahlreichen Sonderflächen und Innovationen

Vom 28. bis 31. Oktober 2025 versammelte sich die weltweite Schwimmbad- und Wellnessbranche wieder zur aquanale, Internationale Fachmesse für Sauna. Pool. Ambiente., in Köln. Während der vier Messetage erhielt das Fachpublikum auf dem Kölner Messegelände einen umfassenden Überblick über aktuelle Innovationen in den Bereichen Schwimmbadtechnik, Sauna, Pool, Spa und Wasseraufbereitung. Rund 290 Aussteller aus 33 Ländern stellten neue Produkte und Designs für modernen, nachhaltigen und fortschrittlichen Schwimmbad- und Wellnessbau vor. Gemeinsam mit der parallel stattfindenden FSB zog die aquanale rund 28.000 Fachbesuchende aus über 125 Ländern an. Damit knüpfte die Messe an die erfolgreiche Entwicklung der Vorjahre an und bestätigte ihre Position als international wichtige Branchenplattform. 

Die aquanale 2025 präsentierte auf rund 40.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein breites Spektrum an Produkten und Lösungen für private und öffentliche Schwimmbäder, Wellnessanlagen und Saunabereiche. In den Hallen 7 und 8 des Kölner Messegeländes standen dabei energieeffiziente Wasseraufbereitung, nachhaltige Pooltechnologien sowie hochwertige Spa- und Sauna-Lösungen im Fokus. Fachbesucherinnen und Fachbesucher konnten aktuelle Wasserpflege-Systeme, modernste Pumpentechnologien und hochwertige Materialien live erleben. Besonderes Interesse galt den Themen Wasser- und Ressourcenschonung, Designtrends und digitalen Steuerungssystemen.  

„Auf der diesjährigen aquanale wurde sichtbar, wie sich die internationale Schwimmbad- und Wellnessbranche neu ausrichtet: energieeffizient, digital und dennoch designorientiert. Köln bot dafür die ideale Plattform, um Innovationen zu erleben und Zukunftsthemen gemeinsam voranzutreiben“, erklärte Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse GmbH.  

„Nachhaltigkeit und Effizienz auch durch Digitalisierung sowie zukunftsfähige Wellnesskonzepte standen in diesem Jahr klar im Vordergrund. Die aquanale bot eine hervorragende Plattform für Austausch und Inspiration“, ergänzte Bettina Frias, Director der aquanale. 

Moderne Lösungen im Bereich der Energietechnik 

Der Bogen im Bereich der regenerativen Energiesysteme ist dabei weit gespannt und reicht von Kollektoren über Photovoltaikanlagen bis hin zu Solarthermie-Systemen. Die klassischen Absorbermatten sind seit vielen Jahren in der Schwimmbadbranche im Gebrauch und haben auch nach wie vor ihre Berechtigung, wenn es um die Beheizung von einfachen Außenbädern geht. Moderne Lösungen im Bereich der Energietechnik greifen jedoch deutlich weiter und binden den Pool dank intelligenter Energiemanagementsysteme in ein Heizkonzept mit ein. Die gewonnene Wärme wird in einem Heizungsspeicher abgelegt und den verschiedenen Energieverbrauchern zur Verfügung gestellt. Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen werden dann meist mit anderen Energieträgern kombiniert, beispielsweise mit einer Wärmepumpe.   
 
Ein intelligentes Energiemanagementsystem verteilt dann die Wärme auf die einzelnen Verbraucher. Mit der erzeugten Wärme werden das Haus und der Pool geheizt. Der Einsatz fossiler Brennstoffe ist damit überflüssig. Das bedeutet: Das System einer modernen Gebäudetechnik bezieht das Schwimmbad mit ein. Ein Mehr an Wärmebedarf fürs Schwimmbad fällt nicht an. Für Bauherren bedeutet das: Sie sparen nicht nur konventionelle Energie ein, sondern gewinnen auch selbst Energie, die man für den Betrieb des Schwimmbades verwenden kann.  

Smarte Pools 

Nicht nur für die großen Becken, auch im Bereich Poolbau gab es erstaunliche Neuheiten und Entwicklungen hinsichtlich des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz (KI) und digitaler Unterstützung. So nutzt beispielsweise die Poolsteuerung SPACE von Dryden Aqua KI, um die Wasserqualität in Echtzeit zu kontrollieren. Sie passt automatisch die Chemikaliendosierung an und erkennt potenzielle Lecks frühzeitig. Mit der zugehörigen App können alle Parameter bequem aus der Ferne überwacht und gesteuert werden. Das System ermöglicht eine präzise, nachhaltige und effiziente Poolpflege.  
 
Auch die neuen Poolsteuerungen BADU und BADU Blue Pro von SPECK Pumpen sind smart. Die Steuerungsmöglichkeiten schließen nicht nur die Wasseraufbereitung und -pflege inklusive Mess-, Regel- und Dosiertechnik mit ein, sondern ebenso Attraktionen, Beleuchtung und weitere Features wie Poolheizung und -abdeckung. Die Steuerungen lassen sich unkompliziert übers Web per Smartphone, Tablet oder PC steuern. Außerdem bietet sie die Möglichkeit der Fernwartung durch den Poolbauer.  
 
Die Poolsteuerung PC DYNAMICS von dinotec, ein Tochterunternehmen der CF Group, ist ein mikroprozessorgesteuertes Mess- Regel- und Dosiersystem, das neben Messen und Dosieren des Desinfektionsmittels auch Filter- und Heizungssteuerung integriert. Die Anlage kann über die App dinoAccess fernbedient werden. Sowohl Poolbesitzer als auch Fachhändler haben weltweit Zugriff auf die Anlage.  

In modernen Wohnhäusern ist die Poolanlage an das Smarthome-System des Hauses angeschlossen. Über eine zentrale Steueranlage können die Hausbesitzer alle technischen Anlagen im Haus kontrollieren und steuern. Auch in diesem Zusammenhang spielt der energieeffiziente Betrieb der Anlage eine wichtige Rolle. Die Poolsteuerung hält alle Bausteine der Aufbereitungstechnik im energieeffizienten Modus, was erheblich den Stromverbrauch senkt und CO2 einspart. Ein wichtiger Baustein in diesem System ist zum Beispiel die Umwälzpumpe. Moderne Pumpen mit Frequenzumformer verbrauchen deutlich weniger Strom als die früheren Standardpumpen. Der Stromverbrauch lässt sich jederzeit über die App kontrollieren. Das gleiche gilt für die Wasserpflege. Zu früheren Zeiten dosierten die Geräte immer gleichmäßig Wasserpflegemittel zu. Heute wird nach Bedarf dosiert, wenn ein Parameter unter einen eingestellten Sollwert sinkt. Da die gesamte Pooltechnik vernetzt ist, arbeiten alle angeschlossenen Geräte immer im energieeffizienten Modus. Wenn alle Komponenten sowohl energetisch als auch prozesstechnisch aufeinander abgestimmt sind, führt dies nicht nur zu einem geringeren Energie- und Wasserverbrauch, sondern auch zu einem reduzierten Verbrauch an Wasserpflegemitteln.  

Saunakabinen der neuen Generation  
Der Trend im Markt geht immer mehr zu Kombikabinen, in denen nicht nur die klassische finnische Sauna, sondern auch andere Badeformen wie zum Beispiel Warmluft- oder Softdampfbad möglich sind. Dabei bedarf es einer intelligenten Steuerung, an der die jeweilige Badeform eingestellt werden kann. Am Display der Steuerung können im Rahmen der physikalischen Kennlinien die Werte verändert werden. Die Klimawerte passen sich schnell den neuen Einstellungen an, sodass niemand lange warten muss, bis die Kabine betriebsbereit ist. Wenn die Klimazone gewechselt wird, übernimmt die Steuerung automatisch die notwendigen Vorgänge wie Aufheizen und Entlüften.  
 
Wie bei den Poolsteuerungen auch kann bei vielen Anbietern mittels mobiler Geräte und einer App die Werte in der Kabine wie Temperatur und Luftfeuchte aus der Ferne gesteuert werden. So bietet HUUM zum Beispiel eine App an, mit der die Sauna oder die Dampfkabine gestartet werden kann. Mit nur wenigen Klicks auf dem Handy wird die Sauna aufgeheizt, noch bevor man nach Hause kommt.  
 
Systeme zur zentralen Steuerung aller Kabinen wie Saunen, Dampfbäder oder Eismaschinen sowie deren Komponenten, also Saunaöfen, Dampfgeneratoren, Duftdosierungen und Beleuchtungen, stellt WDT Werner Dosiertechnik vor. Alle Features in den Kabinen können von einem zentralen Display aus gesteuert werden. Zur Bedienung und Visualisierung kommen intuitiv bedienbare Touch-Grafikdisplays zum Einsatz. Diese sind mehrsprachig programmierbar. Zudem können Messwerte, aktuelle Betriebszustände und eventuell auftretende Alarme auf jedem Endgerät wie PC, Smartphone oder Tablet angezeigt werden.  
 
Alpha Wellness Sensations bietet mit AASC ein digitales System an, mit der sich die Intensität von Infrarotstrahlern leicht regeln lässt. AASC steht für Alpha Adaptive Smart Control. Mit der eingebauten Bluetooth-Technik kann problemlos über die App die Lieblingsmusik von nahezu jedem Smartphone oder WLAN-Gerät abgespielt werden. Am Steuerungspult lässt sich die gewünschte Sprache wie Niederländisch, Englisch, Französisch und Deutsch einstellen. Optional sind eine WLAN-Verbindung, zum Beispiel um die Kabine einzuschalten, bevor man nach Hause kommt, und ein Pulsmesser erhältlich, um den aktuellen Gesundheitszustand zu erfassen. AASC ist momentan für Infrarot-Kabinen, bald aber auch für Saunen und Hamams, verfügbar.   

Hochkarätiges Kongress- und Eventprogramm 
Ergänzend zur Ausstellung bot die aquanale zudem praxisnahe Foren und Workshops zu aktuellen Branchenthemen an. In den Technologietrainings wurden Lösungen zur Effizienzsteigerung, Hygieneoptimierung und nachhaltigen Energieverwendung demonstriert. Fachvorträge und Diskussionsrunden thematisierten unter anderem die digitale Vernetzung von Bädern, neue Saunatechnologien und die Integration von Wellness-Konzepten in urbanen Lebensräumen. Besucherinnen und Besucher hatten zudem die Möglichkeit, neue Geschäftsmodelle und Betriebskonzepte für Freizeit- und Sportbäder kennenzulernen. 

11. Internationale Schwimmbad- und Wellness-Forum (ISWF) 
Im Zentrum des Eventprogramms stand das 11. Internationale Schwimmbad- und Wellness-Forum (ISWF), das praxisnahe Fachvorträge, Diskussionsrunden und Präsentationen zu aktuellen Zukunftsthemen wie Dekarbonisierung, Digitalisierung im Wasser- und Besuchermanagement sowie Fachkräftesicherung bot. Zudem war das Partnerland Belgien mit eigenen Sessions, einem Gemeinschaftsstand und dem festlichen Belgian Evening vertreten – ein Programmpunkt, der die internationale Vielfalt und den engen fachlichen Austausch zusätzlich unterstrich. 

Weitere Highlights waren die Sonderschau „Digital Waterparks“, die Architekturausstellung „Swimming in Atmospheres“ sowie die exklusive AQUANIGHT für Aussteller und Partner. Die Sonderausstellungen „Privatoase“ und “Stadtoase” gaben einen realistisch gestalteten Einblick in die Zukunft naturnaher Lebensräume. Entwickelt in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für naturnahe Badegewässer e.V. (DGfnB) zeigten sie, wie sich Nachhaltigkeit, Biodiversität und Ästhetik in modernen Wasserwelten vereinen lassen.  

Die Privatoase verband dabei Nachhaltigkeit mit Ästhetik und Funktion. Besuchende erlebten, wie sich klimaresiliente, biodivers gestaltete Badegewässer in private Gärten integrieren lassen. Im Fokus standen Materialien, Technologien und Konzepte, die Wasser effizient nutzen und das Prinzip der Schwammstadt ins Private übertragen. Die Stadtoase präsentierte intelligente Lösungen für das urbane Wassermanagement: von begrünten Dächern über Retentionsflächen bis hin zu durchlässigen Belägen. Dies machte sichtbar, wie interdisziplinäre Ansätze Städte widerstandsfähiger gegen Hitze und Starkregen machen. 

Zahlreiche Marktführer vertreten 
Die aquanale 2025 überzeugte mit einer Vielzahl führender Unternehmen, die ihre Innovationen und neuesten Produkte aus den Bereichen Pool, Sauna, Wellness und Ambiente präsentierten. Mit dabei waren unter anderem Aito Sauna, bsw, BWT, Speck Pumpen, Grando, Fluidra, Rollo Solar, Behncke, Aqua Solar, Fluvo Schmalenberger, Renolit, Binder, CF Group, Riviera Pool, Huum, Pollet Group, Sawo, Carropool, Compass Pool, Softtub World, Sopra, WDT, Hugo Lahme, Niveco, T & A Group, UWE, Klarer, Maitec, Superior Wellness, Butenas, Wiegand Maelzer, Hayward, Ikono, Aquarena, Beco, Roigk, Wedi, eccos pro, Eichenwald und Elbtal.  

Positive Resonanz der Branche 
Einmal mehr überzeugte die aquanale 2025 durch eine gewohnt hohe Qualität der Aussteller, das praxisnahe Fachprogramm und die internationale Ausrichtung. Die Teilnehmenden schätzten insbesondere die Möglichkeit, Produkte direkt vor Ort zu testen und neue Ansätze im Dialog mit Expertinnen und Experten zu entwickeln. Zahlreiche praxisorientierte Vorträge und spannende Diskussionsrunden boten zudem wertvolle Einblicke in aktuelle Trends und zukunftsweisende Lösungen der Wellness- und Bäderbranche. Dies unterstrich die Bedeutung der aquanale als führende Plattform für Innovation und Netzwerkbildung in der Branche, um gemeinsam die Zukunft der Wasser- und Wellnesswelten zu gestalten. 

„Gemeinsam mit der Koelnmesse hat die European Waterpark Association in einer Sonderschau „Digital Waterpark“ bei der aquanale 2025 gezeigt, dass die dynamische Entwicklung rund um die Themen KI und Digitale Tools längst auch die Bäder- und Freizeitbranche prägt. Unsere EWA-Lounge wurde wieder zum zentralen Meetingpoint in Halle 8 und wir durften uns über zahlreiche Gäste freuen.“, so Dr. Klaus Batz, Geschäftsführer, European Waterpark Association e.V. 

“Die aquanale hat gezeigt, dass Messen nach wie vor gefragt sind. Nirgendwo sonst kommt die gesamte Branche zusammen und kann sich mit nationalen und internationalen Partnern vernetzen. Neben den zahlreichen Innovationen gab es viele Gelegenheiten zur Weiterbildung und zum Austausch. Und natürlich zum Feiern.”, resümiert Ute Wanschura, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Schwimmbad & Wellness e. V. (bsw).  

„Wir waren beeindruckt von der Professionalität aller Beteiligten und der hervorragenden Organisation – von der Messe selbst bis zur Messeparty“, sagt Armin Herger, Geschäftsführer bei Speck-Pumpen „Trotz eines wirtschaftlich herausfordernden Umfelds haben wir eine durchweg positive Grundstimmung wahrgenommen – national wie international. Das bestärkt uns in unseren Plänen für die kommende Saison.“ 

Weitere Stimmen aus der Branche finden Sie auf der Website: Statements zur aquanale | aquanale 

#bettertogether: Starke Synergien mit der FSB 
Wie gewohnt fand die aquanale, Internationale Fachmesse für Sauna. Pool. Ambiente., auch dieses Jahr parallel zur FSB statt. Gemeinsam bildeten beide Veranstaltungen einmal ein starkes, internationales Messemarkenduo in Köln. Unter dem verbindenden Leitmotiv #bettertogether entstand eine Plattform, die Synergien sichtbar machte, inhaltliche Schnittmengen aufzeigte und die Themen Bewegung, Freizeit, Gesundheit und Wohlbefinden zusammenführte. Sichtbar wurde dies für die Besuchenden etwa auf dem Boulevard Nord, wo die bereits erwähnte gemeinsame Sonderfläche „Stadtoase vs. Privatoase“ die enge Verzahnung von Freiraum- und Poolplanung am Beispiel Wasser aufgriff. Dabei stand auch das Thema Klima im Mittelpunkt: Gezeigt wurden Lösungen, wie Wasser in der Stadt- und Gartenplanung zur Hitzevorsorge, Kühlung und Förderung von Biodiversität beitragen kann, ganz im Sinne klimaangepasster, resilienter Lebensräume. Als weltweit einziges kombiniertes Messeangebot ihrer Art bündeln FSB und aquanale auch zukünftig die Herausforderungen und Visionen beider Branchen am Standort Köln.  

aquanale 2025 in Zahlen 
An der aquanale 2025 beteiligten sich rund 290 Aussteller aus 33 Ländern, davon etwa 61 Prozent aus dem Ausland. Gemeinsam registrierten FSB und aquanale rund 28.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus über 125 Ländern. Damit erzielte das Messeduo ein Besucherplus von über 11 Prozent im Vergleich zu 2023. Der Auslandsanteil auf Seiten des Fachpublikums lag bei über 62 Prozent. 

2027 findet die aquanale vom 26.–29.10.2027 in Köln statt. 

aquanale
Koelnmesse GmbH
Messeplatz 1
50679 Köln
Deutschland
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